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Fokus: Verkauf
Fokus: Verkauf

Auto an einen Händler verkaufen?

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Willst du deinen Gebrauchtwagen verkaufen, hast du mehrere Möglichkeiten. Der Verkauf an einen Händler hat Vor- und auch Nachteile. Alle wichtigen Punkte auf einen Blick.

Vor- und Nachteile beim Verkauf an einen Händler

Vorteile Nachteile
Zeit sparen und schneller verkaufen Verkaufserlös meist niedriger
Hohe Verkaufschance auch bei Unfallautos Hohe Fachkenntnis des Händlers
Inserate, Anfragen, Koordination entfallen Etwas Verhandlungsgeschick nötig
Inzahlungnahme bei Neukauf möglich

Der Zeitfaktor kann wohl als wichtigstes Argument für den Verkauf an einen gewerblichen Käufer angesehen werden. Willst du deinen Gebrauchtwagen schnell verkaufen, wirst du meist schneller einen gewerblichen Käufer finden – das gilt besonders für höherpreisige Modelle, Unfallfahrzeuge oder Autos mit Mängeln. Ein Profi kann Zustand und Fakten zügig einschätzen und weiß auch im Zuge einer Probefahrt schnell, ob das Fahrzeug etwas für seinen Hof ist oder nicht. Dafür sind die Verkaufspreise meist, wenn auch nicht immer, niedriger. Oft wird über Händler geschimpft, die „ja nur den Preis drücken wollen“. Dabei sind Preisverhandlungen doch logisch nachvollziehbar, denn es liegt im Geschäftsmodell eines Händlers begründet, dass er das Fahrzeug weiterverkaufen und damit Gewinn machen muss. Hinzu kommen noch eventuelle Arbeiten oder Reparaturen, die er an dem Wagen vornehmen lassen muss. Allerdings: auch wenn das Verhandeln zum Gebrauchtwagengeschäft dazugehört, musst du einen Preis unter Wert nicht akzeptieren. Verfügst du außerdem über ein wenig Verhandlungsgeschick, werdet ihr euch sicher beim Preis einig.

Tipp!

Auch wenn du es eilig hast und an einen Händler verkaufen willst, warte ein paar Angebote ab, denn auch hier gibt es preislich zum Teil große Unterschiede.

Inzahlungnahme durch den Händler

Wenn du mit dem Geld aus dem Verkauf deines Autos auch gleich einen neuen Kauf finanzieren willst, könnte die Inzahlungnahme eine gute Möglichkeit für dich sein. Das ist nicht nur bequem, weil du beide Vorgänge auf einmal erledigen kannst, sondern kann dir unter Umständen einen besseren Preis für deinen Gebrauchtwagen einbringen. Grund: der Händler macht durch das Neugeschäft gleichzeitig Umsatz und gewinnt einen neuen Kunden. Daher ist sein Spielraum größer und er kann dir preislich entgegenkommen.

Tipps für den Verkauf

Genauso wie bei einem Privatverkauf, macht ein gut gepflegtes und präsentiertes Auto auch bei einem gewerblichen Käufer mehr her. Hier einige Tipps, wie du dein Fahrzeug besser verkaufen kannst.

Aufbereitung und Präsentation

Um schon im Vorfeld einen guten Eindruck zu machen, bereitest du dein Fahrzeug am besten auf. Eine Innenraumreinigung, kleine Ausbesserungen oder eine gute Politur lohnen sich, denn ein gepflegtes Auto verkauft sich einfach besser. Natürlich sollten auch grundlegende Dinge wie Öl- und Kühlwasserstand überprüft, der Reifendruck und die Beleuchtung kontrolliert werden. Bist du bereit, ein paar hundert Euro in eine professionelle Aufbereitung zu investieren, erstrahlt dein Fahrzeug im besten Licht, zum Beispiel auf deinen Inseratfotos. Tipps zum perfekten Inserat haben wir dir hier zusammengestellt.

car window cleaning

Preisfindung – Fahrzeugbewertung von AutoScout24

Im Normalfall kennt sich ein Autohändler besser mit Autos aus als du, und verhandeln steht bei ihm an der Tagesordnung. Um möglichst gut vorbereitet in die Preisverhandlung zu gehen, empfiehlt es sich, zunächst eine realistische Preisvorstellung zu haben. Dazu nutzt du im ersten Schritt am besten die kostenlose Fahrzeugbewertung von AutoScout24. Nach Eingabe weniger Kriterien erhältst du so einen Preisvorschlag, basierend auf ähnlichen Fahrzeugen, die bei uns angeboten wurden oder werden. Auch die Schwacke-Liste, TÜV oder Dekra helfen in Bezug auf den Fahrzeugwert weiter, hier fallen aber je nach Auskunft bzw. Gutachten Gebühren an.

