Partikelfilter beim Diesel nachrüsten

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Der Partikelfilter ist wichtig, um die Feinstaubbelastung durch Dieselfahrzeuge zu reduzieren. Fahren Sie einen älteren Wagen und planen Sie eine längere Haltezeit, ist die Umrüstung sinnvoll. Was ist zu beachten?

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Ein Partikelfilter kann bei älteren Fahrzeugen nachgerüstet werden

Der Partikelfilter ist wichtig, um die Feinstaubbelastung zu reduzieren. Fahren Sie einen älteren Wagen und planen Sie eine längere Haltezeit, ist die Umrüstung sinnvoll. Allerdings kann der Filter den Kraftstoffverbrauch um bis zu 8 Prozent erhöhen. Bei den meisten Autos ist der Einbau kein Problem, es gibt jedoch Ausnahmen. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten.

Der Diesel wird in eine bessere Steuerklasse eingestuft

Haben Sie sich für eine Nachrüstung entschieden, belohnt Sie der Staat mit einer Ersparnis bei der Kfz-Steuer. Es erfolgt die Eingruppierung Ihres Fahrzeugs in eine bessere Emissionsklasse. In der Folge zahlen Sie nicht mehr so viele Steuern.

Ein weiterer Vorteil ergibt sich, wenn Sie in einer Stadt mit Umweltzone wohnen. Berlin, Köln und Stuttgart sind drei von mehreren Städten, die das Einfahren in die Innenstadt nur noch mit einer grünen Umweltplakette erlauben. Besitzt Ihr Diesel keinen Partikelfilter, bekommen Sie für Ihr Fahrzeug eine rote oder eine gelbe Plakette. Mit diesen Plaketten müssen Sie die Innenstädte umfahren oder Sie riskieren ein Bußgeld.

Da ein Dieselpartikelfilter die Umweltbelastung durch den Schadstoffausstoß reduziert, leisten Sie mit der Nachrüstung einen wichtigen Beitrag. Allerdings ist der Einbau von einem Rußfilter kostenpflichtig. Beauftragen Sie eine Fachwerkstatt mit dem Einbau.

Die Nachrüstung erfordert einen mittleren Aufwand

Der Einbau der Katalysatoren stellt einen Eingriff in das Abgassystem dar. Deshalb sollte eine Fachwerkstatt für die Umrüstung aufgesucht werden. Der ADAC weist darauf hin, dass die Umrüstung vom Staat gefördert wird. Erstmalig griff diese Förderung rückwirkend für das Jahr 2006. Sie lief im Jahre 2009 aus, erfuhr aber immer wieder Neuauflagen. Deshalb sollten Sie sich vor der Nachrüstung erkundigen, ob Ihr Fahrzeug für eine Förderung infrage kommt. Im Falle der Begünstigung bekommen Sie eine Barprämie von bis zu 300 €, mit der sich die Kosten für den Einbau mindern lassen.

Die Umrüstung kostet abhängig vom Fahrzeugtyp und vom Alter des Autos bis zu 1.000 €. Fachwerkstätten nehmen die Umrüstung ebenso vor wie freie Werkstätten. Eine Terminvereinbarung ist notwendig und Sie müssen etwa einen Tag auf Ihren Diesel verzichten. Die Steuererleichterung und die Prämie bekommen Sie, wenn Sie den Rußfilter in Ihre Fahrzeugpapiere eintragen lassen.