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Triumph Bonneville

Jedermanns Liebling - die Triumph Bonneville


Die Bonneville ist der absolute Klassiker von Triumph. Das Modell wurde bereits 1959 vorgestellt und bis 1982 gebaut. Die Enthüllung erfolgte damals auf der „Earls Court Motorshow“ in London. Schnell fuhr sich die „Bonnie“, wie sie genannt wird, in die Herzen von Zweitrad-Enthusiasten rund um den ganzen Globus.


Triumph Bonneville bereits 1955 auf der Überholspur


Ursprünglich war die Triumph Bonneville als Weiterentwicklung der Triumph Tiger T110 gedacht. Vorrangiges Motiv war damals eine Leistungssteigerung der Tiger von 500 auf 650 cm³. Die Ingenieure wollten weiterhin aus rund 50 PS eine Höchstgeschwindigkeit von 192 km/h herauskitzeln. Dazu waren Änderungen am Antrieb der Tiger notwendig: So erhielt der nunmehr als T120 bezeichnete Motor eine neue, einteilige Kurbelwelle, die anno 1955 auf dem Bonneville-Salzsee in Utah/USA auf Herz und Nieren getestet wurde. Testfahrer Johny Allen stellte einen neuen Motorrad-Weltrekord mit einer Spitzengeschwindigkeit von 345 km/h auf. Triumph arbeitete die Neuentwicklung in ein eigenes Modell ein – die Legende der Triumph Bonneville war geboren.


Die überaus vielseitige Triumph Bonneville


Die erste Generation, die von 1959 bis 1973 gebaut wurde, galt als hervorragender Allrounder zwischen Sportstrecke und Straße. Zahlreiche Erfolge festigten diesen Ruf: So erreichte die Triumph Bonneville als erstes Serienbike überhaupt einen Rundenschnitt von 100 mph im Rahmen der „Tourist Trophy“ auf der Isle of Man. Die erste Überarbeitung folgte 1972 durch ein optional angebotenes Fünfgang-Getriebe. 1973 wurde die Triumph Bonneville 650 T120 eingestellt und durch die T140 ersetzt. Diese beinhaltete das Fünfgang-Getriebe serienmäßig und bot mehr Leistung.


Sondermodelle der Triumph Bonneville


Bis zum Ende der Reihe erschienen verschiedene Sondermodelle, zuletzt die „Executive“ im Jahr 1982. Mit dieser Ausführung wollte Triumph dem damals populären Touring-Trend gerecht werden. Dazu wurde die Triumph Bonneville mit einem serienmäßig verbauten Koffersatz mit Topcase ausgerüstet. Weiterhin gab es eine Lenkerverkleidung sowie einen Elektrostarter. Im Jahr zuvor kam die Royal 750 auf den Markt, die anlässlich der Hochzeit von Prinz Charles und Lady Diana lanciert wurde. Das Sondermodell basierte auf der T140V und verfügte ebenfalls über einen damals modernen Elektrostarter, Leichtmetall-Gussräder sowie Federbeine von Marzocchi. Poliertes Aluminium, Chrom-Applikationen sowie eine Jubiläumsplakette sollten den Limited Edition-Charakter dieses Sondermodells unterstreichen. Triumph konnte stattliche 2000 Exemplare an den Mann bringen. Im Gebrauchtkauf ist das Liebhaberstück Bonneville selten unter 6.000 Euro zu finden.


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