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Kawasaki 250

250er Motorräder von Kawasaki

Der japanische Motorradproduzent Kawasaki steht in dem Ruf, besonders sportliche Motorräder zu bauen. Das stimmt nur zum Teil. Auch von Kawasaki gibt es gemütliche Cruiser und nostalgische Retro-Modelle. Richtig ist aber, dass Kawasaki immer ganz eigene Wege gegangen ist.

Am Beispiel der 250-er Klasse lässt sich das ganz deutlich erkennen. Ende der 1960er Jahre, als 250 ccm-Motorräder einen bis zwei Zylinder aufwiesen, packte Kawasaki drei Zylinder in die damals noch etwas wackligen Rahmen. Die 250-er Kawasaki Samurai ist heute ein begehrtes Sammlerobjekt. Kawasaki produzierte oft bewusst gegen den Trend. Als Mitte der Siebziger Jahre die Motorleistungen förmlich explodierten, brachte Kawasaki mit der KL 250 plötzlich ein bescheidenes, praktisches Alltagsmotorrad auf den Markt. Dass diese "Gegen-den-Trend"-Taktik wirtschaftlich nicht immer erfolgreich ist, hat sich am Beispiel der Kawasaki Estrella bewahrheitet. Das sehr geschmacksicher designte 250 ccm große Einzylinder-Motorrad - heute wiederum bei Sammlern sehr begehrt - war technisch und optisch eine Meisterleistung. Es hatte nur einen Fehler: die Motorleistung von 17 PS war selbst ruhigen Nostalgikern zu wenig. Kawasaki handelte und brachte mit der W 650 ein ebenso schönes nostalgisches Motorrad, jetzt aber 50 PS stark, heraus. Als die Maschine von den Fans begeistert aufgenommen wurde, stellte Kawasaki die Produktion jedoch plötzlich ein. Auch die W 650 - gebraucht kaum zu bekommen, so schnell gab sie niemand freiwillig her - avancierte zum Sammlerobjekt. Dann - wiederum vollkommen unvermutet - schob Kawasaki die fast identische W 800 hinterher.

Aktuelle Kawasaki 250er Motorräder

Aktuell bieten "die Grünen" (so genannt wegen der Farbe ihrer Rennmaschinen) drei 250-er Modelle an: Die supersportliche Kawasaki Ninja 250R (4.795 Euro), die wendige Enduro KLX 250 (4.895 Euro) und den Motocrosser KX 250 F (7.295 Euro, ohne Straßenzulassung). Letzterer ist ein reines Wettbewerbsgerät. Gerade einmal zwei Zentner wiegt der Renner, der mit einer absoluten Besonderheit aufwartet: eine Einspritzanlage, die keine Batterie benötigt. Grund: Batterien sind schwer und daher im Moto Cross Sport verpönt. Sie wegzulassen und trotzdem eine Einspritzanlage anbieten können, das ist wiederum typisch Kawasaki.

Etwas ziviler als die KFX 250 F gibt sich die praktische und im Unterhalt sehr günstige KLX 250. 22 PS leistet der Einzylinder-Viertakter, der sparsam und umweltfreundlich von einer Einspritzanlage versorgt wird. Nur 138 Kilogramm wiegt die KLX 250, was die etwas karg scheinende Motorleistung wieder relativiert. Die KLX ist ein Motorrad für alle Tage, das aber auch den Weg in mittelschweres Gelände nicht scheut.

Kawasaki 250er Ninja

Ein absolutes Highlight ist die 250er Ninja von Kawasaki. Konsequent aggressive Optik, schnell, giftig, bissig. 33 PS leistet der Zweizylinder - bei astronomischen 11000 Umdrehungen pro Minute. Selbstverständlich verfügt auch die Ninja über Kraftstoffeinspritzung. Der kleine Supersportler bietet Optik und Feeling einer großen Supersportmaschine, das aber bei recht moderaten Unterhaltskosten. Auf kurvenreichen Strecken ist die Ninja auch von drei Mal so starken Motorrädern kaum abzuhängen. Und der Kaufpreis der 250er Ninja ist bereits Verführung pur!