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Yamaha XT

Der Kult-Wüstenfuchs aus Fernost - die Yamaha XT

Die Yamaha XT-Serie begründete einst die Gattungsbezeichnung „Enduro“ und genießt heute deswegen weltweiten Kult-Status. Das Kunstwort setzt sich aus dem englischen „Endurance“ („Ausdauer“) und dem spanischen „Duro“ („Hart“) zusammen und beschreibt ein Motorrad, das sich einer kompromisslosen, sportlich geprägten Geländetauglichkeit verschrieben hat.

Eine Legende namens Yamaha XT 500 wird geboren

Die legendäre Yamaha XT 500 wurde zwischen 1976 und 1989 gebaut. Heute darf das Modell mit seinem luftgekühlten e10-unverträglichen Einzylinder-Viertaktmotor (400 cm³ Hubraum, 27 kW / 33 PS Leistung bei 6500 Umdrehungen pro Minute) in keinem Motorrad-Geschichtsbuch fehlen: 1978 überstand das Gerät eine rund 16.000 Kilometer lange Fahrt durch Nordafrika – für damalige Verhältnisse ein bahnbrechender Rekord. Die Beständigkeit in der technikfeindlichen Sahara, vor allem aber die späteren Erfolge bei den ersten beiden Paris-Dakar-Wüstenrallyes festigten den Ruf der XT 500 als wahrlich unverwüstliche Enduro. Ab 1977 fand sich die Bezeichnung „Enduro“ auf dem Seitendeckel der Maschine, was zur Verbreitung der Bezeichnung maßgeblich beitrug.

Yamaha legt nach mit der Yamaha XT 600

Während die XT 500 klar für den Rallye-Einsatz abgestimmt war, kam die Yamaha XT 600 alltagstauglicher daher. Gegenüber dem Ursprungsmodell zeichnete sich die Neuauflage durch eine moderne Scheibenbremse, einer 12-V-Elektrik, einem Vierventil-Triebwerk sowie einem Einzel-Federbein aus.

Allzwecktauglichkeit bei der Yamaha XT 600

Rund ein Jahr nach der XT 600Z Ténéré erschien 1984 die erste „herkömmliche“ Ausführung der XT 600. Der 28 Liter starke XXL-Tank wurde im Zuge dessen auf alltagstaugliche 11,5 Liter reduziert. Im nächsten Schritt der XT-Produktfamilienentwicklung wurde die XT 600Z Ténéré 1991 durch die wassergekühlte Yamaha XTZ 660 ersetzt. Die besondere Geländetauglichkeit des ursprünglichen Modells gehörte fortan der Vergangenheit an.

Die Yamaha XT 600 wird fit für die 1990er

Die vielen nachfolgenden Ausführungen der XT 600 brachten vor allem optische Aufwertungen mit sich. Das wohl größte Update erfuhr die Maschine 1990: Die Alufelgen wichen modernen Stahl-Versionen, während das 1980er Jahre-Design durch einen Facelift facettenreich auf den neusten Stand gebracht wurde. Der E-Starter ersetzte schließlich den in die Jahre gekommenen Kickstarter. Ab etwa 2000 Euro können Sie die XT-Modelle bereits gebraucht kaufen - Sie können aber auch ohne Weiteres viel mehr dafür ausgeben.