Škoda Peaq: Der tschechische SUV-Gipfel als Flaggschiff der Marke startet ab 49.900 Euro

Škoda erweitert sein E-Angebot um den Peaq. Das große SUV ist 4,87 Meter lang, bietet optional sieben Sitze und 935 Liter Kofferraum. Es gibt drei Antriebe und zwei Batterien. Die Reichweite liegt bei bis zu 642 Kilometern. Die Preise beginnen bei 49.900 Euro für den Peaq Selection 60.

Škoda bläst zur Großraum-Offensive! Nach dem Enyaq, dem kompakten Elroq und dem City-Crossover Epiq rollt nun das Flaggschiff der tschechischen Elektro-Flotte ins Rampenlicht: Der Škoda Peaq feiert seine Weltpremiere. Als mächtiges Crossover-SUV knackt der Newcomer nicht nur bekannte Dimensionen im Interieur, sondern positioniert sich mit bis zu drei Sitzreihen und modernster MEB+-Technik als ultimativer Endgegner für die etablierte Familienstromer-Konkurrenz. Und das Beste: Die Tschechen bleiben ihrer Linie treu und bieten enorm viel Auto fürs Geld.

Design: „Modern Solid“ in seiner mächtigsten Form

Wer den neuen Škoda Peaq zum ersten Mal sieht, erkennt sofort: Hier steht die Zukunft der Marke. Der Peaq führt die neue Designsprache „Modern Solid“ in ihrer bisher ausgereiftesten Form ein. Die Karosserie wirkt robust, clean und aerodynamisch durchdacht.

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Mit einer stattlichen Länge von fast 4,90 Metern und einem Radstand von üppigen 2.965 Millimetern überragt er den beliebten Enyaq deutlich und sichert sich den Thron als größte und geräumigste Ausführung im gesamten Škoda-Portfolio. Besonders markant sind die kantige Frontpartie und die völlig neue, T-förmige Lichtsignatur der Heckleuchten, die dem XL-SUV einen unverwechselbaren Nachtauftritt verleiht.

Innenraum & Variabilität: Bis zu 935 Liter Gepäckraum

Die wahren Stärken des Peaq entfalten sich, sobald man die Türen öffnet. Škoda nutzt den üppigen MEB+-Radstand perfekt aus, um ein maximales Gefühl von Luftigkeit und Weite zu erzeugen. Wer sich für die klassische Fünfsitzer-Konfiguration entscheidet, bekommt einen Kofferraum, der mit phänomenalen 935 Litern Volumen der größte ist, den Škoda je in einem Pkw verbaut hat. Optional lässt sich der Peaq mit einer dritten Sitzreihe ausstatten und mutiert so zum vollwertigen Siebensitzer für die Großfamilie und zur veritablen ID.Buzz-Alternative.

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Im Cockpit dominiert ein neues, vertikal angeordnetes 13,6-Zoll-Infotainment-Display auf Android-Basis. Das System steuert sämtliche Fahrzeugfunktionen, reagiert blitzschnell und ist für perfekten Sound optional an ein High-End-Audiosystem von Premiumpartner Sonos gekoppelt. Für den praktischen "Simply Clever"-Alltag gibt es zudem serienmäßig einen zusätzlichen Stauraum ("Frunk") unter der vorderen Haube.

Serienausstattung: Volle Hütte ab Werk

Dass Škoda das Wort „Flaggschiff“ ernst meint, zeigt ein Blick auf die Serienausstattung der Basislinie Selection. Ohne einen einzigen Cent Aufpreis sind unter anderem an Bord: Eine 3-Zonen-Climatronic sowie eine Wärmepumpe für maximale Reichweite im Winter, ein beheizbares Lenkrad und der schlüssellose Fahrzeugzugang KESSY, eine elektrische Heckklappe mit Komfortöffnung und Sicherheitsfeatures wie Rückfahrkamera, Side Assist und innovative Aeroscheibenwischer mit integrierten Waschdüsen.

