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MZ ETZ 250

MZ ETZ 250 - ein Motorrad für den kleinen Geldbeutel

Der große Auftritt liegt der ETZ 250 von MZ nicht. Das Motorrad aus Sachsen ist eher etwas für sparsame Fahrer. In der DDR war sie ein sehr beliebtes Motorrad. Ihr niedriger Preis machte sie auch für Gelegenheitsfahrer interessant, und mit etwas Pflege leistete sie viele Jahre treue Dienste.

MZ ETZ 250: Die Große vorweg

ETZ steht für Einzylinder Teleskopgabel Zentralkastenrahmen. Die Modelle dieser Baureihe waren der größte Verkaufsschlager der Motorrad- und Zweiradwerke Zschopau in der damaligen DDR. Den Grundstein für den Erfolg legten die Sachsen mit der Vorstellung der großen Baureihe ETZ 250. Erst fünf Jahre später bekam die Maschine eine kleine Schwester.

Motor der MZ ETZ 250 mit vielen Neuerungen

Die MZ ETZ 250 konzipierte der Hersteller als Nachfolgerin der TS 2501. Sie unterschied sich von ihrer Vorgängerin insbesondere durch die wahlweise erhältliche Scheibenbremse und die serienmäßige 12-Volt-Anlage. Der e10-unverträgliche Motor basierte zwar noch auf der Maschine der TS, doch die Ingenieure überarbeiteten ihn in wesentlichen Punkten. Sie veränderten die Form sowie die Zylinderhöhe und bauten einen anderen Kolben ein. Der Motor mit einem Hubraum von 243 Kubikzentimetern leistete 17 beziehungsweise 21 PS.

Empfindliche Elektrik in der MZ ETZ 250

Als anfällig galt lange Zeit die Elektrik der ETZ 250. Mit der Zeit bekam MZ das Problem aber in den Griff. Zuvor hatte die Regel gegolten: Im Winter und bei starkem Regen kann die Elektrik Probleme machen. Das lag auch daran, dass der Sicherungskasten ungünstig angebracht war: Bei Fahrten auf regennassen Straßen oder durch eine größere Pfütze konnte Spritzwasser in den Kasten eindringen und zu Schäden führen.

Der Weg der MZ ETZ 250 von der DDR in den Westen

In der DDR hatte MZ für seine ETZ 250 immer genügend Abnehmer gefunden. Mit der Wende orientierten sich jedoch viele Kunden in Richtung Westen. Auch die Motorradwerke aus Zschopau sahen sich gezwungen, den Westen als neuen Markt zu erobern. Die ETZ 250 schien dafür gut geeignet. Um auf dem etablierten Markt der alten Bundesrepublik bestehen zu können, brauchte die Maschine jedoch ein paar Änderungen. Insbesondere spendierten ihr die Konstrukteure von MZ einen leistungsfähigeren Viertaktmotor. Ab etwa 800 Euro können Sie die Maschine gebraucht kaufen.