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Gac Gonow

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GAC Gonow

GAC Gonow ist ein 2003 gegründeter chinesischer Automobilhersteller – in der Regel nannte das junge Unternehmen auch die Provinz Zhejiang zu seinem Namen. Das Kürzel GAC stammt aus der 2010 erfolgten Übernahme durch die Guangzhou Automobile Group Co. (kurz GAC), die auch für Honda und Toyota Fahrzeuge produziert. Im Wesentlichen hatte sich für Gonow dadurch nichts geändert, zum Kernprodukt von Gonow zählt nachwievor die Gruppe der Pickups als Nutzfahrzeug und die darauf basierenden Sports Utility Vehicles, kurz SUV. Die chinesischen Fahrzeuge sind schlicht als „Gonow“ bekannt, seit der Übernahme laufen sie unter „GAC Gonow“ und die Lizenzmodelle des italienischen Joint-Venture-Partners DR Motor Company unter „Katay Gonow“. In Deutschland wird nur das Modell Gonow Victor angeboten.

Der schnelle Aufstieg von Gonow

Ende September 2003 legte Gonow den Grundstein in der Provinz Zhejang und ließ sich im Luqiao-Distrikt, Taizhou mit zunächst rund 27 Hektar Firmenfläche nieder – 2005 kamen für knapp 50 Millionen Euro weitere 100 Hektar hinzu. Ein wichtiger Schritt, denn so schaffte es das Unternehmen, seine anfängliche Produktion von 60.000 auf 200.000 Fahrzeuge pro Jahr zu steigern. Außerdem entstand eine Zusammenarbeit mit der Wuhan Industrial University, die seitdem die Konstruktion des Gonow Automobile R&D Center übernahm.

Die Modellbezeichnungen und Erscheinungsdaten der Fahrzeuge bei Gonow sind auf den ersten Blick kaum durchschaubar. Hier soll die folgende Übersicht weiterhelfen:

Erscheinung Modell Kategorie Hersteller
2003 – 2012/heute Gonow Shuaijian / ALTER SUV / Pickup Gonow
2003 – 2008 Gonow Dual Luck SUV Gonow
2005 – 2012 Gonow GX6 SUV Gonow
2005 – 2012 Gonow GS50 / Jetstar SUV Gonow
2005 – 2012 Gonow FAN / Troy SUV / Pickup Gonow
seit 2006 Katay Gonow Victor(y) / Troy SUV / Pickup DR Motor Company
seit 2008 Gonow Minivan Minivan GAC Gonow
seit 2010 Gonow GS-1 Kompakt-SUV GAC Gonow

Das erste Fahrzeug war ab 2003 der Gonow ALTER, wobei mit dem Namen tatsächlich das deutsche Wort „Alter“ gemeint ist, denn im Englischen hieß das Modell „Gonow AGE“. Dieses Modell teilte sich in zwei verschiedenen Varianten auf: Die eigentliche SUV-Version heißt Gonow Shuaijian, die Pickup-Version repräsentierte der Gonow ALTER, die sich in Konkurrenz zu dem thailändischen Ford Ranger TH und dem vietnamesischen Ford Ranger VNM setzte. Beide Varianten siedeln sich in der oberen Mittelklasse an und sind Ford damit immerhin eine Nase voraus, schließlich gehören beim Gonow ALTER und Shuaijian Rückfahrsensoren und Rückfahrkamera, ein LCD-Monitor im Armaturenbrett, Lederausstattung, Holzdekor sowie eine Dachantenne bereits zur Serienausstattung. Die Produktion des SUV Gonow Shuaijian wurde 2012 eingestellt, der Pickup Gonow ALTER wird aber weiterhin als GAC Gonow 300 angeboten.

Ebenfalls noch im Gründungsjahr brachte Gonow das sehr ähnliche Modell Gonow Dual Luck, den Vorläufer des GX6, auf den Markt. Abmessungen, Ausstattung und Motorisierung waren mit dem ALTER recht ähnlich, allerdings gab es den Dual Luck nicht mit Dieselmotor und anders als den ALTER nur als SUV- und nicht als Pickup-Variante. Die Produktion wurde bereits 2008 wieder eingestellt, schließlich gab es nun mit dem GX6 und dem ALTER bereits drei sehr ähnliche Fahrzeuge.

