Aston Martin Vantage V8 Roadster: In 4,6 Sekunden der Sonne entgegen

Gut elf Monate nach der Präsentation des neuen Vantage V8 Coupé schickt Aston Martin nun die Roadster-Variante nach. Wie gewohnt setzen die Briten auf eine Stoffdachkonstruktion, die sich auf Knopfdruck auch während der Fahrt bis 50 km/h rein elektrisch öffnen und schließen lässt. Dank Z-Faltung soll dieser Vorgang 6,8 Sekunden dauern. Damit ist es laut Aston Martin das schnellste Faltdach auf dem Markt.
Der Vantage Roadster ist schneller als das Coupé
Auch beim Antrieb setzt der offene Brite auf Geschwindigkeit. Das Aggregat von Mercedes-AMG schickt seine Kraft über ein 8-Gang-Automatgetriebe von ZF ausschließlich an die Hinterachse. Im Zusammenspiel mit elektronischem Sperrdifferenzial und Launch Control soll der offene Zweitürer in 3,6 Sekunden auf Tempo 100 sprinten, maximal sind 323 km/h drin. Damit ist der 1,8 Tonnen schwere Roadster eine Zehntelsekunde und 2 km/h schneller als das gleich starke, aber 60 Kilogramm leichtere Coupé.
Karosserie- und Fahrwerksversteifungen versprechen ein sportliches Handling, die Fahrwerksabstimmung einen breiten Spagat zwischen Agilität und Komfort. Im Vergleich zum Coupé verfügt der Roadster über eine neu kalibrierte Software für die hinteren Stoßdämpfer und neu abgestimmte Halterungen für das hinten montierte Getriebe. Hinzu kommen 40 Zentimeter große Bremsscheiben vorn und 36 Zentimeter große Bremsscheiben hinten sowie speziell abgestimmte Michelin-Sportreifen auf den serienmäßigen 21-Zoll-Rädern. Gegen Aufpreis sind Carbon-Keramik-Bremssättel erhältlich.
Marktstart und Preise
Das Cockpit des Vantage Roadster ist stark von Mercedes inspiriert. Wie beim 2023 eingeführten DB12 bietet es große Displayflächen, zeitgemäße Konnektivität sowie eine aufgeräumte Optik. Der neue Vantage V8 Roadster kommt im Frühjahr auf den Markt. Die Preise werden voraussichtlich bei rund 220.000 Euro beginnen. (Text: mh/sp-x | Bilder: Hersteller)
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