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Kawasaki KLR 650

Kawasaki KLR 650 - solide Reiseenduro

Die Kawasaki KLR 650 ist eine Enduro, die Kawasaki 1987 bis 1989 in Deutschland anbot. Dieses Motorrad war das Nachfolgemodell der KLR 600, die ab 1984 im Angebot war. Vor allem der Motor wurde bei der Kawasaki KLR 650 komplett neu konstruiert. Gerade der Motor ist ein modernes Aggregat, das den großen Enduros der Wettbewerber technisch voraus war. Der 651 ccm große, wassergekühlte Einzylinder erreicht eine Leistung von 44 PS. Der Motor hat zwei obenliegende Nockenwellen und vier Ventile, Ausgleichswelle gegen Vibrationen und einen E-Starter. Große Schwäche des Vorgängers KLR 600 war ein zu schwacher Steuerkettenspanner, der schwere Motorschäden verursachen konnte. Dies wurde bei der Kawasaki KLR 650 stark verbessert, so dass der Motor Laufleistungen bis etwa 100.000 km erreicht - sehr beachtlich für einen so großen Einzylinder.

Tourentaugliche Reichweite

Neben dem kräftigen Motor zeichnet sich die Kawasaki KLR 650 durch den großen 23-l-Tank und eine kleine Verkleidung aus. Lange Federwege und guter Federungskomfort sind ohnehin typisch für eine Enduro. Mit diesen Merkmalen eignet sich diese Maschine besonders als Reiseenduro. Aber schon 1989 wurde die KLR 650 von der ähnlich gearteten Tengai abgelöst; aber nicht auf Dauer. Die Kawasaki KLR 650 zählt zu den wenigen Motorrädern, die eine zweite Karriere erlebten. Von 1997 bis 2003 nahm Kawasaki diese Enduro in Deutschland erneut ins Programm.

Lange Karriere in den USA

In den USA ist die Kawasaki KLR seit 1987 ununterbrochen im Angebot, wobei die Tengai als „KLR 650-B" mit zu dieser Baureihe zählt. Zwischendurch brachte Kawasaki mit den Versionen KLR 650-C und KLR 650-E größere Revisionen auf den Markt. Mit der KLR 650-C zeigte sich Fahrwerk geländeorientierter und erhielt einen kleineren, nur 14 l großen Tank. Die KLR 650-E verfügte über eine bessere Ausstattung wie Doppelscheinwerfer und verbesserte Kühlung. Es gibt in den USA sogar militärisch genutzte Kawasaki KLR 650. Diese Maschinen wurden im Auftrag der Truppe umgebaut, damit sie sich mit militärüblichen Treibstoffen betanken lassen.