2005 gleich drei neue Gonow-Modelle

Im Jahr 2005 – nach gerade einmal seit zwei Jahren im Automobilgeschäft – rasselte es mächtig im Karton bei Gonow. Nach der deutlichen Unternehmensvergrößerung auf fast das Fünffache ließ der junge Hersteller nicht lange auf sich warten und brachte gleich drei neue Modelle in fünf Varianten auf den Markt:

Gonow GX6 / Katay Gonow Victor

Da wäre zunächst einmal der bereits erwähnte Gonow GX6, der eine Art Facelift des Dual Luck verkörperte – immerhin entstand der GX6 auf dessen Plattform, er war ebenfalls nur als SUV (nicht als Pickup) mit Ottomotor erhältlich und nicht zuletzt sind die Maße der beiden Modelle fast exakt identisch. Bei der Ausstattung legt Gonow viel Wert auf Komfort und aufs Detail, so viel kommt auch beim GX6 klar durch, der zusammen mit seinem im Sommer 2008 erschienenen Facelift-Nachfolger GX6-2 zur oberen Mittelklasse zählt. Neben der bereits erwähnten Ausstattung kann der GX6 zusätzlich mit einer pollenfilternden Klimaanlage und gegen auf Aufpreis mit einem Sonnendach begeistern. Die Motorisierung liegt wie bei allen Gonow-Modellen im mittleren Zwei-Liter-Bereich: Beim GX6 sind es je nachdem ob die Version „Standard“, „Comfortable“ oder „Luxury“ gewählt wird, von 2,8 über 2,2 hin zu 2,0 Litern – deren Leistungen nehmen hingegen mit 92 PS über 102 PS zu 121 PS umgekehrt proportional zu. Außerdem existierte ein Schwestermodell von Toyota, das in Lizenz zum GX6 als Land Cruiser Prado hergestellt wurde.

Seit Gonow 2006 sich als erste chinesische Automobilmarke auf dem Markt der Europäischen Union präsentierte und das Joint Venture mit dem italienischen Autohersteller DR Motor Company S.p.A. einging, läuft der GX6 auch in Europa vom Band. Dort heißt das Lizenzmodell Katay Gonow Victory. In Deutschland findet wegen der hohen Beliebtheit des SUV eine eigene Montage bei einem deutschen Unternehmen statt, die den GX6 als Katay Gonow Victor vermarktet – die Teile stammen hingegen aus Italien.

Ebenfalls 2005 erschienen die Schwestermodelle Gonow GS50 und Jetstar, die beide auf dem thailändischen Isuzu MU 7 basieren. Die Ausstattung war mit dem GX6 identisch, die Motorisierung bestand aus je einem hauseigenen Benzin- und Dieselmotor zu 2,2 und 2,8 Litern Hubraum.

Die Dritten im Bunde des Jahres 2005 sind der SUV Gonow FAN und der Pickup Gonow Troy, die auf dem GX6 basieren. Anders als die bisher vorgestellten Modelle gehören diese beiden nicht mehr ganz zur oberen Mittelklasse, so dass hier sich die Standardausstattung auf eine manuelle Klimaanlage, elektronisch bedienbare Fenster vorne und hinten sowie einen VideoCD-Player beschränken. Der Verlauf der Modellbezeichnungen kann gerade bei dieser Baureihe verwirren:

Zum Einen ist der Gonow Troy das zweite der beiden Modelle, die von der DR Motor Company übernommen wurden – die europäische Variante ist bis heute als Katay Gonow Troy im Handel. Zum Anderen ist der originale Pickup Gonow Troy seit 2012 als GAC Gonow 100 auf dem Markt, während der Gonow FAN im Jahr 2008 offiziell zur zweiten Generation befördert wurde – allerdings steckte hier kein originaler Gonow FAN mehr unter der Haube, sondern ein Ableger des Isuzu D-MAX, der im japanischen Tokyo produziert wird. Seine Ausstattung gab der FAN dafür an den Troy ab. Im Jahr 2012 wurde die Produktion des Gonow FAN ebenso wie beim GX6, GS50, Jetstar und Shuijian eingestellt, als Ersatz dient seitdem der GAC Gonow 500, ein Lizenzbau des Toyota Hilux.

Gonow bis heute

Wohl eher selten bei uns zu finden ist der 2008 erschienene Gonow Minivan, da dieser vor allem für den chinesischen Heimatmarkt produziert wird. Im Zuge der allgemeinen Namensänderungen durch die Übernahme von der Guangzhou Auto Group heißt das Modell seit 2012 GAC Gonow Xingwang und außerhalb Chinas ist es als GAC Gonow Way bekannt. Als Motorisierung steht lediglich ein Benzin-Aggregat mit 1,05 Litern Hubraum zur Verfügung, das maximal 38,5 kW (52 PS) leistet.

Zu guter Letzt rollt seit 2010 noch der Gonow GS-1 vom Band, ebenfalls ein SUV, der optisch einige Elemente des Audi Q5 und der Mercedes-Benz M-Klasse aufgreift. Für den Antrieb sorgt ein 2,4-Liter-Ottomotor mit einer Leistung von 92 kW (125 PS). Im Jahr 2012 wurde aus GS-1 nun G3, nicht zu vergessen mit GAC vor dem Gonow.

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