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Yamaha YZF 750

Yamaha YZF 750 - supersportlich und wendig

Mit der Yamaha YZF 750 produzierte der japanische Hersteller 1993 bis 1998 eine sehr sportliche 750er, die kompromisslos auf Höchstleistung bei Motor und Fahrwerk ausgerichtet war. Die Yamaha YZF 750 war das Nachfolgemodell der FZ 750, die in Sachen Sportlichkeit die Vorläufer aufgrund erstarkter Konkurrenz deutlich übertreffen sollte. Besonders die Suzuki GSX-R 750 war zu der Zeit das Maß aller Dinge, an der sich sportliche Konkurrenten messen lassen mussten. Zudem hatte Kawasaki 1989 die sehr starke ZXR 750 vorgestellt. Die YZF 750 konnte sich in diesem Umfeld gut behaupten. Die „Ypse" hatte bald den Ruf einer sehr agilen Sportmaschine, die im Handling eher einer 600er entsprach als einer 750er.

Zwei starke Versionen

Von der YZF 750 gibt es zwei Versionen: die Standardausführung Yamaha YZF 750 R und die Yamaha YZF 750 SP, eine in limitierter Stückzahl hergestellte Homologationsmaschine für die Superbike-Weltmeisterschaft. Die SP hat unter anderem ein voll einstellbares Zentralfederbein von Öhlins, eine niedrigere Frontscheibe, ein abnehmbares Rahmenheck, größere Vergaser und einen Einzel-Höckersersitz. Das Öhlins-Federbein spendierte Yamaha später auch der YZF 750.

Die Yamaha YZF 750 kann schon durch ihre Leistung beeindrucken. So bringt der Motor stolze 125 PS, aber erst bei 12.000 U/min. Das Drehmoment von 80,4 Nm liegt bereits bei 9500 U/min an. Dieser relativ moderate Wert deutet die praxisgerechte Motorcharakteristik an. Wer von dem Motor richtig Leistung haben will, muss sehr hoch drehen. Aber Leistung wird über die Drehzahl langsam aufgebaut, sodass einfaches Mitschwimmen im Verkehr auch bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen möglich ist. Zudem reagiert der Motor bei höheren Drehzahlen nicht giftig, sondern bleibt stets gut beherrschbar.

Als Ergebnis zeigt sich die Yamaha YZF 750 wendig genug für verwinkelte Landstraßen mit einem sicheren Fahrwerk, das sich auch durch Bodenwellen in Schräglage so bald nicht aus der Ruhe bringen lässt. Das liegt auch an der Qualität des Öhlins-Federbeins, das eine relativ weiche Federbeineinstellung erlaubt, ohne dass dabei die Kontrolle verloren geht. Als Höchstgeschwindigkeit schafft das Motorrad gut 260 km/h. Zur Verzögerung diente eine der mächtigsten Bremsen, die bis dahin an einem Motorrad verbaut wurden, eine Zweischeibenbremse vorne mit 320 mm großen Scheiben und jeweils sechs Bremskolben. Damit muss sich die Yamaha YZF 750 auch heute nicht verstecken.