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Chery.

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Chery gehört zu den Pionieren des chinesischen Automobilbaus

Für die großen europäischen und nordamerikanischen Autokonzerne war es eine wichtige Zukunftsentscheidung, sich mit eigenen Fertigungsstätten und teilweise dort entwickelten Modellen ein Standbein in China zu schaffen. Das wirtschaftliche Wachstum im Zuge der Öffnung des Landes schuf in wenigen Jahren einen milliardenschweren Markt, der im Individualverkehr großen Nachholbedarf hatte. Doch ganz ohne heimische Konkurrenz konnten die westlichen Autobauer dabei nicht agieren. In den 1990er Jahren begann in China der Aufbau einer eigenständigen Autoindustrie, die zunächst mit Expertenhilfe aus westlichen Ländern entwickelt wurde und den Technologietransfer zunehmend auch für Eigenentwicklungen nutzte. Einer dieser chinesischen Pioniere war das mehrheitlich vom Staat getragene Unternehmen Chery, das im Jahr 1997 als Motorenhersteller gegründet wurde. Die Pkw-Fertigung begann bei Chery im Jahr 1999 mit Nachbauten eines VW-Modells, das bis 2006 als Chery A11 vom Band lief. Später vereinte das Unternehmen neben dem Hersteller Qoros weitere Marken wie Karry oder Rely unter seinem Dach.

Mit Modellen wie dem Kleinwagen QQ beginnt Chery seine Exportoffensive

Während andere chinesische Neugründungen in der Automobilbranche sich relativ lange auf den Heimatmarkt konzentrierten, schuf Chery bereits früh die Grundlagen, um auch als Exporteur in Erscheinung treten zu können. Zu dieser Strategie gehörte es ebenfalls, außerhalb Chinas Lizenzpartner für die externe Fertigung von Fahrzeugen zu gewinnen. Da die Umwelt- und Sicherheitsstandards der ersten Chery Pkw aber nicht unbedingt den westlichen Anforderungen entsprachen, beschränkten sich die Chinesen in den ersten Jahren nach dem Jahrtausendwechsel auf Exportmärkte in arabischen Staaten sowie in einigen Schwellenländern. Denn dort waren vor allem billige Kleinwagen ohne großartige Ausstattung gefragt, die Chery mit Modellen wie dem QQ bereits im Programm hatte. Mit dem Aufbau einer breiteren Modellpalette vom Kleinstwagen über Vans bis hin zu SUV war Chery dann bereits in vielen osteuropäischen Ländern und mit einer offiziellen Vertretung in Russland präsent. Doch der Ehrgeiz der Chinesen reichte weiter: Mit international renommierten Partnern an Bord wollten sie Modelle entwickeln, mit denen sie auch auf den anspruchsvollen Märkten in Nordamerika und Westeuropa erfolgreich sein konnten.

Mit seiner Marke Qoros ist Chery zuerst in Europa präsent

Volkswagen, General Motors, DaimlerChrysler oder Fiat, die Liste der Kooperationsversuche von Chery hatte prominente Namen aufzuweisen. Konkrete Gemeinschaftsprojekte, die zu westexportfähigen Chery Modellen geführt hätten, entstanden daraus jedoch letztlich nicht. Daher setzten die Chinesen im Jahr 2007 auf israelische Geldgeber, mit denen sie das Unternehmen Qoros gründeten. Als Premierenmodell stellte Chery im Jahr 2013 den Qoros 3 vor, der maßgeblich vom Partner Magna Steyr entwickelt worden war, als Limousine der unteren Mittelklasse allerdings nur in wenigen Ländern Europas in den Handel kam. Um weitere Pkw mit Weststandards anbieten zu können, vertraute der chinesische Hersteller bei den neueren Generationen der unter dem Markennamen Chery verkauften Modelle auf britische Entwickler von Lotus sowie auf italienische Designer wie Bertone. Mit seinem im Jahr 2014 vereinbarten Joint Venture mit Land Rover erhoffte sich Chery den Aufstieg in die Premiumliga der Automobilhersteller. Entsprechend dieses Anspruches verfolgten die Chinesen ihre Pläne weiter, die Marke Chery in Europa weitreichender zu etablieren. Aufgrund der inzwischen geschaffenen Vielfalt des eigenen Modellprogramms rechnete sich Chery nach seiner Qualitätsoffensive dort Chancen in verschiedenen Segmenten des Fahrzeugmarkts aus.

