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Die häufigsten Fragen zum BAFA-Umweltbonus

Umweltbonus beziehungsweise Innovationsprämie gelten in ihrer jetzigen Form (mit einer Maximalförderung von bis zu 9.000 Euro) noch bis zum 31.12.2022. Ab dem 1.1.2023 wird ein neues Fördermodell eingeführt, dass zudem vorsieht, keine Plug-in-Hybride (PHEVs) mehr zu unterstützen. Die Bundesregierung plant außerdem, die Prämien auf Elektrofahrzeuge bis zum 31.12.2024 komplett auslaufen zu lassen.

Ende Juli 2022 hat sich die Bundesregierung auf weitreichende Änderungen beim Umweltbonus verständigt. Folgende Dinge gilt es ab dem 1.1.2023 zu beachten:

  • Ab 1.1.2023 keine Förderung mehr für Plug-in-Hybride
  • Reine Elektrofahrzeuge bis maximal 40.000 Euro netto erhalten 4.500 Euro
  • Reine Elektrofahrzeuge von 40.000 bis 65.000 Euro netto erhalten 3.000 Euro
  • Ab 1.9.2023 ist der Förderantrag nur noch für Privatpersonen möglich
  • Ab 2024 sinkt die Förderung auf generell 3.000 Euro bei einem maximalen Nettolistenpreis von 45.000 Euro
  • Niedrige Dienstwagenbesteuerung auf reine E-Autos und Plug-in-Hybride bleibt bestehen

Der Umweltbonus (oder auch Innovationsprämie genannt), finanziert von Staat und Autoindustrie, ist gestaffelt (eine Übersicht findest du weiter unten auf dieser Seite) und beträgt zwischen 5.000 und 9.000 Euro für reine Elektrofahrzeuge oder bis zu 6.750 Euro für Plug-in-Hybride. Der maximale Förderbetrag richten sich unter anderem nach dem Nettolistenpreis (maximal 65.000 Euro netto) und speziell bei Hybridfahrzeugen an deren elektrische Reichweite bzw. den CO2-Ausstoß pro Kilometer. Anfang 2023 wird der staatliche Anteil am Umweltbonus drastisch auf maximal 4.500 reduziert, Plug-in-Hybride erhalten keine Zuschüsse mehr.

Die Innovationsprämie benennt den verdoppelten staatlichen Anteil am Umweltbonus, der seit dem 3. Juni 2020 bis einschließlich 31. Dezember 2022 gewährt wird.

Durch den BAFA-Umweltbonus bzw. durch die volle Innovationsprämie werden in erster Linie vollelektrische Fahrzeuge (BEVs), aber auch Autos mit Brennstoffzelle (FCEVs) gefördert, die erstmals nach dem 3. Juni 2020 zugelassen wurden. Etwas weniger Geld gibt es noch bis zum 31.12.2022 für teilelektrische Plug-in-Hybride (PHEVs). Ab 2023 erhalten sie, genauso wie Mild- und Vollhybrid-Fahrzeuge, keine Zuschüsse mehr. Die BAFA-Liste förderfähiger Elektrofahrzeuge findest du hier.

Ja, auch gebrauchte Elektroautos, Wasserstofffahrzeuge und Plug-in-Hybride sind förderfähig. Es gelten allerdings strenge Rahmenbedingungen. Unter anderem muss der Gebrauchtwagen erstmalig nach dem 4. November 2019 zugelassen worden sein, mindestens 6, aber maximal 12 Monate beim Erstbesitzer angemeldet gewesen sein. Fahrzeuge sind nur bis zur zweiten Zulassung (nach dem 3. Juni 2020) förderberechtigt und auch nur dann, wenn sie weder als Firmen- noch als Dienstwagen genutzt wurden. Es dürfen bisher generell keine staatlichen Fördermittel ausgeschöpft worden sein (auch nicht im EU-Ausland). Die maximale Laufleistung darf 15.000 Kilometer nicht überschreiten. Überdies darf der Nettolistenpreis eines Gebrauchten wegen des Wertverlusts maximal 80 Prozent des BAFA-Preises betragen.