Kaufvertrag: Was muss ich beachten?

Nutze beim Verkauf deines Autos eine Vertragsvorlage wie zum Beispiel den Kfz-Kaufvertrag von AutoScout24. Dort ist nämlich der Ausschluss der Sachmängelhaftung bereits verankert. Das bedeutet, dass du als privater Verkäufer nicht für Mängel am Fahrzeug haftest, die beim Kauf bereits vorlagen. Gewerbliche Verkäufer können die Sachmängelhaftung, also die Gewährleistung, nicht ausschließen. Als Privatperson hast du den Vorteil, dass du die Gewährleistung komplett ausschließen kannst – ganz gleich, ob du dein Fahrzeug an eine Privatperson oder einen gewerblichen Käufer verkaufst. Natürlich darfst du bekannte Mängel nicht verschweigen.

Gekauft wie gesehen?

Ganz wichtig ist es, im Vertrag auf die mittlerweile sehr beliebte Formulierung „gekauft wie gesehen“ zu verzichten, da diese keine rechtliche Basis bildet.

Darf ich Mängel verschweigen?

Egal, ob du an einen privaten oder gewerblichen Käufer verkaufst, am besten bist du ganz ehrlich und transparent beim Verkauf. Dazu gehört die Auflistung aller Mängel, die Bereitstellung von vorhandenen Gutachten und kein Verschweigen von Unfällen. Im schlimmsten Fall findet der Händler das durch seine gute Fachkenntnis ohnehin heraus und kann arglistige Täuschung vermuten, wenn ein Mangel absichtlich verschwiegen wurde. Das gilt auch, wenn zuvor die Gewährleistung ausgeschlossen wurde.

Wie läuft der Verkauf beim Händler ab?

Wenn du mit einem hoffentlich gut aufbereiteten Fahrzeug, einer realistischen Preisvorstellung, einem Vertragsvordruck und sämtlichen verkaufsrelevanten Dokumenten/Schlüsseln/Codekarten in der Tasche beim Händler deiner Wahl vorstellig wirst, wird er das Auto vermutlich ausgiebig begutachten und bei Interesse eine Probefahrt unternehmen. Hat er sich ein Bild von deinem Gebrauchtwagen gemacht und eventuelle Mängel festgestellt, geht es an die Preisverhandlung. Sobald ihr euch einig seid, unterschreibt ihr den Kaufvertrag mitsamt der Veräußerungsanzeigen. Nun erhältst du das Geld (am besten in bar) und der Händler im Gegenzug alle Dokumente und Umfänge. Dazu gehören:

  • Kaufvertrag, unterschrieben von Käufer und Verkäufer
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Sämtliche Schlüssel/Codekarten
  • Serviceheft, so vorhanden
  • Wartungs- und Reparaturrechnungen
  • Gutachten bzgl. Unfallschäden/Zubehör/Anbauteile
  • Bedienungsanleitung des Herstellers
  • ggf. Bescheinigung über Haupt- und Abgasuntersuchung
  • ggf. allgemeine Betriebserlaubnis (ABE)

Car Sale dealer

Übergabe: Wer meldet das Auto ab?

Hast du dein Auto nicht ohnehin schon abgemeldet verkauft, wird das höchstwahrscheinlich der Händler übernehmen. Brauchst du deine Kennzeichen nicht mehr, kann er sie zur Entwertung bei der Zulassungsstelle abgeben. Nachdem die Veräußerungsanzeigen an die Versicherung bzw. Kfz-Steuer (=Zollamt) geschickt wurden, melden diese sich bald bei dir – auch um eventuelles Steuerguthaben zu erstatten.

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