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Horex Imperator

Horex schrieb deutsche Motorrad-Geschichte

Bereits seit 1923 stellte das deutsche Unternehmen Horex Fahrzeugbau AG Fahrzeuge her und zählte somit zu den Pionieren der Motorenindustrie. In den 50er Jahren wurde das Werk in Horex-Columbus-Werk K.G., einige Jahre später in Horex-Werke KG umbenannt. Der Name Horex setzt sich aus dem Firmenstandort Homburg und der Bezeichnung REX, genauer REX-Konservengesellschaft zusammen, welche die Eltern des Firmengründers Fritz Kleemann betrieben. Die Geschichte von Horex reicht nur bis 1960. In diesem Jahr übernahm die Daimler Chrysler AG das Unternehmen und löste es auf. Trotz der kurzen Wirkungszeit hinterlässt die Marke Horex bis heute Spuren. Sammler und Liebhaber von historischen Motorrädern schwärmen von den Modellen wie die Horex Regina, Horex Resident oder die Horex Imperator. Sogar Museen widmen eigenen Sammlungen den Horex Motorrädern, die optisch einen ganz besonderen Reiz ausstrahlen - ganz zu schweigen vom einzigartigen Fahrerlebnis.

Horex Imperator: ein königliches Fahrvergnügen

1951 brachte Horex die Imperator als zweites Modell nach der Horex Regina auf den Markt. Die Horex Imperator zeigte sich leistungsstärker als ihr Vorgänger. Die ersten sechs Exemplare verfügten über beachtliche 500 ccm und eine Nennleistung von 30 PS bei 6.800/min. Dieses Kraftpaket mit Leichtmetall-Zylinderkopf und obenliegender Nockenwelle kam jedoch nie in den Verkauf. Erst 1954 ist die Horex Imperator offiziell auf dem Markt. Die Serienversion wurde um einiges an Power gedrosselt. Der Hubraum weist nurmehr 392 ccm auf. Die Maschine bringt dennoch eine Leistung von 26 PS bei 5.800/min. Die Verkaufsversion behielt die patentierte Nockenwelle, die zwischen den beiden Zylindern saß. Die Horex Imperator wurde in zwei Versionen mit Telegabel oder Vorderradschwinge produziert. Kurz vor Einstellung der Produktion 1955 verlieh Horex seiner Imperator wieder mehr Power. Durch eine erneute Vergrößerung des Hubraums auf 450 ccm erreichte die Horex Imperator 30 PS bei 5.700/min. Das deutsche Unternehmen setzte stark auf den nordamerikanischen Markt, auf dem die erstarkte Imperator unter dem Namen „Zündapp Citation" vertrieben werden sollte. Aufgrund von Rechtsstreitigkeiten bezüglich des Namens wurden jedoch lediglich 250 Exemplare exportiert. Aufgrund des kurzen Porduktionszeitraumes ist die Horex Imperator ein begehrtes Objekt bei Motorrad-Sammlern.