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Yamaha R1

Gut aussehen auf der Überholspur - die Yamaha R1


Die Yamaha R1 ist ein Supersportler. Als ein reinrassiges Superbike hat es den Fokus klar auf Rennleistung und ein martialisches Erscheinungsbild gelegt.


Leicht und kräftig: Die Yamaha R1


Die allererste Version wurde 1997 auf der EICMA in Mailand präsentiert und sorgte für Aufsehen: Die Maschine war mit einem Trockengewicht von rund 177 Kilogramm leichter und mit einer Leistung von 998 cm³ / 110 kW (150 PS) / 108 Nm Drehmoment stärker als die YZF 1000 R. Vier 40 mm-Mikuni-Vergaser waren für das Kraftstoff-Luft-Gemisch zuständig, die e10-Verträglichkeit ist gegeben. Die Maschinehatte einen sehr kurz gebauten Motor, einen nicht minder kurzen Radstand von 1.395 mm sowie einen 66 Grad steilen Lenkkopf.


Die Yamaha R1 ist zu stark für den Otto-Normal-Fahrer


Das Drehmoment der ersten Yamaha R1-Generation stieg schnell und gleichzeitig ungleichmäßig an. Die Maschine beschleunigte stark aus der Kurve, wodurch das Hinterrad kurz wegrutschte und anschließend wieder seinen Grip fand. Die Folge konnte ein sogenannter „Highsider“sein, bei dem die Maschine zur kurvenäußeren Seite überschlug, was nicht selten schwere Verletzungen herbeiführte. Diese Tatsache verlieh der R1 den Beinamen „Witwenmacher“. Yamaha reagierte ab 2002 mit einer besser ausgeglichenen Motorcharakteristik. Der Durchzug musste darunter leiden, doch die Zahl der Highsider-Stürze sank rapide ab.


Ausgereift: Die nächsten Generationen der Yamaha R1


Von 2002 bis 2003 lancierte der Hersteller die offizielle zweite Generation der R1-Familie. Der Motor bekam eine zeitgemäße Benzineinspritzung, während das Rahmenheck verschraubt statt verschweißt wurde. Die Leistung stieg geringfügig auf 112 kW (152 PS) bei 10.500/Min. an. Als Suzuki ab 2003 mit der GSX-R 1000 plötzlich so ziemlich jeden Testsieg in der Superbike-Klasse einfuhr, musste Yamaha erneut reagieren: Die dritte Generation wurde erneut überarbeitet und bekam eine höhere Verdichtung, einen kürzeren Kolbenhub sowie eine größere Zylinderbohrung. Nachdem die Leistung nur um zwei Pferdestärken zunahm, verlockte die Neuinterpretation der Yamaha R1 mit 172 PS. Dies entsprach einer beachtlichen Steigerung von 13%.


Yamaha R1: Die letzten Generationen


In den nachfolgenden Jahren behielt Yamaha das Tempo im wahrsten Sinne des Wortes bei: 2006 erschien eine Version mit überarbeiteten Ein- und Auslasskanälen sowie einer Leistung von 175 PS. Ein Jahr später folgte dann die fünfte und vorerst letzte Generation, die sich technisch sehr stark an der YZF-R6 von 2006 orientierte. Entsprechend sind ältere Generationen in allen Preislagen gebraucht zu kaufen.


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