Der QQ ist das Einstiegsmodell von Chery in der Kleinstwagenklasse

Als Einstiegsmodell nahm Chery im Jahr 2003 den QQ3 in sein Programm auf, der mit kleiner Bereifung, großen Rundscheinwerfern und fünftüriger Karosserie die typischen Merkmale asiatischer Kleinstwagen dieser Zeit aufwies. Und auch bei der Motorisierung orientierte sich der Hersteller an den in dieser Klasse üblichen Konstruktionen. So wurden die Chery QQ3 als Neuwagen mit 0,8 oder 1,1 Liter Benzinern ausgeliefert, die dem kleinsten Pkw im Programm der Chinesen eine Leistung von bis zu 50 kW (68 PS) zur Verfügung stellen konnten. Doch auch bei der Entwicklung von Elektrofahrzeugen konnte Chery mithalten: Mit dem Baujahr 2010 legte der Hersteller den QQ3 EV auf, dem im Jahr 2014 der auf Basis der kurz zuvor eingeführten zweiten QQ3-Generation die Elektroversion eQ folgte. In Europa allerdings waren die E-Modelle zunächst als Neu-oder Gebrauchtwagen ebenso wenig zu finden wie die QQ3 der frühen Bauzeit.

Seine Kompaktmodelle vermarktet Chery unter verschiedenen Verkaufsnamen

Anders der im Jahr 2007 vorgestellte Kleinwagen der Baureihe A1. Für den Fünftürer fand Chery in Italien einen Lizenzfertiger, der das Modell als DR2 unter eigenständigem Namen auf den Markt brachte und zugleich die 1,3 Liter Motoren für die A1 sowie die italienischen Schwestermodelle zulieferte. In der Kompaktklasse traten die Chinesen im Jahr 1999 mit dem auf VW-Technik basierenden A11 an, dem im Jahr 2003 mit dem A15 eine überarbeitete Version folgte. Im Jahr 2011 zeigte Chery mit dem A13 eine Eigenentwicklung in der Kompaktklasse, die als Stufenhecklimousine sowie Fließheck realisiert wurde und in den unterschiedlichen Exportmärkten etwa unter den Namen Fulwin oder Storm in den Handel kam.

Mit seinen Mittelklassemodellen will Chery auch in Westeuropa Präsenz zeigen

Die Namensvielfalt der Modelle kennzeichnete auch die Mittelklasse von Chery, die innerhalb der Baureihen A15 und A5 im Zeitraum von 2003 bis 2014 als Chery Flagcloud oder Amulet sowie als Alia oder Fora vom Band liefen. Im Jahr 2008 ergänzte der als Stufenheck- und Schräghecklimousine gefertigte A3 das Programm in der Mittelklasse. Besonderheit beim Chery A3: Die je nach Verkaufsland als Cielo oder Tengo vertriebenen Limousinen wurden vom italienischen Konstruktionsbüro Pininfarina designt. Eine modellgepflegte Variante sollte ab dem Jahr 2016 dann auch in Westeuropa auf den Markt kommen. Eine weitere Alternative für die Exportpläne in der Mittelklasse sollte die 2009 eingeführte Stufenhecklimousine Chery G5 sein, die mit ihrer von Bertone entworfenen Karosserie und umfangreicher Sicherheits- und Komfortausstattung das Spitzenmodell des Herstellers repräsentierte.

SUV und Vans des Herstellers Chery

Ebenfalls für die Märkte in Westeuropa geplant war das SUV der Baureihe Tiggo, das Chery bereits seit dessen Markteinführung im Jahr 2006 in zahlreichen Ländern erfolgreich verkaufen konnte. In Europa war die erste Generation des 2013 runderneuerten Tiggo nur in der italienischen Version zu haben, die auf dem Markt für Gebrauchtwagen als DR5 zu finden war und von der DR Motor Company in Lizenz gefertigt wurde. Abgerundet wurde das Programm von Chery durch Vans wie den Eastar oder den B13.