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Norton Commando

Norton Commando - ein lebendiges Stück Motorradgeschichte

Unter der Bezeichnung „Norton Commando“ treffen sich Tradition und Moderne. Das britische Unternehmen Norton Motorcycles hat eine erfolgreiche Neuauflage des beliebten Klassikers aus den 1960er und 70 Jahren vorgestellt. Die aktuelle Version gleicht dem Original optisch nahezu bis in die kleinsten Detail. Im Innern verbirgt sich jedoch moderne Technik, die den heutigen Anforderungen an Sicherheit und Fahrkomfort gerecht wird. Auch neben den original Motorrädern von einst macht das Norton Commando 961 eine gute Figur. Bis auf den veränderten Klang des Motors ist den Herstellern ein ernstzunehmender und hochwertiger Nachbau gelungen.

Die Anfänge - Norton Commando 750 und 850

Die bewegte Geschichte dieses beliebten Motorrades begann in Andover in Hampshire, wo 1967 in der damaligen Fabrik von Norton-Villiers die erste Norton Commando 750 mit 749 cm³ Hubraum vom Band lief. 1973 folgte die Norton Commando 850 mit 829 cm³. Sie brachte es mit 37,5 kW (51 PS) auf eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 190 km/h.

Die größte Besonderheit dieser Serien ist ihr innovativer „Isolastic“-Rahmen, eine neuartige Erfindung des deutschen Atomphysikers Dr. Stephan Bauer und der Entwicklungsabteilung von Norton. Der Hauptrahmen besteht aus einer zentralen Stahlrohrkonstruktion, an der Motor und Getriebe mit speziellen Gummis aufgehängt und befestigt wurden. Dieses spezielle System verlanget den Ingenieuren noch einiges an Verbesserungen und Verfeinerungen am System ab. Mit der Norton Commando 850 Mk2A und 850 MkIII sind die Probleme jedoch endgültig beseitigt. Die Fahrer können das vibrationsarme und angenehm weiche Fahrvergnügen durchgehend bei Drehzahlen von 2500 bis 4000 Umdrehungen pro Minute genießen.

Auch das Fahrverhalten der Norton Commando 750 und 850 kann sich sehen lassen. Die Lenkung reagiert direkt und präzise und die leicht nach vorn geneigte Sitzposition ist auch auf langen oder kurvigen Strecken sehr bequem.

Die Neuauflage – Norton Commando 961

Nachdem der italienische Motorradbauer Moto Guzzi der Motorrad-Fangemeinde erfolgreich die Nachbauten klassischer Motorräder präsentierte, begann der US-Amerikaner Kenny Dreer von der Firma Norton Motorsports ebenfalls mit der Entwicklung eines detailgetreuen Nachbaus. Er wählte für sein Retrobike die legendäre 1970er Norton Commando. Erste Prototypen entstanden bereits 2005 in Oregon und sollten als signierte Sonderedition, limitiert auf 2.000 Stück, in den Handel kommen. Das Projekt drohte an finanziellen und technischen Schwierigkeiten zu scheitern, bis sich der britische Geschäftsmann Stuart Garner einschaltete. Er kaufte die Rechte an dem Nachbau auf und gründete die Norton Motorcycles Limited, wo er die Norton Commando mit 961 cm³ Hubraum und 80 PS Leistung zur Serienreife führte und nun verkauft. Die ursprüngliche Marke Norton war Ende der 1970er Jahren vom Markt verschwunden und erfährt nun zusammen mit der Norton Commando ein erfolgreiches Relaunch.