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BMW K1300

Die K-Reihe hat bei BMW Tradition. Sie war 1982 mit ihren Drei- und Vierzylindermotoren die erste wirkliche Neuerung neben den Einzylindern und Zweizylinder-Boxern. Mit der alten K-Reihe hat die BMW K 1300 jedoch nichts mehr zu tun. Mittlerweile sind die Vierzylinder-Motoren nämlich ganz konventionell quer im Rahmen verbaut - wie bei jedem "gewöhnlichen" japanischen Vierzylinder-Motorrad. Über der K 1300 rangiert nur noch die Sechszylinder BMW K 1600, die ein reiner Supertourer ist. Die K 1300 befriedigt jedoch in allen drei Ausführungen ein gewisses Maß an sportlichen Ansprüchen. Das sportlichste Modell ist die K 1300 S mit schnittiger, recht knapp geschnittener Verkleidung, 175 PS stark und 15.950 Euro teuer. Für Reiselustige empfiehlt sich die K 1300 GT, mit komfortabler Tourenverkleidung, 160 PS stark, und ohne ABS bereits 19.450 Euro teuer. Ob sich die GT tatsächlich empfiehlt, muss jeder selbst entscheiden: Im Test der Fachzeitschrift MOTORRAD fiel die BMW K 1300 GT mit zwei (!) kapitalen Schäden am Antrieb komplett durch. Risiko! Das Risiko eines größeren Schadens besteht demzufolge auch an der 173 PS starken "nackten" K 1300 R, die im Prinzip den gleichen Antrieb besitzt. Zum Trost: Die Nackte ist mit einem Einstandspreis von 13.900 Euro deutlich günstiger. Alle drei Motoren werden übrigens mit Super Plus betrieben, was die Frage nach der E 10 Benzin-Verträglichkeit überflüssig macht. Wer der teuren BMW K 1300 misstraut, wird natürlich bei der Konkurrenz fündig: Hier bieten sich in erster Linie Kawasaki ZZR 1400 (193 PS, 14.895 Euro inklusive ABS) und Suzuki Hayabusa (197 PS, 15.000 Euro) an. Honda ist mit entsprechenden Modellen schon fast so teuer wie BMW, qualitativ allerdings gleichwertig, und in der Zuverlässigkeit traditionell besser.

Eine gebrauchte BMW K 1300 – sicher & günstig

Die Preise für die potenten Dickschiffe sind bei allen Fabrikaten insgesamt recht hoch; wer eine BMW K 1300 gebraucht kaufen möchte, kann natürlich sparen. Die Frage lautet: Welches Baujahr macht am meisten Sinn? Ist die Garantie abgelaufen, bleibt der Käufer im Fall eines großen Schadens auf den Kosten sitzen. Die Empfehlung lautet trotzdem, die BMW K 1300 möglichst "alt" und günstig zu kaufen. Versteckte Schäden haben sich dann längst gezeigt, und BMW ist leider auch in der Garantie sehr zurückhaltend mit Kostenerstattungen. Immerhin gibt es bei den Motorrädern noch - im Gegensatz zu den Autos von BMW - überhaupt eine Garantie. Ein akzeptables Angebot ist eine K 1300 S von 2009 mit 19000 Kilometern Laufleistung für 10.999 Euro, die sich mit etwas Geduld und Geschick auch noch in den vierstelligen Bereich drücken lassen.