VW dominiert – E-Autos und Plug-in-Hybride brechen ein

Die Neuzulassungszahlen von Elektroautos und Plug-in-Hybriden sind im September dramatisch gesunken. Klassische Verkaufsschlager aus dem Hause Volkswagen waren hingegen gefragt.

Im September 2023 verzeichnete der Pkw-Markt in Deutschland mit 224.502 Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahresmonat einen leichten Rückgang um 0,1 Prozent. Einen regelrechten Einbruch mit 31.714 Neuzulassungen und damit einem Rückgang um 29 Prozent gab es aber bei den E-Autos. Meistverkauftes Modell bei den batterieelektrischen Pkw war noch das Model Y von Tesla mit 3.921 Neuzulassungen, bei den Plug-in-Hybriden lag der Ford Kuga mit 1.411 Einheiten vorne.

VW dominiert die Neuzulassungs-Charts im September

Allerdings war das Segment der Teilzeitstromer sogar noch stärker unter Druck als jenes der reinen E-Mobile. Nur noch 15.383 PHEV-Modelle wurden im vergangenen Monat neu zugelassen, was einem Rückgang von sehr deutlichen 45,7 Prozent gegenüber dem Vormonat entspricht. Dabei dürften allerdings auch die zahlreichen auf August vorgezogenen Neuzulassungen eine Rolle spielen. Die Eile war für gewerbliche Kunden nötig, um sich noch für die zum 1. September beendeten Umweltbonus-Förderung zu qualifizieren. Während die gewerblichen Neuzulassungen dennoch leicht zulegten (plus 5 Prozent), brachen die privaten um 10 Prozent ein. Die Bilanz des laufenden Jahres fällt mit knapp 2,14 Millionen Neuzulassungen und einem Wachstum um 14,5 Prozent aber weiterhin positiv aus.

Das Segment-übergreifend meistverkaufte Modell war übrigens einmal mehr ein Klassiker: der VW Golf mit 8.738 Neuzulassungen. Mit T-Roc (5.969 Einheiten) und Tiguan (5.958 Einheiten) stammen auch die weiteren Topseller von Volkswagen. (Text: hh,mh/sp-x | Bilder: Hersteller)

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