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Kreidler

Kreidler wird mit Mopeds und Mokicks bekannt


Der Ingenieur Alfred Kreidler nutzte in den 1920er Jahren seine Kenntnisse im Fahrzeugbau, um im väterlichen Metallbetrieb in Stuttgart seine ersten Motorräder zu konstruieren. Die ersten Eigenentwicklungen kamen noch unter dem Markennamen Pan in der Klasse der leistungsstarken Maschinen mit 350 ccm Hubraum auf den Markt. Mit der Fertigung dieser Kleinserienmaschinen legte Kreidler den Grundstein für die ab den 1950er Jahren anlaufende Fertigung der nun unter dem eigenen Namen vermarkteten Kreidler Motorräder. Bekannt wurde Kreidler zuerst durch seine Motorräder der 50 ccm Hubraumklasse, mit denen die Stuttgarter auch Rennsiege einfuhren. In den 1970er Jahren waren Kreidler Mokicks der 80 ccm Hubraumklasse populär. Nachdem die Motorradfertigung Anfang der 1980er Jahre eingestellt worden war, belebte der Fahrradhersteller Prophete die Marke Kreidler in den 1990er Jahren neu. Unter dem Traditionsnamen Kreidler brachte Prophete zunächst Fahrräder und Elektrofahrräder, dann auch Elektroroller sowie Motorroller der 50 ccm und 125 ccm Hubraumklasse und Motorräder bis 250 ccm Hubraum in den Handel.


Historische Kreidler Motorräder von 50 ccm bis 80 ccm Hubraum


Einer der ersten großen Erfolge des Stuttgarter Herstellers war das 50 ccm Motorrad Kreidler K 50, das im Jahr 1951 am Markt eingeführt wurde und die technische Grundlage für spätere Modelle wie den Motorroller Kreidler R 50 bildete. Zum Klassiker der Marke wurde die im Jahr 1957 präsentierte Kreidler Florett, die in der Folgezeit in unterschiedlichen Versionen als Moped und Mokick gebaut wurde und zum Imageträger des Unternehmens aufstieg. In der Bauvariante mit fünf Gängen konnte die Kreidler Florett RS auf mehr als sechs PS zugreifen. In der 2,9 PS Motorisierung schaffte das Mokick eine Geschwindigkeit von 40 km/h. In der Klasse der Kleinkrafträder mit 80 ccm war Kreidler mit den Kreidler Super 4 oder den Enduros der Baureihe Kreidler Mustang präsent. Ebenfalls im Programm: Kreidler Mofas der Serien Flory, Flott oder Kreidler MF.


Motorroller und Motorräder von Kreidler


Unter dem Markennamen Kreidler kamen nach dem Neustart der Marke in den 1990er Jahren Motorroller der 50 ccm Hubraumklasse wie die Kreidler Jigger oder Kreidler Vabene auf den Markt. Die Roller der Bauserien Kreidler Hiker und Galacatica standen in zwei Bauversionen als Motorroller mit 50 ccm Hubraum sowie als Elektroroller im Programm. In der Klasse der 125 ccm Roller waren die Kreidler Hiker und die Großreifenroller Kreidler Martinique erhältlich. Die Baureihe Kreidler LML stand für Motorroller im Retrolook. In der 125er Klasse bot Kreidler zudem Supermotos, Enduros und das Naked Bike Kreidler Street an. Spitzenmodell war die Kreidler Athlet 250 DD in der Klasse der Motorräder mit 250 ccm Hubraum.


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