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Yamaha GTS 1000

Die Yamaha GTS 1000 war ihrer Zeit weit voraus

Die Yamaha GTS 1000 ist eine zwischen 1993 und 1996 gebaute Sporttourer-Maschine aus dem Hause Yamaha. In Deutschland wurde die Maschine bereits 1992 enthüllt. Damals sorgte das Modell mit seiner neuartigen Vorderradführung für Furore.

Viele Neuerungen: Die Yamaha GTS 1000

Auch die restliche Technik war wegweisend: So hatte die Yamaha GTS 1000 ABS, eine elektronisch geregelte Einspritzung sowie einen geregelten Katalysator an Bord. Außerdem vertrug sie e10. Der kommerzielle Erfolg blieb leider trotz vorausschauender Ingenieurskunst aus: Bereits nach einem Jahr war in den Vereinigten Staaten von Amerika Schluss. Zwei Jahre später folgte die Einstellung auf dem europäischen Markt. Sie können den Sportler allerdings noch gebraucht kaufen.

Volle Kraft voraus mit der Yamaha GTS 1000

Der Antrieb erfolgte bei der Yamaha GTS 1000 über einen wassergekühlten Vierzylinder mit einer Leistung von 76 kW (102 PS) bei 9.000 Umdrehungen pro Minute. Ursprünglich kam die „Genesis Engine“ aus der Yamaha FZR 1000. Das Fünf-Gang-Getriebe übersetzte butterweich, was die GTS 1000 auch für gemächliche Tagesausflüge ohne jeden sportlichen Anspruch hervorragend qualifizierte. Der Durchzug ab dem dritten Gang gestaltete sich derweil trotz eines hohen Gewichts sehr zügig. Viele Fahrer ärgerten sich allerdings über ein konstantes Rucken bei 3.500 U/Min., was Yamaha später der Einspritzung zugeschrieben hatte. Ab etwa 50 km/h endeten die Vibrationen, so dass dieses Manko zu verschmerzen war.

Verbesserungswürdige Federung der Yamaha GTS 1000

Deutlich gravierender fielen die Unzulänglichkeiten der nicht ausreichend abgestimmten Federung auf, die der Gemütlichkeit auf holpriger Fahrbahn ein abruptes Ende bereitete: Bereits kleine Unebenheiten haben das Fahrverhalten nicht zuletzt auf Grund des breiten Vorderreifens deutlich verschlechtert.

Yamaha GTS 1000: Viel Gewicht auf den Reifen

Sportliche Ambitionen waren für die Maschine mit einem stattlichen Gesamtgewicht von 279 Kilogramm eine Herausforderung. Die massive Verkleidung war einer der Gründe für die Erscheinung. Gleichzeitig propagierte die Yamaha GTS 1000 damit ein Gefühl von Sicherheit  und war wohlgemerkt immer noch leichter als der Mitbewerber BMW K 1200 RS. Fahrer des Bikes schätzen bis heute den überdurchschnittlichen Sitzkomfort sowie den sinnvoll positionierten Lenker. Ein gewisser Kraftaufwand ist bei der Steuerung allerdings schon vonnöten, da die Yamaha GTS 1000 sehr schwergängig in schnelle Wechselkurven geht.