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Yamaha XV 1900

Yamaha XV 1900 - der schwere Dampfer

Die Yamaha XV 1900 ist das Spitzenmodell der Cruiserserie XV/XVS von Yamaha. Mit dem satten Hubraum von 1854 ccm war die XV 1900 bei ihrer Vorstellung das Motorrad mit dem hubraumstärksten Zweizylindermotor. Auch wenn diese Rolle inzwischen die Kawasaki VN 2000 übernommen hat, ist die Yamaha XV 1900 zweifellos ein sehr beeindruckender Cruiser. Das liegt naturgemäß vor allem an dem riesigen V2-Motor. Der bringt es auf 90 PS bei nur 4.750 U/min. Vor allem beeindruckt das enorme Drehmoment von 155 Nm bei 2.500 U/min. Urwüchsige Kraft ab knapp über Leerlaufdrehzahl ist das Metier der Yamaha XV 1900. Mit diesem Motorrad könnte man auch gut Pferdeanhänger ziehen. Geschaltet wird meist spätestens bei 3.000 U/min, ähnlich wie beim Auto.

Traditionelles Motorkonzept

Da solch ein großer Cruiser in erster Linie in den USA verkauft wird, hat man bei Yamaha die Motortechnik der Harleys nachgebildet. So verfügt die Yamaha XV 1900 über einen luftgekühlten Motor mit Ventilbetätigung durch lange Stoßstangen. Dennoch verfügt die XV 1900 über moderne Merkmale wie Einspritzung, Doppelzündung, wartungsfreie Hydrostößel und eine hydraulische Kupplung.

Ein wesentliches Merkmal dieses Motorrad ist das Design, das Yamaha „Streamliner"-Look nennt. Es ist gekennzeichnet durch eine geschwungene Linie, die sich vom Lenkkopf und den Tank bis zur Sattelmulde und von dort über den hinteren Rücksitz bis zum Heck erstreckt. Typische Cruiser-Merkmale an der XV 1900 sind zum Beispiel der breite Lenker, die Stufensitzbank und eine Auspuffanlage, deren beide Endrohre sich auf der rechten Seite befinden und waagerecht nach hinten zeigen. Zudem zieren etliche Chromteile das Motorrad; darunter die für die XV-Serie charakteristischen horizontalen Chromleisten auf dem Tank.

Relativ gute Handlichkeit

Durch den riesigen Motor kann die Yamaha XV 1900 kein Leichtgewicht sein. Trotz des Alurahmens wiegt das Motorrad vollgetankt 347 kg, die sich jedoch überraschend gut manövrieren lassen. Das liegt unter anderem an dem breiten Lenker und der niedrigen Sitzposition. Wesentlich für die Handlichkeit ist auch die Kombination aus langem Radstand für den sicheren Geradeauslauf und den relativ schmalen Reifen. Die mindern zwar etwas den Show-Effekt, sorgen aber für besseres Handling. Zudem ist die Lastverteilung auf die Räder nahezu ausgewogen mit 49,6 % vorne und 50,4 % hinten.