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Kawasaki GPX 600 R

Kawasaki GPX 600 R - vom Supersportler zum Sporttourer

Als Kawasaki das Modell GPX 600 R 1987 auf den Markt brachte, trat dieses vollverkleidete Motorrad mit 78 PS als Supersportler an. Verglichen mit modernen Supersportlern erfüllt dieser Youngtimer auch über 20 Jahre nach seiner Entwicklung noch die Voraussetzungen eines Sporttourers mit hervorragenden Fahreigenschaften. Einige der Merkmale, die dieses Motorrad auszeichnen und dazu beitragen, dass es von Beginn an bei Frauen besonders beliebt war, sind das verglichen mit Big Bikes der 1980er- und 1990er-Jahre geringe Gewicht von 202 Kilogramm und die niedrige Sitzhöhe von 77 Zentimetern. Typisch für die Zeit, in der dieses Motorrad entwickelt wurde, sind die 110 und 130 Millimeter breiten Reifen und das etwas kantige, aber dennoch elegante Design. Ausschließlich wirtschaftliche Gründe gibt Kawasaki an, als das Modell 1990 aus der Serienproduktion herausgenommen wird. Tatsächlich war die Modellpalette der Motorradmarken zu dieser Zeit so groß, dass dabei einige durchaus hochwertige und reizvolle Motorräder beinahe unbeachtet blieben. Dazu zählte auch die Kawasaki GPX 600 R. Die Vorzüge dieses Modells führten daher auch 1993 zur Wiedereinführung.

Kawasaki GPX 600 R überzeugt durch Wirtschaftlichkeit

Ein gutes Kaufargument war der für den Beginn der 1990er-Jahre unschlagbare Neupreis der Kawasaki GPX 600 R, als sie 1993 erneut auf den Markt gebracht wurde. Verglichen mit den 600 ccm-Motorrädern anderer Marken überzeugte dieses Motorrad durch seinen Kaufpreis von gerade einmal 10.500 DM. Die Kawasaki GPX 600 R war 1993 das preisgünstigste vollverkleidete Motorrad am Markt. Der Motor der GPX 600 ist der direkte Nachfolger des GPZ 600-Motors. Die Leistungsreduzierung der für den deutschen Markt gebauten Motorräder gegenüber dem Vorgänger-Modell trägt den deutschen Versicherungsklassen Rechnung. Ab 1996 reduziert Kawasaki die Leistung des Motors nochmals auf 73 PS und erfüllt damit die Voraussetzungen für die strengeren Abgaswerte. Trotz der Leistungsreduzierungen müssen Fahrer der Kawasaki GPX 600 R keine Einbußen in Bezug auf Leistung und Durchzugskraft hinnehmen. Das Motorrad erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 210 Stundenkilometern und beschleunigt von 0 auf 100 Stundenkilometer in gerade einmal 3,9 Sekunden. Leistungseinbußen sind lediglich bei den für Fahranfänger gedrosselten Modellen mit 34 PS spürbar. Die Drosselung erfolgt in Form einer Querschnittsverringerung in den Ansaugkanälen durch Gummischeiben, die später problemlos entfernt werden können. Auch für Fahranfänger ist die Kawasaki GPX 600 R aufgrund dieser Möglichkeiten und der Berücksichtigung der Versicherungsklassen ein wirtschaftliches Fahrzeug. Nicht zuletzt der Verbrauch von nur rund fünf Litern Superbenzin bei normaler Fahrweise überzeugt den wirtschaftlich denkenden Motorradfahrer.

Moderne Technik inklusive - Youngtimer Kawasaki GPX 600 R

Der bereits in den 1980er-Jahren entwickelte Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor der Kawasaki GPX 600 R überzeugt bis heute mit seinen technischen Eigenschaften. Vier Ventile pro Zylinder, Flüssigkeitskühlung und zwei obenliegende Nockenwellen erfüllen auch die heutigen Standards. Das Motorrad zeichnet sich trotz der Vollverkleidung durch seine Wendigkeit und ein einfaches Handling aus. Die Sitzposition ist aufgrund der optimal abgestimmten Lenkerhöhe und Fußrastenanlage auch für größere Fahrer bequem. Dabei zeigt das Motorrad gutmütige Fahreigenschaften in Kurven und bei hohen Geschwindigkeiten.