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Wer es sportlicher mag, greift zur Linie Sportline. Diese glänzt mit glänzendschwarzen Exterieur-Details, 20-Zoll-Schmiederädern, elektrischen Sportsitzen samt Memoryfunktion und dem größten Panoramadach, das je in einem Škoda verbaut wurde. Über die Zusatzpakete Advanced und Maxx lassen sich zudem ein Augmented-Reality Head-up-Display, das adaptive DCC-Fahrwerk sowie autonomes, trainiertes Parken freischalten.

Antriebe: Bis zu 642 Kilometer Reichweite

Technisch basiert der Peaq auf dem MEB+ des Volkswagen-Konzerns. Zum Bestellstart bietet Škoda drei Antriebsvarianten an. Das Basismodell heißt Peaq Selection 60. Es besitzt Heckantrieb, leistet 150 kW beziehungsweise 204 PS und nutzt eine 63-kWh-Batterie mit 59 kWh netto. Die Reichweite liegt bei mehr als 450 Kilometern, der Preis startet bei 49.900 Euro.

Darüber rangiert der Peaq Selection 90. Er bleibt beim Heckantrieb, bietet aber 210 kW beziehungsweise 286 PS und die große 91-kWh-Batterie mit 86 kWh netto. Das ist die kapazitätsstärkste Batterie, die Škoda bislang in einem Serienmodell verbaut hat. Die Reichweite steigt auf mehr als 640 Kilometer. Škoda Deutschland nennt für den Selection 90 bis zu 642 Kilometer. Der Preis beginnt bei 57.900 Euro.

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Das Topmodell ist der Peaq 90x. Es nutzt ebenfalls die große 91-kWh-Batterie, bekommt aber Allradantrieb und 220 kW beziehungsweise 299 PS. Die Reichweite liegt bei mehr als 610 Kilometern. Der Einstiegspreis für den Peaq Selection 90x beträgt 60.400 Euro. Je nach Version beträgt die Anhängelast bis zu 2.000 Kilogramm.

Neben der Ausstattungslinie Selection gibt es den Peaq auch als Sportline. Sie bringt glänzend schwarze Exterieurdetails, 20-Zoll-Leichtmetallräder und optional ein schwarz lackiertes Dach. Technisch stehen dieselben drei Antriebe zur Wahl. Der Peaq Sportline 60 kostet 54.800 Euro, der Sportline 90 startet bei 62.800 Euro, der Sportline 90x bei 65.300 Euro.

Ein wichtiges Goodie für Hausbesitzer: Der Peaq beherrscht ab Werk bidirektionales Laden, kann also bei Bedarf Strom zurück ins Hausnetz speisen.

Grundpreis und Bestellstart

Preislich positioniert Škoda den Peaq selbstbewusst. 49.900 Euro für den Einstieg sind kein Schnäppchen, aber für ein großes Elektro-SUV mit optional sieben Sitzen vergleichsweise konkurrenzfähig. Kia EV9, Hyundai IONIQ 9 oder Volvo EX90 liegen deutlich höher. Der Peaq dürfte deshalb vor allem dort interessant werden, wo viel Platz gefragt ist, aber das Budget familientauglich bleiben muss. (Text: an | Bilder: Škoda)

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Alexander Nocker

Alexander Nocker verstärkt seit 2026 das AutoScout24 Magazin als freier Redakteur mit Fokus auf Antriebstechnologien. Er bringt langjährige Erfahrung im Automobiljournalismus mit und beschäftigt sich vor allem mit neuen Technologien und aktuellen Mobilitätsthemen. Auch klassische Fahrzeuge kennt und schätzt er. Privat schlägt sein Herz für sportliche Klassiker - sein Traumwagen ist ein BMW M3 E30 Sport Evolution. Aktuell fährt er einen VW ID.3 GTX Fire & Ice.

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