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Getriebeöl

Autohändler die Getriebeöl anbieten

Ein Getriebeölwechsel lässt das Getriebe lange leben

Getriebeöl schmiert die Zahnräder und Lager im manuell geschalteten Getriebe ebenso wie im Automatikgetriebe. Gut geschmierte Zahnradflanken und Wellen bringen die Kraft des Motors effektiv auf die Straße und sind vor einem frühen Verschleiß geschützt. Nur eine umfassende Schmierung stellt einen störungsfreien Lauf des Getriebes sicher.

Warum ist Getriebeöl so wichtig?

Die einzelnen Bauteile eines Getriebes werden mechanisch hoch beansprucht. Getriebeöl ist aus diesem Grund dickflüssiger als Motoröl. Das Spezialöl lässt Zahnräder und Lager reibungsarm gleiten. Die Aufgaben von Getriebeöl sind vielfältig:

  1. Reibungsminderung
  2. Kühlung
  3. Verschleißschutz
  4. Schaumverhinderung
  5. Korrosionsschutz

Einige Funktionen wie Verschleißschutz, Schaumunterdrückung und Korrosionsschutz werden mithilfe von Additiven im Öl erreicht. Es führt aber auch die im Getriebe entstehende Reibungswärme ab und hält Schmutzpartikel in der Schwebe. Bei Automatikgetrieben werden die im Betrieb auftretenden Verunreinigungen von einem Getriebeölfilter abgefangen. Ähnlich wie Motoröl unterliegt Getriebeöl einem natürlichen Alterungsprozess. Im Getriebe bildet sich bei kalten Außentemperaturen Kondenswasser und vermischt sich mit dem Öl. Mit der Zeit wird das Schmiermittel immer dünnflüssiger. Die Gefahr wächst, dass der Ölfilm bei hohen Temperaturen und fahrdynamischen Belastungen partiell abreißt. Auch die im Getriebeöl eingebundenen Additive und Reibwertoptimierer verlieren im Laufe der Jahre ihre Wirksamkeit. Reibwertoptimierer beugen auf chemischer Basis der Riefenbildung auf den Zahnradflanken vor und glätten ihre Oberflächen. Frisches Getriebeöl gewährleistet ein rundum geschmiertes und gut gekühltes Getriebe.

Wann sollte das Getriebeöl gewechselt werden?

Getriebeöl ist auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt. Auch bei geringen Laufleistungen beeinträchtigen thermische Schwankungen und Abbauvorgänge die Qualität des Öls. Bei einer Inspektion wird das Getriebe auf Dichtheit überprüft und der Füllstand kontrolliert. Dieser Check steht alle 2 Jahre oder nach etwa 30.000 km an. Nach 60.000 bis 80.000 km oder spätestens nach 5 bis 8 Jahren ist ein Wechsel von Getriebeöl erforderlich. Außerdem ist es sinnvoll, während der ersten Inspektion das Getriebeöl wechseln zu lassen. Bei einem neuen Wagen läuft sich das Getriebe auf den ersten paar Tausend Kilometern noch ein. Solange sich Zahnradflanken und Lager anpassen, schleifen sich mikrofeine Erhebungen ab. Die metallischen Partikel können ? beschleunigt durch Kondenswasser ? korrodieren und scharfkantige Oberflächen ausbilden. Ein Wechsel von Getriebeöl gleich in der ersten Inspektion beugt einem früh einsetzenden Verschleiß vor. Bei einem Wechsel von Getriebeöl wird das Schmiermittel entweder aufgefüllt oder komplett ausgetauscht. Im Unterschied zum Getriebeölwechsel wird bei einer Getriebespülung das Schmiermittel komplett entfernt und mit neuem, leistungsfähigem Getriebeöl ersetzt. Bei dieser Grundreinigung bleibt kein altes Schmiermittel mehr im Getriebe und hartnäckige Ablagerungen werden entfernt. Vor allem bei den härter beanspruchten Automatikgetrieben zahlt sich eine Getriebespülung aus. Auch der Getriebeölfilter wird ausgetauscht. Mit neuem Öl und Ölfilter versehen, ist das Automatikgetriebe wieder für viele Tausend Kilometer gut geschmiert und vor Verschleiß geschützt.

Bei diesen Symptomen steht ein Getriebeölwechsel an

Generell sollten Sie sich an die Wartungsempfehlungen und die Wechselintervalle halten, die der Fahrzeughersteller vorgibt. Daneben können bestimmte Signale Anlass zu einem Check des Getriebeöls geben. Erstes Indiz ist oft ein erhöhter Benzinverbrauch. Da hierfür mehrere Ursachen infrage kommen, denkt der Autofahrer oft zuletzt an das Getriebeöl. Bei Fahrzeugen mit manueller Schaltung können Geräusche während des Schaltvorgangs auf einen zu geringen Getriebeölstand oder zu hohe Viskosität des Getriebeöls hinweisen. Achten Sie auch bei Automatikgetrieben auf ungewohnte Geräusche. Leider machen sich entscheidende Faktoren wie eine erhöhte Getriebeöltemperatur, die Verschmutzung des Öls und das Nachlassen der schützenden Additive zunächst nicht bemerkbar. Bei starker Geräuschentwicklung liegen oft schon mechanische Schäden am Getriebe vor. Lassen Sie daher während einer großen Inspektion das Getriebeöl checken. Viele Autofahrer gehen irrtümlich davon aus, dass das Getriebeöl die gesamte Lebensdauer eines Autos übersteht. Doch in der Regel ist nach etwa 6 bis 8 Jahren ein Wechsel nötig. Je nach Laufleistung und Beanspruchung des Getriebes empfiehlt sich der Austausch schon früher. Mit einem rechtzeitigen Wechsel von Getriebeöl lässt sich einer teuren Reparatur des Getriebes vorbeugen und die Schaltleistung verbessern.

Das kostet der Getriebeölwechsel

Rechnen Sie beim einfachen Ein- und Auffüllen von Getriebeöl mit Gesamtkosten von rund 100 ?. Allerdings verbleibt dabei ein Teil des Altöls im Getriebe und in den Ölleitungen und vermischt sich mit dem neuen Getriebeöl. Bei einem Wechsel von Getriebeöl mit Getriebereinigung dagegen wird das Getriebe ausgebaut und gereinigt. Der Vorteil: So lässt sich auch gleich der Zustand des Getriebes beurteilen. Bei der Getriebespülung wird das Altöl vollständig aus dem Getriebe und den Zulaufleitungen entfernt. Mit frischem Öl im gereinigten Getriebe arbeitet die Schaltung wieder einwandfrei. Die Kosten für eine Getriebereinigung mit Wechsel von Getriebeöl liegen bei einem Automatikfahrzeug bei 250 bis 500 ?. Bei Schaltwagen ist der Material- und Arbeitsaufwand geringer, daher ist auch der Service günstiger. Im Werkstattportal von Autoscout24 finden Sie schnell die Werkstatt in Ihrer Nähe, bei der Sie den Wechsel von Getriebeöl vornehmen lassen können. Buchen Sie einfach einen Termin online.

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