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Yamaha Giggle

Yamaha Giggle - ein nostalgisch-witziger Roller zum Kichern

Der japanische Motorradhersteller Yamaha brachte 2006 in seiner Heimat einen technisch neuartigen und nostalgisch-witzigen Kurzstrecken-Roller unter dem Namen Vox auf den Markt. Vier Jahre später wurde das Motorrad unter der Bezeichnung Yamaha Giggle in Europa eingeführt.

Das Design des Rollers lädt zum Schmunzeln ein – eine durchaus gewollte Reaktion. Der Name Giggle kommt von dem englischen Verb „to giggle“ und bedeutet auf Deutsch „kichern“. Das Motorrad wirkt, als sei es möglichst einfach und nur aus maximal vier Bauteilen wie eine Spielkiste zusammengebaut. Mit seinen riesigen Rundscheinwerfern, einem voluminösen Heck und den dicken 10-Zoll-Reifen erinnert es an Old-School-Scooter wie zum Beispiel die klassische Lambretta.

Yamaha Giggle mit einem komplett neu entwickelten Motor

Die Yamaha Giggle ist das erste Motorrad mit einem komplett neu entwickelten flüssigkeitsgekühlten Viertakt-Motor mit Einspritzung, der mit der Drei-Ventil-Technik arbeitet – ein absolutes Novum in der 50-ccm-Klasse, das neue Maßstäbe setzte. Mit einer Leistung von etwa 2,9 PS, dem Hubraum von 49 ccm und einem Drehmoment von 3,4 Nm bei 5.500 Umdrehungen pro Minute beschleunigt der spritzige Motor aus dem Stand heraus auf die in Deutschland erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Das Automatikgetriebe mit Keilriemen sorgt für die Umsetzung im Vortrieb. Ein Auslass- und zwei Einlass-Ventile ermöglichen schon bei niedrigen Drehzahlen ein hohes Drehmoment und zugleich eine gute Leistung.

Vorne sowie hinten befindet sich je eine 110 mm Trommelbremse. Die Räder blockieren aber nur, wenn an den Bremshebeln sehr stark gezogen wird.

Die 93 Kilo schwere Yamaha Giggle entspricht mit zwei ungeregelten Katalysatoren und einem Sekundärluftsystem den Euro-3- Abgasnormen. Sie gehört zu den sparsamen Kurzstreckenfahrzeugen, da sie auf 100 km erheblich weniger als 3 l verbraucht.

Schließlich muss die Yamaha Giggle nur selten zur Inspektion in die Werkstatt. Die Ventile bedürfen nur nach 28.000 km- Intervallen einer Kontrolle.

Yamaha Giggle – Alltagsroller mit viel Fahrkomfort und Ausstattung

Die handliche und wendige Yamaha Giggle lässt sich leicht aufbocken. Der Radstand von nur 1.280 mm ermöglicht ein leichtes Manövrieren im dichten Innenstadtverkehr.

Die hydraulische Frontgabel federt Schlaglöcher sehr weich ab. Die recht schmale Frontverkleidung bietet nur wenig Regenschutz. Die beiden gut dosierbaren Trommelbremsen packen beim Bremsen kräftig zu. Die 750 mm Sitzhöhe sorgt an der Ampel für einen stabilen Stand. Die Sitzbank bietet auch Platz für einen Mitfahrer.

Der Stauraum unter der Sitzbank lässt sich seitlich öffnen und schließen. Mit einem Füllbereich von bis zu 33 Liter können Badesachen, Tenniskleidung inklusive Schläger oder ein Jethelm bequem untergebracht werden. Die Yamaha Giggle lässt sich mit Zubehörteilen wie einer hohen Windschutzscheibe, einem Gepäckträger am Heck oder einem Einkaufskorb für die Frontverkleidung für alle Bedürfnisse aufrüsten.

So ragt die Yamaha Giggle unter den Motorrädern der 50-ccm-Klasse nicht nur wegen ihres Designs heraus, sondern erweist sich als praktischer City-und Alltagsroller.