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Buell

Darf man ein Buell-Motorrad gebraucht kaufen? Man darf es leider nicht, man muss es! Was ist passiert?
Am 30. Oktober 2009 schloss die Buell Motorcycle Company ihre Tore und damit endeten 26 Jahre faszinierender Motorradgeschichte. Das endgültige Aus für eine sympathische und höchst individuelle Motorradmarke war gekommen.
Was ist dran an den US-Bikes, in denen modifizierte Harley Davidson Motoren ihren Dienst tun, und die doch vollkommen anders sind als Harleys?
Im Jahr 1983 gründete der Rennfahrer und ehemalige Entwicklungsingenieur in Diensten von Harley Davidson, Erik Buell (sprich: bju-ell) den Kleinstbetrieb, der fortan seinen Namen tragen sollte. Seine Idee eines ganz anderen Motorrads war ebenso faszinierend wie ungewöhnlich und genial. Mit Harley-Motoren kannte sich Erik Buell logischerweise sehr gut aus. Für einen aktiven oder auch ehemaligen Rennfahrer ist eine klassische Harley Davidson jedoch nicht der passende Untersatz. Eine Harley fährt am liebsten geradeaus, und das möglichst nicht allzu schnell. Also begann Rennfahrer und Ingenieur Erik Buell seine radikale Idee vom ganz anderen Motorrad in die Tat umzusetzen. Er wollte ein Bike mit faszinierendem Harley-Sound, aber keinen gemächlichen Gleiter, sondern einen extrem handlichen Kurvenkünstler, der es mit einer Ducati Monster, einer Triumph Sprint oder einer Moto Guzzi Breva aufnehmen konnte. Bei der Umsetzung seines Traums ging Buell äußerst radikal zu Werke. Seine Maschinen sind mit die kürzesten Motorräder auf dem Markt. Die fetten 1000-er und 1200-er sind verblüffend handlich. Die Motoren sind brutaler und giftiger als beim Organspender Harley. Und die Bremsen packen brutal zu. Wo eine Harley trotz voller Bremsleistung noch locker dahinrollt, da steht die Buell, als hätte sie einen Anker geworfen. Buell - das sind Motorräder, die den Fahrer mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht absteigen lassen. Mehr wollte Erik Buell nicht erreichen.
Die Harley-Motoren unterzog Erik Buell einer gründlichen Überarbeitung. Als Harley noch Vergaser verbaute, setzte Buell schon auf elektronische Einspritzung. Auch was das Gewicht der Maschinen betraf, ging Buell radikal vor. Harley Davidson-Motorräder wiegen zwischen 260 und 430 Kilogramm. Eine Buell der XB-Reihe belässt es bei gerade einmal 205 Kilogramm, weniger als die Hälfte einer Road Glide Ultra. Was das für die Fahrleistungen - und für das Grinsen unter dem Helm! - bedeutet, kann sich jeder selbst ausrechnen.
Wer sich für eine gebrauchte Buell interessiert, sollte wissen, dass diese Maschinen teuer, in allen Punkten radikal und nichts für Anfänger sind. Die Ersatzteilversorgung hingegen ist gesichert. Harley Davidson hatte nach der Werksschließung sogar die Gewährleistung übernommen.


Sind Buell Motorräder E10-verträglich?


Buell Motorräder sollen nicht mit dem E 10 Kraftstoff betankt werden, falls er tatsächlich herkömmliches Superbenzin ersetzen sollte, muss auf das teure Super Plus mit 98 Oktan ausgewichen werden.
Apropos teuer - was muss für eine gebrauchte Buell investiert werden?
Hier ist als Beispiel ein typisches Gebrauchtangebot, bei dem zugegriffen werden darf: Eine 1200-er XB 9 mit 94 PS, Erstzulassung 2009, mit nur 6000 Kilometern Laufleistung, Scheckheft gepflegt, im Originalzustand, für 8.800 Euro. Da kann zugegriffen werden. Die Gebrauchtpreise beginnen bei etwa 4.500 Euro und enden bei serienmäßigen Maschinen bei 18.000 Euro. Das breite Grinsen bei jeder Fahrt gibt es gratis.


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