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Yamaha XVS 650

Yamaha XVS 650 - Cruiser der Mittelklasse

Die Yamaha XVS 650 Drag Star ist eine 1997 bis 2007 verkaufte Mittelklasse-Maschine im Cruiser-Stil. Als solche ist sie der Nachfolger des Bestsellers Yamaha XV 535. Kennzeichnend für das spezielle Design der Maschine sind die Merkmale V2-Motor, ausladender Lenker, niedrige Sitzposition, tiefer Schwerpunkt, der sehr lange Radstand von 1,61 m, breites Hinterrad, Kardanwelle und ein scheinbarer Starrrahmen am Hinterrad. Ein solches Motorrad ist gezielt zum ruhigen Dahingleiten gedacht, zum „Cruisen" eben. Für eine sportliche Fahrt ist ein solches Motorrad weder vorgesehen noch geeignet. Da ist es nicht wichtig, dass der Motor gerade mal 40 PS an der Kurbelwelle abliefert. Auch die sehr mäßige Höchstgeschwindigkeit von nur 146 km/h wird einem Cruiser nachgesehen. Wer will schon so hetzen? Schon eher lästig wird das hohe Gewicht von 231 kg.

Hochglanz braucht Pflege

Die Yamaha XVS 650 Drag Star kommt mit vielen Chromteilen daher, die viel Pflege verlangen, wenn sie lange glänzen sollen. Das gilt erst recht für die Edition „Classic", die noch mehr polierte Teile vorzuweisen hat. Viele Besitzer statten ihre Maschinen zusätzlich mit Chromteilen aus dem Zubehörhandel aus. Das ziert den Cruiser ungemein, macht aber noch mehr Arbeit. Bei gebrauchten Maschinen ist deswegen besonders auf den Zustand der Lager zu achten, denn manchmal erfolgt die Cruiserpflege per Dampfstrahler, was dann auch die Lager von Schmierfett reinigt. Grundsätzlich ist blinkendes Chrom ein Zeichen für gute Pflege. Regelmäßig durchgeführte Inspektionen sind natürlich noch besser. Insgesamt gelten die Yamaha XVS 650 Drag Star als robust. Beim Kauf wäre aber noch zu prüfen, ob der Motor nicht Teile mürbe vibriert hat.

Gebraucht große Auswahl

Auf dem Gebrauchtmarkt ist die Auswahl an Yamaha XVS 650 Drag Star groß, denn wie der Vorgänger ist auch diese Maschine sehr gut verkauft worden. Ab dem Jahr 2003 gingen die Verkäufe aber rapide zurück, da die Cruiser-/Chopper-Welle verebbte. Die meisten angebotenen Maschinen sind also schon etwas älteren Datums. Viele haben einen niedrigen Kilometerstand, da Cruiserfahrer in der Regel keine großen Tourenfahrer sind. Der Preis hängt neben der Laufleistung vor allem vom Pflegezustand ab.