VW-Pritschenwagen als Pickup

Während der Autokonzern Volkswagen in den 1950er Jahren einer der Pioniere beim Bau von Pritschenwagen auf Kleintransporter-Basis war und seither mehrere Modellreihen in unterschiedlichen Gewichtsklassen entwickelte, kamen kleinere VW-Pritschenwagen erst relativ spät auf den Markt. Auf Grundlage der ersten Golf-Generation konstruierten die Wolfsburger einen Pickup, die im Jahr 1979 unter dem Namen VW Caddy zuerst in Nordamerika vermarktet wurde. In den folgenden Jahren wurde der VW-Pritschenwagen dann auch in den europäischen Ländern eingeführt, wo er bis zum Jahr 2003 im Programm blieb. Beim Bau eines größeren Pickup setzten die Wolfsburger in den 1990er Jahren zunächst auf eine Kooperation mit dem japanischen Hersteller Toyota, der die Technologie für den bis zum Jahr 1996 angebotenen VW Taro bereitstellte. Im Baujahr 2010 präsentierten die Niedersachsen einen selbst entwickelten Pritschenwagen als Pickup, der unter der Bezeichnung VW Amarok das Angebot ergänzte.

VW-Pritschenwagen auf Basis von Kleintransportern

Den ersten VW-Pritschenwagen auf Basis eines Kleintransporters zeigte der Hersteller in der Baureihe seiner VW Transporter T1 in den 1950er Jahren. Seither gehörten die VW Transporter Pritschenwagen zum festen Programm in der Volkswagen-Nutzfahrzeugsparte. Mit dem VW LT kam Mitte der 1970er Jahre ein VW-Pritschenwagen in den höheren Gewichtsklassen bis 5,6 Tonnen hinzu. Abgelöst wurde der Kleintransporter im Jahr 2006 durch eine neue Generation von VW-Pritschenwagen, die nun als VW Crafter in den Handel kamen. Der VW-Pritschenwagen Crafter wurde in drei unterschiedlichen Radständen in verschiedenen Karosserieausführungen mit Einzelkabine und Crewcab in den Gewichtsklassen von drei bis fünf Tonnen zulässiges Gesamtgewicht gefertigt. Auch eine Allrad-Version des VW-Pritschenwagens lief für den Einsatz etwa als Baustellenfahrzeug vom Band.
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