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Yamaha XS 400

Ein technischer Vorreiter der 1980er Jahre - die Yamaha XS 400

Die Yamaha XS 400 ist Teil einer bekannten Naked Bike-Produktfamilie. Als das Motorrad auf den Markt kam, war der Begriff Naked Bike noch lange nicht in den Startlöchern: Erst im Laufe der 1990er Jahre wurde die Bezeichnung zu einem geflügelten Wort für Straßenmotorräder ohne Teil- und Vollverkleidung. Die Kategorie wird heute von einer Nennleistung zwischen 35 und 100 kW sowie einen Hubraum zwischen 500 und 1400 cm³ abgegrenzt.

Yamaha XS 400 baugleich mit Yamaha XS 250 und XS 360

Die XS 400 wurde zwischen 1977 und 1982 produziert und währenddessen in verschiedenen Ausführungen aufgelegt. Die Ur-Version mit der Typ-Bezeichnung 2A2 (1978 bis 1981) fuhr mit einem luftgekühlten Viertakt-Parallel-Twin-Motor, einem Hubraum von 391 cm³ sowie einer Leistung von 32 PS bei 7500 Umdrehungen pro Minute. Dieses Grundmodell fiel damit nahezu baugleich zur Yamaha XS 250 und der XS 360 aus. Im Jahr 1980 folgte die Yamaha XS 400 SE (Typ-Bezeichnung 4G5). Das Gesamtgewicht des Softchoppers erhöhte sich dabei um fünf auf 182 Kilogramm.

Die Yamaha XS 400 hatte sportliche Ambitionen

Zwei Jahre später legte Yamaha die Ur-Version mit dem Typ 12E neu auf: Die Leistung rangierte fortan zwischen 27 und 45 PS. Das Setup wurde ab 1983 in einer identischen Zusammenstellung als Yamaha XS 400 DOHC (gleiche Typ-Bezeichnung) vertrieben.

Zügig unterwegs mit der Yamaha XS 400

Zwischen den verschiedenen Ländervarianten war auch die Yamaha SX 400 Cup, die in Deutschland in verschiedenen Rennsport-Serien eingesetzt wurde. Doch auch die Straßenvariante ließ sich ordentlich „treten“: Mit ihrem Gewicht von 190 Kilogramm (Tankinhalt: 10 Liter) erreichte die Yamaha XS eine Höchstgeschwindigkeit von immerhin 158 km/h. Der Verbrauch von etwa fünf Litern pro 100 Kilometer begrenzte die Reichweite deutlich.

Yamaha XS 400: Ihrer Zeit voraus

Die Yamaha XS war in verschiedenen Aspekten ihrer Zeit voraus, was viele Kunden damals abschreckte: Das Fahrwerk mit Zentralfederbein galt seinerzeit als revolutionär. Die Vorzüge dieser Technik waren dementsprechend weitgehend unbekannt. Auch das gewagte Design passte so gar nicht zur Erscheinung der damals verbreiteten Mittelklassemotorräder. Heute ist die XS nicht zuletzt wegen ihres sehr überschaubaren Anschaffungspreises - gebraucht ist sie für wenige hundert Euro zu kaufen - immer noch beliebt.