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Kawasaki Ninja

Ninja ist praktisch die Sportabteilung von Kawasaki. Was für Volkswagen das Kürzel "GTI", das ist die Ninja für sportorientierte Kawa-Fans. Begründerin der supersportlichen Maschinen (gern in giftgrüner Kawasaki-Rennsportlackierung) war die im Jahr 1995 vorgestellte 600-er, ein leichter Supersportler mit 100 PS Leistung und Aluminiumrahmen.
Die Idee des leichten Sportlers mit aggressiv wirkender Front und reichlich Motorleistung setzte Kawasaki in verschiedenen Hubraumklassen um.


Kawasaki Ninja Modelle


Aktuell werden von Kawasaki drei vollkommen unterschiedliche Ninja-Modelle angeboten.
Eine Ausnahmeerscheinung auf den Straßen dürfte wohl die Kawasaki Ninja 250 R bleiben. Der Supersportler für preisbewusste Käufer (4.995 Euro) erschreckt zunächst einmal durch die geringe Motorleistung von nur 33 PS. Die sportliche Optik entspricht aber den größeren Rennern, wenn man einmal von der einsamen Bremsscheibe im Vorderrad absieht. Ansatzweise gibt es auch beim Fahren echtes Ninja-Feeling. Die eigentliche Stärke der kleinen Ninja liegt aber neben den geringen Kosten in ihrer Ausgewogenheit.
Die Mittelklasse-Ninja, die Kawasaki ZX-6R, ist da schon von ganz anderem Kaliber. 128 PS bei sagenhaften 14000 Umdrehungen pro Minute sind eine sehr deutliche Ansage. Doch die Konkurrenz, besonders die von Triumph und Suzuki, hat in dieser Klasse mittlerweile die scharf geschnittene Nase vorn. Im Test erreichte die ZX-6R zwar 659 von 1000 möglichen Punkten, aber insgesamt ist die 600-er Ninja in die Jahre gekommen, gilt dafür aber als vollkommen ausgereift. Der Preis von 11.995 Euro orientiert sich an der Konkurrenz.
Wie aus einer anderen Welt kommt die große Ninja, die Kawasaki ZX-10R, daher. Sie ist etwas ganz Besonderes: das weltweit erste Serienmotorrad, das die 200 PS-Marke knackt. Das allein ist bemerkenswert genug, dazu kommt aber noch, dass diese giftgrüne Rakete lediglich 201 Kilogramm wiegt. Dementsprechend sind die Fahrleistungen überirdisch und kaum zu beschreiben, man muss sie im wahrsten Sinn des Wortes er"fahren". Der Preis für diesen höllischen Spaß liegt bei 15.495 Euro.


Vorsicht beim Kawasaki Ninja Gebrauchtkauf


Eine Kawasaki kann man guten Gewissens gebraucht kaufen. Eine Kawasaki Ninja nicht unbedingt. Zu groß ist die Verlockung, mit einer Ninja auf die Rennstrecke zu gehen, und da zählt jeder Kilometer doppelt und dreifach, bei professionellem Betrieb auch zehnfach. Als Gebrauchtmaschine kann man deshalb eigentlich nur die kleine 250-er Ninja empfehlen, aber die ist als Neumaschine so preisgünstig, dass der Gebrauchtkauf kaum lohnt.
Unbelehrbare Leistungsfetischisten mögen nach einer gepflegten 1000-er Ausschau halten, idealerweise mit einem Vorbesitzer, der einen vernünftigen Eindruck macht. Dann werden für ein 2006-er Modell mit 175 PS immer noch 7.000 Euro fällig. Die E 10 Benzin-Verträglichkeit hat Kawasaki bisher nur für die 250-er Ninja geprüft.


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