Audi A3 Modellpflege (2026): Großes Digital-Upgrade mit Riesen-Display und weniger Tasten

Audi verpasst seinem Erfolgsmodell A3 ein tiefgreifendes Technik- und Cockpit-Update für das aktuelle Modelljahr. Während das Exterieur erst kürzlich aufgefrischt wurde, krempeln die Ingolstädter nun den Innenraum komplett um: Ein riesiges Curved-Panoramadisplay zieht ein, viele echte Knöpfe fliegen raus und die Assistenzsysteme lernen das autonome Bremsen an roten Ampeln.
Cockpit-Revolution: Das neue Riesen-Display im Fokus
Das Zentrum der Modellpflege bildet das komplett neu gestaltete Cockpit-Layout. Herzstück ist die geschwungene Display-Landschaft, die sich aus dem 11,9 Zoll großen Audi virtual cockpit für den Fahrer und dem knackig scharfen 12,8-Zoll-MMI-Panoramadisplay in der Mitte zusammensetzt. Das sieht nicht nur sehr modern aus, sondern krempelt auch die Ergonomie um: Audi streicht im Zuge dieses Updates konsequent einen Großteil der bisherigen physischen Tasten an der Armaturentafel. Damit passt sich der Kompakte der Bedienphilosophie der großen Brüder an.
Die Dekoreinlage unter den Bildschirmen fällt deutlich breiter aus und bildet nun eine durchgehende horizontale Linie bis zur Beifahrertür. Neben Carbon und der nachhaltigen Mikrofaser Dinamica bietet Audi nun auch neue Stoffbezüge wie „Krepp hell“ an. Auch die Mittelkonsole wurde auf links gedreht: Das neu strukturierte Ablagefach für das Smartphone ist jetzt ergonomisch zum Fahrer hin ausgerichtet und lädt Handys kabellos mit großzügigen 25 Watt Ladeleistung. Zudem erhält das S-tronic-Doppelkupplungsgetriebe einen komplett neu gestalteten, flachen Automatik-Shifter. Ein wichtiges Detail im Alltag: Alle Lenkradvarianten verfügen weiterhin über physische Scrollwalzen in den Multifunktionstasten, um die Blindbedienung während der Fahrt zu erleichtern.
Hightech-Assistenten: Der A3 liest jetzt rote Ampeln
Massiv aufgerüstet hat Audi auch bei den Sicherheits- und Komforthelfern, die künftig in drei Paketen namens Tech, Tech plus und Tech pro gebündelt werden. Star in der Preisliste ist der neue Adaptive Fahrassistent plus. Dieser regelt nicht nur die Geschwindigkeit und die aktive Spurführung bis Tempo 210 km/h im Zusammenspiel mit dem Verkehr und der Randbebauung, sondern bringt ein geniales Feature aus den A6 & Co mit: Das System erkennt rote Ampeln und leitet automatisch einen Bremsvorgang ein. Solange das Fahrzeug nicht komplett bis zum Stillstand ausrollen muss, fährt der A3 selbstständig wieder an, sobald die Ampel auf Grün springt.
Auf der Autobahn unterstützt der Kompaktwagen nun zudem den assistierten Spurwechsel: Ein kurzes Antippen des Blinkers genügt, und der Ingolstädter wechselt die Fahrspur eigenständig, sobald der rückwärtige Verkehr es zulässt. Für knifflige Parkmanöver liefert ein System aus vier Weitwinkelkameras eine dreidimensionale 360-Grad-Ansicht direkt auf das Panoramadisplay. Wer möchte, kann den A3 über die myAudi App dank der Funktionen „Trainiertes Parken“ und „Remote Parking“ sogar komplett von außen per Smartphone in enge Garagen oder Parklücken dirigieren oder die Standheizung aktivieren.
Preise und Marktstart
Gute Nachrichten für alle A3-Fans: Das große Digital- und Cockpit-Upgrade ist nicht an eine bestimmte Motorisierung gebunden. Das neue Innenraum-Layout und die erweiterten Assistenten ziehen flächendeckend in alle Varianten ein. Egal ob sportlicher A3 Sportback, elegante Limousine, der robust hochgelegte allstreet, die e-hybrid Plug-in-Hybride oder die Sportler S3 und RS 3: alle profitieren ab Werk von der Frischzellenkur.
Der Marktstart ist für Mitte September 2026 geplant. Die Preise beginnen bei 31.850 Euro für den Audi A3 Sportback. Der A3 Sportback e-hybrid kostet mindestens 45.350 Euro. Der Audi S3 startet bei 57.200 Euro. Für den Audi RS 3 werden mindestens 68.500 Euro fällig. (Text: an | Bilder: Audi)
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