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BMW K 1100

Die BMW K 1100 - der erste große Tourer aus Deutschland

Mit der BMW K 1100 ging der Hersteller aus Deutschland im Jahr 1991 neue Wege. Die Maschine löste das Vorgängermodell K 100 LT ab. Mit der BMW K 1100 LT gab es nun das erste BMW-Motorrad, das über einen aufgebohrten und längs liegend verbauten 4-Ventil-Reihenmotor verfügte. Dadurch erhöhte sich der Hubraum gegenüber der K 100 LT von 987 auf 1.092 Kubikzentimeter. Die Paralever-Hinterradaufhängung wurde aus der Sportversion des Vorgängers übernommen. Im Jahr 1991 lag der Neupreis der Maschine bei 22.850 D-Mark. Damit war die BMW K 1100 LT zugleich auch das teuerste Motorrad in der gesamten Modellpalette von BMW. Gegen einen Aufpreis war die Maschine mit Katalysator lieferbar. Ab 1993 gab es eine „Special Edition“ mit Antiblockiersystem. Die Modellbezeichnung LT steht bei BMW für den Begriff Luxus-Tourer.

Bewährte Technik und innovative Neuerungen

Der Motor hatte eine Leistung von etwa 100 PS. Die BMW K 1100 konnte auf 98 PS gedrosselt bestellt werden. Das wirkte sich günstig auf die Versicherungsprämien aus und beeinträchtigte die Fahreigenschaften in keiner Weise. Der neue und stärkere Motor wurde erstmals mit der von Bosch entwickelten BoschMotronic 2.2. mit Schubabschaltung gesteuert. Von den Sportmodellen der K 100 stammte die Paralever-Schwinge, deren Gasdruck-Federbein mehrfach verstellt werden konnte.

Die Ausstattungsmerkmale der BMW K 1100 LT

Äußerlich waren Veränderungen zum Vorgängermodell auf den ersten Blick kaum erkennbar. Die Vollverkleidung war etwas weiter nach vorn und hinten gezogen. Das sollte mehr Schutz vor Fahrtwind und eine erhöhte Beinfreiheit für den Fahrer bringen. Die bisher in einer starren Version verbaute Verkleidungsscheibe ließ sich in Höhe und Neigung elektrisch verstellen. Außerdem erhielt die BMW K 1100 serienmäßig ein flaches Topcase mit einem Stauraum von 35 Litern. Ebenfalls zur Serienausstattung gehörten die beiden Seitenkoffer. Darüber hinaus gab es für die BMW K 1100 eine ganze Reihe von Auswahlmöglichkeiten an Zubehör, das optional zur Verfügung stand. Dazu gehörten unter anderem:

  • geregelter Katalysator
  • ABS
  • beheizte Griffe
  • Radio-Kassetten-Gerät mit Fernbedienung im Lenker
  • 12-Volt-Anschlüsse
  • seitliche Sturzbügel
  • Alarmanlage.

Wurde die BMW K 1100 mit Vollausstattung gekauft, erhöhte sich das Gewicht von den serienmäßigen 290 Kilogramm auf mehr als 300 Kilogramm. Auch der Gesamtpreis stieg auf knapp 30.000 D-Mark.

Mit der BMW K 1100 auf langen Strecken unterwegs

Die BMW K 1100 machte dem Begriff Luxus-Tourer alle Ehre. Auch mit zwei Personen besetzt, war man auf langen Strecken komfortabel unterwegs. Trotz des hohen Gewichts (mit Zuladung maximal 500 Kilogramm) lag die Maschine sicher in der Hand des Fahrers. Dafür sorgten unter anderem die beladungsabhängig einstellbare Dämpfung und die verstellbare Vorspannung des Federbeins. Mit Seitenkoffern und Topcase standen etwa 100 Liter Stauraum zur Verfügung. Dank des Kardanantriebs hatte die BMW K 1100 nur einen geringen Wartungsbedarf. Der Tank fasste 22 Liter, sodass lange Touren kein Problem darstellten. Bis zum Ende der Produktion im Jahr 1998 verkaufte der deutsche Hersteller knapp 23.000 Exemplare der Honda K 1100.