Ein Förderantrag im Rahmen der geltenden Innovationsprämie kann vom Fahrzeughalter nach dem Kauf und der Zulassung des E-Autos oder Plug-in-Hybrid mit der entsprechenden Zulassungsbescheinigung im Online-Portal des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden. Der Stichtag für die Erstzulassung ist vorerst der 31.12.2022. Anträge können bis zu einem Jahr nach der Erstzulassung gestellt werden.

Pro Fahrzeug ist ein Förderantrag möglich, das gilt auch für E-Autos, die zum Beispiel aus dem EU-Ausland importiert und dort bereits eine vergleichbare Kaufunterstützung erhalten haben. Nicht gedeckelt ist allerdings die Anzahl an Fahrzeugen pro Person, für die eine einmalige Förderung beantragt werden kann.

Ja, auch in diesem Fall profitierst du von Vergünstigungen. Elektroautos bis zu einem Bruttolistenpreis von 60.000 Euro müssen monatlich nur mit 0,25 Prozent ihres Neuwerts versteuert werden, kostet das E-Auto mehr, sind es maximal 0,50 Prozent. Bei Plug-in-Hybriden gilt ebenfalls die 0,50-Prozent-Regelung. Weiterhin profitierst du bei der Fahrtwegbesteuerung von Zuhause in die Arbeit. Bei Elektroautos werden lediglich 0,0075 Prozent pro Kilometer fällig, bei Plug-in-Hybriden immerhin nur 0,015 Prozent pro Kilometer.

Reine Elektroautos (und Wasserstoffautos), die bis zum 31.12.2025 zugelassen werden, sind bis zum 31.12.2030 von der Kfz-Steuer befreit. Das gilt auch rückwirkend für Fahrzeuge, die nach dem 17.05.2011 erstzugelassen wurden. Nicht befreit von der Kfz-Steuer sind Plug-in-Hybride. Da aber auch sie meist weniger als 95 g/km CO2 emittieren, profitieren sie dennoch von einer deutlichen Vergünstigung gegenüber herkömmlichen Verbrennern.

So setzt sich der BAFA-Umweltbonus 2022 zusammen*

Fahrzeugart/Preis Staatlicher Anteil Herstelleranteil Gesamte Prämie
E-Autos bis netto 40.000 Euro 6.000 Euro 3.000 Euro 9.000 Euro
E-Autos bis netto 65.000 Euro 5.000 Euro 2.500 Euro 7.500 Euro
Plug-in-Hybride bis netto 40.000 Euro 4.500 Euro 2.250 Euro 6.750 Euro
Plug-in-Hybride bis netto 65.000 Euro 3.750 Euro 1.875 Euro 5.625 Euro

*Übersicht gemäß BAFA. Alle Werte netto. Gültig bis 31.12.2022.

Käuferinnen und Käufer von Elektroautos erhalten also bei der Neuanschaffung auch im Jahr 2022 weiterhin bis zu 9.000 Euro (netto) Zuschuss aus dem Fördertopf von Staat und Autoindustrie. Der (verdoppelte) Bundesanteil beträgt dabei bis zu 6.000 Euro, die Autohersteller unterstützten mit bis zu 3.000 Euro. Der Kauf eines Plug-in Hybrid (PHEV) wird maximal mit bis zu 6.750 Euro bezuschusst. Jeweils ausschlaggebend für die Höhe der Förderung ist der Fahrzeuglistenneupreis (netto) der 65.000 Euro nicht übersteigen darf. Bei PHEVs sind für den Umweltbonus weitere Faktoren wie die elektrische Reichweite oder der CO2-Ausstoß pro Kilometer zu beachten. Die Innovationsprämie gilt in aktueller Form nur noch bis zum 31.12.2022.