Der Aston Martin Vantage V8 zelebriert die gute alte Zeit

Offiziell wird die Überarbeitung des Aston Martin Vantage als Facelift deklariert. Doch die Änderungen sind deutlich umfassender als bei einer Modellpflege üblich. Unterm Strich zelebriert der V8-Vantage noch einmal die gute alte Verbrenner-Zeit. Elektrifizierung? Bitte erst morgen.

Aston Martin hat den zuletzt 2018 erneuerten Vantage tiefgreifend modernisiert (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,1 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 274 g/km)². Der dank größerem Kühlergrill und neuen Frontleuchten optisch geschärft auftretende Sportwagen hat einen um 155 PS auf 489 kW/665 PS erstarkten 4,0-Liter-V8 erhalten. Das Aggregat von Mercedes-AMG leitet wie zuvor via 8-Gang-Automatik von ZF seine Kraft allein an die Hinterachse. Im Zusammenspiel mit elektronischem Sperrdifferenzial und neuer Launch Control soll der Zweitürer den Tempo-100-Sprint in 3,5 Sekunden abhaken, maximal sind 325 km/h drin.

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Mehr Leistung und eine steifere Karosserie

Karosserie- und Fahrwerksversteifungen versprechen darüber hinaus ein besseres Handling sowie das neue Fahrwerks-Setup eine größere Spreizung zwischen Agilität und Komfort. Hinzu kommen eine Bremsanlage mit vorne 40 und hinten 36 Zentimeter großen Scheiben sowie speziell abgestimmte Michelin-Sportreifen auf den nun serienmäßig 21 Zoll großen Rädern. Gegen Aufpreis sind Carbon-Keramik-Stopper erhältlich. Komplett neu und stark von Mercedes inspiriert ist das Cockpit des Vantage. Wie schon beim 2023 eingeführten DB12 zeichnet sich dieses durch große Displayflächen, mehr Konnektivität sowie eine aufgeräumte Optik aus.

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Marktstart und Preis

Marktstart für das neue Vantage V8 Coupé ist im Frühjahr 2024. Die Preise dürften noch knapp unter 200.000 Euro beginnen. (Text: mh/sp-x | Bilder: Hersteller)

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