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Yamaha SRX 600

Seltenes Kult-Bike aus Japan - die Yamaha SRX 600

Die Yamaha SRX 600 3SX wurde erstmals 1990 auf der Tokio Motorshow enthüllt und gehört heute zu den in Europa nur selten anzutreffenden Modellen aus der Fertigung der Yamaha Motor Corporation. Es handelt sich um das offizielle Nachfolgemodell der Yamaha SRX 600 aus den 1980er Jahren, die auf einen speziell entwickelten Einzylinder-Motor und eine für damalige Verhältnisse ungewohnt hochwertige Verarbeitung setzte.

Erfolgreicher Vorgänger der Yamaha SRX 600

Der eigenständige Look, die Reduzierung aufs Wesentliche und vor allem die Abkehr von der damals in Fernost üblichen kunststoff-lastigen Verkleidung bescherten der Ur-SRX 600 viele Lorbeeren von Fachpresse und Fahrern: Unter anderem wurde die Maschine anno 1985 von der deutschen Fachzeitschrift „Das Motorrad“ zum „Motorrad des Jahres“ gewählt.  

Beschaffung der Yamaha SRX 600 nur über Grauimporte

Da es keinen offiziellen Vertrieb in Deutschland gab, fand die Neuauflage 3SX zunächst nur durch Grauimporte ihre Verbreitung. Später erwirkte ein Händler ein Homologations-Gutachten beim TÜV, was den Import nach Europa deutlich erleichterte. Vom Modell SRX 600 3SX landeten fortan viele Ausführungen in deutschen Breitengraden. Unterm Strich bleibt das Straßenmotorrad mit nur 2.000 gebauten Exemplaren dennoch eine Rarität.

Yamaha XT 600 als Motor-Basis der Yamaha SRX 600

Die Yamaha SRX 600 3SX wurde mit einem Elektrostarter angesprochen und basierte auf dem Motor der Yamaha XT 600 Teneré-Modelle 1VJ und 3AJ. Der Hubraum lag bei 608 cm³, die Nennleistung bei 31 kW (entspricht 42 PS bei 6.500 Umdrehungen pro Minute). Damit beschleunigte die Yamaha SRX 600 3SX auf bis zu 151 Kilometer pro Stunde. Liegend waren noch zehn Kilometer mehr drin.

SRX 400 E Typ 3VN mit 400 cm³ Hubraum ebenfalls nur in Japan

Das maximale Drehmoment lag derweil 49 Nm bei 5.500 Umdrehungen pro Minute. Das Fahrwerk war auf Stabilität, aber auch ein geringes Gewicht bedacht: So verwendete Yamaha einen Doppelschleifen-Rohrrahmen aus Vierkant-Stahlrohr, eine Kayaba Teleskopgabel im vorderen Bereich (Standrohrdurchmesser 38 mm, Federweg 140 mm) sowie eine Aluminiumschwinge mit Monocross-Zentralfederbein (siebenfach verstellbar, 100 mm Federweg).

Die 2090 x 1045 x 1425 mm große Maschine brachte im vollgetankten Zustand nur 172 Kilogramm auf die Waage. Der Tankinhalt lag bei 14 Litern. Wem die Leistung bereits zu viel war, importierte die weitgehend baugleiche SRX 400 E Typ 3VN mit 400 cm³ Hubraum, die ebenfalls ausschließlich in Japan vertrieben wurde.