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Yamaha Chopper

Der japanische Motorradhersteller Yamaha ist recht früh ins Choppergeschäft eingestiegen. Bereits in den Siebziger Jahren verwandelte man gewöhnliche Tourenmaschinen mittels Stufensitzbank, fetten Hinterreifen und kurzen Auspufftüten in so genannte “Soft Chopper”. Es folgten die in hohen Stückzahlen verkauften Modelle XV 535, XV 750 Virago und XV 110 Virago. Auch wenn diese Bikes aus heutiger Sicht zum Teil etwas befremdlich wirken, so zeichneten sie sich doch zumindest durch hohe Alltagstauglichkeit aus.

Drei Motorradmodelle, die sich schon von weitem unschwer als Chopper erkennen lassen, bietet Yamaha momentan an.

Einziger Chopper unter 10.000 Euro ist die Yamaha XVS 950 A Midnight Star (9.650 Euro). Aus fast einem ganzen Liter Hubraum kleckern lediglich 54 PS. Die sind aber von der gesunden Sorte und versammeln sich schon bei niedriger Drehzahl. Choppertypisch eben, so wie es sein soll. 170 km/h Spitze läuft die vollgetankt 278 Kilogramm schwere Maschine. Echte Chopper-Fahrer interessiert das natürlich nicht besonders. Wichtiger ist das authentische Chopper-Feeling und das liefert der “Mitternachtsstern” mangels Ausgleichswellen auf recht deftige Art. Bei der 950er könnte man es eigentlich damit bewenden lassen, sie kaufen, sich draufsetzen und losfahren.

Es geht aber noch besser - für 11.495 Euro. Die XVS 1300 A Midnight Star holt immerhin 73 PS und 106 Nm Drehmoment aus ihrem V2. Das fühlt sich noch lässiger und souveräner an. Die Unterschiede zur 950er sind ansonsten gering, der Tank ist größer (19 Liter), das Leergewicht um nur fünf Kilogramm höher, der Radstand (1,69 Meter) ist gleich. Im Vorderrad wird, dem höheren Preis angemessen, eine Doppelscheibenbremse verbaut.

Wem das alles nicht reicht an Chopper-Feeling, der nimmt für 15.795 Euro die XV 1900 A Midnight Star. Ein so gewaltiger Zweizylinder macht wenig Sinn, aber viel Spaß. Schon bei 2500 Umdrehungen machen 155 Nm den breiten 1900er Hinterreifen zum Radiergummi.

Und was die Alltagstauglichkeit betrifft, waren die alten Soft Chopper den heutigen Drehmomentmonstern in einigen Punkten überlegen: niedrigeres Gewicht, Kardantrieb statt Zahnriemen und menschenwürdige Unterbringung der Beifahrer.