Führerschein

fahrschule

Der Führerschein ist ein amtliches Dokument, welches den Inhaber berechtigt, ein Fahrzeug auf öffentlichen Straßen zu fahren. Er wurde bereits vor über 100 Jahren eingeführt und gehört heute zur Pflichtausstattung beim Autofahren. Es gibt für die unterschiedlichen Fahrzeugarten verschiedene Fahrerlaubnisklassen. Im Laufe der Zeit wurden die Führerscheinklassen mehrfach geändert. Mittlerweile hat man sich in der EU auf einheitliche Klassen geeinigt. Es dürfen nur solche Fahrzeuge gefahren werden, die in der erworbenen Führerscheinklasse eingeschlossen sind. Das bedeutet, dass der Inhaber eines Pkw-Führerscheins keinen Lkw fahren darf. Um einen Führerschein zu erwerben, sind verschiedene Anforderungen nötig. Das Wichtigste ist das Alter des Fahrschülers. Eine Mofa-Prüfbescheinigung kann schon mit 15 Jahren erworben werden. Mit 16 Jahren ist es dann möglich, eine Fahrerlaubnis für Leichtkrafträder mit 125 ccm zu bekommen. Einen Pkw-Führerschein kann man erst mit Vollendung des 18. Lebensjahres erwerben. Es besteht allerdings die Möglichkeit, schon sechs Monate vor dem 18. Geburtstag mit dem Fahrschulunterricht zu beginnen. Ausgehändigt wird der Führerschein aber erst am 18. Geburtstag. Eine weitere Voraussetzung zum Erwerb einer Fahrerlaubnis ist die gesundheitliche Verfassung. Deshalb steht am Anfang immer ein Sehtest. Die Sehkraft muss eine bestimmte Stärke betragen. Ist dies nicht der Fall, können im Führerschein Einschränkungen vermerkt werden, oder im schlimmsten Fall, wird der Schüler gar nicht erst zur Führerscheinprüfung zugelassen. Wenn sowohl das vorgeschriebene Mindestalter und die gesundheitlichen Voraussetzungen erfüllt sind, muss noch in einer Fahrschule Fahrunterricht genommen werden. Es müssen dabei bestimmte Pflichtstunden in der Theorie und auch praktische Fahrstunden absolviert werden. Erst wenn das alles erledigt ist, wird der Fahrschüler zur Führerscheinprüfung zugelassen. Bei der Prüfung werden dann die theoretischen Kenntnisse abgefragt und eine Prüfungsfahrt gemacht. Sobald der Prüfer keine Beanstandungen festgestellt hat, wird dem Fahrschüler der Führerschein ausgehändigt. In den ersten beiden Jahren bekommt er ihn allerdings nur auf Probe. Das heißt, er kann ihn bei unachtsamer oder gefährlicher Fahrweise sehr schnell wieder verlieren und wird obendrein für ein paar Jahre gesperrt.

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