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Kawasaki ZR-7

Kawasaki ZR-7

Die ZR-7 war einmal Kawasakis meistverkauftes Motorrad. Produziert wurde das Naked Bike mit dem luftgekühlten Vierzylinder-Reihenmotor von 1999 bis 2004. Fast 12000 Exemplare wurden in dieser Zeit an den Mann beziehungsweise an die Frau gebracht. Der Motor der Kawasaki ZR-7 stammt fast unverändert aus der 750-er Zephyr, die optisch an die legendäre Z 1 angelehnt ist. Der Zephyr-Motor ist vollkommen ausgereift und macht daher auch in der 76 PS starken ZR-7 kaum Probleme. Gegen die Konkurrenz von Honda, Suzuki und Yamaha hatte die Kawasaki nicht nur im Test meist die Nase vorn, sondern auch in der Gunst der Käufer. Das Design der ZR-7 war angenehm und klassisch, nicht so aggressiv wie das ihrer Nachfolgerin, der von Kawasaki aktuell angebotenen Z 750. Die praktischen Qualitäten der ZR-7 liegen auf der Hand: angenehme, aufrechte Sitzposition, moderate Sitzhöhe (800 Millimeter), komfortbetonte Federung, gute Bremsen, großer 22 Liter fassender Benzintank. Die Fahrleistungen sind mit 205 km/h Höchstgeschwindigkeit und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h angemessen. Die ZR-7 ist also in der Summe ihrer Eigenschaften ein klassischer Allrounder, ein Motorrad "für alle Fälle".

Kawasaki ZR-7 S - das Autobahn Modell

Wer viel und schnell auf der Autobahn unterwegs ist, der greift einfach zur ZR-7 S. Die ist als Gebrauchte kaum teurer als die Nackte und entlastet mit ihrer harmonischen Halbverkleidung den Fahrer vom Winddruck. Kein Zweifel - die Kawasaki Z 7-R ist ein rundum gutes und gefälliges Motorrad. Wobei sich die Frage stellt: warum? Warum wurde die Produktion eingestellt? Die Gründe liegen in den immer schärfer werdenden Abgas- und Geräuschvorschriften. Bei einem luftgekühlten Vierzylinder sind die auf Dauer kaum zu schaffen. Der konstruktive Aufwand wäre viel zu hoch und käme einer Neukonstruktion gleich. Und genau das hat Kawasaki getan. Die Nachfolgerin der ZR 7-R, die Z 750, besitzt eine elektronische Einspritzung, Wasserkühlung und einen geregelten Katalysator. Damit erreicht sie immerhin die Abgasnorm Euro 3. Davon kann die gute alte ZR-7 nur träumen. Mit einem halbherzigen Sekundärluftsystem erreicht sie mit Müh und Not Euro 1. Den E 10-Kraftstoff verträgt sie auch nicht. Obwohl das nicht mehr angebotene Normalbenzin ausreicht, muss - falls E 10 tatsächlich Super ersetzen sollte - auf teures und eigentlich vollkommen unnötiges Super Plus ausgewichen werden. Trotzdem: Was von der Kawasaki ZR-7 geblieben ist, das ist ein problemloses Motorrad mit guten Alltagsqualitäten und moderaten Unterhaltskosten. Wer die Kawasaki ZR-7 gebraucht kaufen möchte, der findet ein großes Angebot vor. In Ruhe auswählen! Anhaltspunkt: ZR-7 S, Erstzulassung 2004, mit 30.500 Kilometern, 3.180 Euro.