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Yamaha R 6

Kraftvoll und agil - der Supersportler Yamaha R6 im Fokus

Die Yamaha R6 ist ein seit 1998 gebauter Supersportler. Innerhalb der R-Produktfamilie ist die R6 das 600 cm³-Modell und die Nachfolgerin der Yamaha YZF600R Thundercat. Optisch orientiert sich das Modell klar an der R1 und hat einzig einen sportlichen Anspruch. Diesen bedient die Maschine mit einer starken Leistung sowie einem martialischen Erscheinungsbild.

Neu entwickelter Motor für die Yamaha R6

Statt wie so viele andere auf der Motorisierung des Vorgängers aufzubauen, fährt die Yamaha R6 mit einer Neukonstruktion. Diese baut auf vergütete Pleuel, geschmiedete Kolben sowie Kerzenstecker mit integrierten Zündspulen. Um die kurze Bauweise für den charakteristischen Supersportler-Look zu erreichen, liegen die Getriebewellen der R6 übereinander.

Kraftvolles Setup der Yamaha R6

Der wassergekühlte Viertakt-Vierzylinder hat eine Nennleistung von 88 kW (120 PS) bei 13.000 U/Min. Das maximale Drehmoment liegt indes bei 68,1 Nm (11.500 U./Min.). Gesteuert wird über ein Sechs-Gang-Getriebe, gebremst über zwei Scheiben mit 298 mm Durchmesser vorne und eine Scheibe mit 220 mm Durchmesser hinten.

Yamaha R6: Schlankheitskur

Im Modelljahr 2001 erfuhr die Motorisierung eine Überarbeitung. Im Zuge dessen wurden Zündung, Batterie und die Kolben modifiziert. Yamaha konnte das Trockengewicht von 169 auf 163 Kilogramm reduzieren; die Leistung blieb dieselbe. Eine größere Überarbeitung stand zwei Jahre später an: Rund 90% der Motorenbauteile wurden geändert. Zu den wichtigsten Modifikationen gehörte die Vergasertechnik, die die 38 mm Multipoint-Einspritzung ersetzte. Mit diesem Setup leistete die Yamaha R6 nominell 120 PS bei 13.000 Umdrehungen pro Minute. Die e10-Verträglichkeit war hier gegeben. Einmal mehr konnte auch das Gesamtgewicht reduziert werden: Vollgetankt brachte die R6 nun 189 Kilogramm auf die Waage - das entsprach einem „Abspecken“ von satten 4,5 Kilogramm.

R-Modelle wie die Yamaha R6 sind weiterhin gefragt

Die vorerst letzte größere Überarbeitung wagte der Hersteller im Jahr 2005: Die Ausführung mit der Typ-Bezeichnung RJ095 erhielt ein spitzer zulaufendes Heckteil sowie eine neue 41 mm Upside-Down-Gabel, an deren Füßen die Bremssättel nunmehr radial verschraubt wurden. In den Modelljahren 2006 und 2007 sank das Trockengewicht der R6 nochmals auf 161 Kilogramm. Die restlichen Parameter blieben 2010 weitgehend identisch. Ein überarbeitetes Motor-Management sowie ein modifizierter Endschalldämpfer kamen zwei Jahre später dazu. Da sich die R6 auch weiterhin gut zu verkaufen scheint (gebraucht ist sie ab etwa 2000 Euro zu kaufen), dürfte es nicht die letzte Modellpflege gewesen sein.