Hyundai Ioniq 3 (2026): Die Alternative zum Kia EV2

Klare Linien, große Flächen, die wie aus dem Vollen gefräst wirken. Nach dem Konzernbruder Kia EV2 zeigt Hyundai mit dem Ioniq 3 seine Interpretation eines modernen E-Stromers der Kleinwagenklasse, die er mit einer Länge von 4,16 Metern ausreizt. Den Innenraum haben die Designer wohnlich gestaltet, mit angenehmen Materialien und mit den Relax-Sitzen für entspannte Ladepausen. Serienmäßig ist im Spitzenmodell der 14,6 Zoll große Bildschirm, das Basis-Format beträgt 12,9-Zoll. Es gibt reichlich physische Tasten und viele praktische Details wie ein Stecksystem, mit dem überall im Fahrzeug etwa Handyhalter oder Taschenlampen fixiert werden können.
Das Platzangebot ist sehr ordentlich. Auch hinter großen Menschen in Reihe eins können ausgewachsene Mitteleuropäer noch gut sitzen. Einen Megabox genannten zusätzlichen Stauraum hat der Stromer unter der Kofferraum-Abdeckung versteckt. Er fasst 119 Liter, das entspricht einem großen Reisekoffer. Im normalen Kofferraum haben 322 Liter Platz, einen Frunk gibt es nicht.
Zwei LFP-Batterien stehen zur Wahl: Reichweite "über 490 km" möglich
Den Ioniq 3 gibt es mit einem LFP-Akku mit 42,2 und einem NMC-Akku mit 61 kWh. Die E-Maschinen leisten 108 kW/147 PS bzw. 100 kW/135 PS und liefern ein Drehmoment von je 250 Nm. Die Reichweiten gibt Hyundai mit „über 335“ und „über 490“ Kilometer an. Die Sprint-Prozedur absolvieren die beiden in 9,0 und 9,6 Sekunden, bei 165 km/h wird abgeregelt. Von zehn auf 80 Prozent geladen wird mit maximal 119 bzw. 110 kW in rund einer halben Stunde. Neben der AC-Ladung mit 11 kW wird auch eine Option auf 22 kW angeboten. Elektrogeräte können per Vehicle-to-Load (V2L) mit Strom versorgt werden. Das Infotainment-System basiert auf Android Auto OS. Die Ausstattung mit Assistenzsystemen ist umfangreich.
Die ersten Ioniq 3 sollen noch dieses Jahr ausgeliefert werden. Die Preise werden zwischen denen des kleineren Hyundai Inster und des größeren Kona Elektro liegen. Realistisch ist also ein Startangebot um die 26.000 Euro. (Text: rh/sp-x | Bilder: Hersteller)
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