Elektroantrieb in Elektroautos – Funktionsweise

antrieb

Der Elektroantrieb erlaubt umweltfreundliches Fahren

Ein Kompaktwagen mit einem Elektroantrieb ist leise und schont die Umwelt. Wie Sie es von anderen elektrischen Geräten kennen, haben Elektroautos eine Batterie. Diese ist jedoch etwas anders aufgebaut als ein Akku, der beispielsweise ein elektrisches Gerät antreibt. Die Brennstoffzellen werden mit Wasserstoff betrieben. Dieser fungiert als Oxidationsmittel und wandelt die Brennstoffe in elektrische Energie um. Diese wird nicht wie in einem Akku gespeichert – die Brennstoffzellen sind Energiewandler.

Wenn Sie auf Elektromobilität setzen, handhaben Sie Elektroautos nicht anders als beispielsweise Ihr Handy. Auf einer Anzeige sehen Sie, wie weit sie mit dem Auto noch fahren könne, bis der Ladestrom zur Neige geht. Handelt es sich um ein Fahrzeug, das nicht zusätzlich mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet ist, denken Sie rechtzeitig ans Aufladen. Dort stecken Sie einen Stecker ein und warten, bis das Fahrzeug wieder aufgeladen ist. Dies dauert in der Regel acht Stunden. Es empfiehlt sich, das Fahrzeug über Nacht aufzuladen.

Der Elektromotor hat weniger Leistung als ein Verbrennungsmotor

Ein Elektromotor hat nicht die Leistung, die Sie von dem Verbrennungsmotor gewohnt sind. Wenn die Batterie zur Neige geht, schwindet sich die Leistung. Für Überlandfahrten oder längere Touren auf der Autobahn eignet sich der Motor nicht. Für die Fahrt in der Stadt ist der Antrieb hingegen ideal. Sie sollten jedoch vor dem Kauf in Erfahrung bringen, ob es in Ihrer Nähe ausreichend Schnellladestationen gibt.

Ein Elektromotor wird mit Primärenergie aus der Batterie angetrieben. Er ist in Nähe der Achsen platziert. Die Räder werden direkt oder über ein Getriebe angetrieben. Für die Batterie gibt es ein zuverlässiges elektronisches Managementsystem: Dieses informiert Sie über den Ladestand und die Anzahl der Kilometer, die Sie noch fahren können. Elektromotoren und die Getriebe unterliegen einem höheren Verschleiß als Verbrennungsmotoren. Auch die Batterien haben nur eine begrenzte Lebensdauer.

Viele Elektroautos haben zusätzlich einen Verbrennungsmotor

Der Nachteil elektrischer Antriebe liegt darin, dass die Reichweite nur sehr gering ist. Wenn Sie ein Fahrzeug kaufen, das nur mit einem Elektroantrieb gefahren werden kann, können Sie keine langen Touren planen. Im Durchschnitt schaffen die Fahrzeuge 200 km, danach müssen Sie acht Stunden an eine der Schnellladestationen warten, um den Elektromotor wieder aufzuladen. Eine Ausnahme bildet der Tesla mit einer Reichweite von bis zu 500 km. Doch auch dieses Fahrzeug muss danach acht Stunden mit Energie versorgt werden, bevor Sie weiterfahren können. Als Lösung bieten die Hersteller Autos mit Hybrid-Antrieb an. Wenn der Strom für den Elektromotor zur Neige geht, können Sie auf den klassischen Verbrennungsmotor umschalten. Nutzen Sie die Elektromobilität, um in der Stadt zu fahren und sparen Sie Kraftstoff. Planen Sie eine längere Tour, nutzen Sie die Kraftstoffe aus dem klassischen Verbrennungsmotor. Auf diese Weise sind Sie auch nicht auf regelmäßiges Laden des Fahrzeugs angewiesen. Zwischen beiden Antriebsarten können Sie manuell umschalten. Geht der Batteriestrom zur Neige, schaltet das System selbstständig auf den Verbrennungsmotor um. Lange Reichweiten sind somit garantiert.

Nach oben