Audi A3 Limousine auf AutoScout24.de finden

Finden Sie Ihr Wunschfahrzeug

Angebote zu Ihrer Suche

Angebote zu Ihrer Suche

Mit den A3 Limousinen erweitert Audi 2013 sein Kompakt-Programm

Fast zwanzig Jahre lang behielt es der Volkswagen-Konzern in Deutschland seiner Kernmarke VW vor, den Volumenmarkt in der Kompaktklasse zu bedienen. Der Wolfsburger Golf galt daher nicht nur als Begründer dieses Fahrzeugsegments, er dominierte es auch über viele Jahre hinweg. Dass die VW-Tochter Audi wichtige technische Entwicklungsarbeiten im Vorfeld der Golf-Premiere Mitte der 1970er Jahre beigesteuert hatte, geriet da beinahe in Vergessenheit. Den Ingolstädtern wurde nicht einmal zugestanden, sich an den Trend zum Kompakten anzuhängen und selbst ein Modell in dieser Klasse anzubieten. Doch das auf wenige Audi-Modelle beschränkte Konzept erwies sich für die Zukunft als wenig tragfähig. In den 1990er Jahren änderte Volkswagen daher seine Strategie und baute den in den 1960er Jahren schon von Abwicklung bedrohten bayerischen Hersteller zu einem modernen Unternehmen um, das nun mit einem sportlichen Image und zahlreichen neuen Modellen als wichtiges Standbein des VW-Konzerns etabliert werden sollte. Mitte der 1990er Jahre konnten die Ingolstädter so mit dem Audi A3 erstmals ein eigenständiges kompaktes Modell präsentieren, das zunächst nur als Schrägheck mit drei oder fünf Türen vom Band lief. Mit dem Baujahr 2013 erweiterten die Bayern ihr Programm in der Kompaktklasse um eine viertürige Version, die als Audi A3 Limousine in den Handel kam. Damit konnte der Hersteller nun zum Programm der Wolfsburger aufschließen, die mit dem VW Jetta bereits seit langem das Konzept einer Stufenhecklimousine in der Kompaktklasse umgesetzt hatten.

Für die A3 Viertürer setzt Audi auf das Design-Konzept einer Sportlimousine

Insbesondere auf dem deutschen Markt hatten sich die Golf-Ableger mit dem ausgestellten Kofferraum allerdings als sehr viel weniger erfolgreich erwiesen, als die klassischen Kompakten von VW mit Schrägheck. Der Grund: Während Käufer in anderen Ländern den praktischen Nutzen der Modelle mit großem Kofferraum schätzten, galten sie hierzulande gerade bei vielen jüngeren Kunden als zu bieder. Genau da wollten die Ingolstädter mit ihrer A3 Limousine ansetzen und ihr sportliches Markenimage in die Waagschale werfen. Die Designer setzten daher bei den Viertürern der Audi-Kompaktklasse auf eine Karosserie, die deutlich vom Konzept einer Sportlimousine inspiriert war. Unabhängig von der Motorisierung bekamen die A3 Limousinen prominent ausgestellte Kotflügel und verbreiterte Radkästen, pfeilartig herausgearbeitete Flankenkonturen sowie eine Dachkonstruktion, die in ihrer Linienführung an den Stil von Coupés angelehnt war. Dazu zeigten die Limousinen der Baureihe Audi A3 eine Front mit großen Lufteinlässen sowie ein dynamisches Heck mit einem kurzen Kofferraumdeckel, der mit einer Spoilerkante abschloss.

Längerer Radstand und größere Abmessungen für die Audi A3 Limousinen

Mit seinem Auftritt grenzte sich die Limousine optisch deutlich von den Schrägheck-Varianten der Baureihe Audi A3 ab. Das galt zugleich für die Abmessungen, die in jeder Hinsicht üppiger ausfielen, als bei den Kompakten mit traditioneller Heckklappe. So verfügten die Stufenhecklimousinen über ein Fahrgestell mit einem um fast vier Zentimeter auf knapp 2,64 Meter verlängerten Radstand. Das kam vor allem dem Raum auf den hinteren Plätzen des Fünfsitzers zugute, wo die Passagiere über mehr Knie- und Schulterfreiheit verfügten. Auch die Limousinen-Karosserie fiel mit fast 4,46 Metern insgesamt über 20 Zentimeter länger aus als beim Schrägheck-A3. Zudem lagen die Stufenheck-Varianten mit einer Breite von beinahe 1,80 Meter sichtbar breiter auf der Straße, als die Audi A3 mit drei oder fünf Türen. Im Kofferraum der Limousinen stand ein Gepäckraumvolumen von 425 Litern zur Verfügung. Mit dem bei Audi quattro genannten Allradantrieb reduzierte sich das Fassungsvermögen des Ladeabteils auf rund 390 Liter.

Die technische Ausstattung der Audi A3 Limousinen

Passend zum sportlichen Gesamtauftritt der Limousinen gab es eine technische Ausstattung, die mit ihren elektronischen Regelsystemen unterschiedlich programmierte Fahreinstellungen von sportlich bis komfortabel zuließ. Je nach Ausstattungsoption waren die Audi A3 Limousinen zudem mit Assistenzsystemen wie einem Spurhalte- und Abstandswarner ausgerüstet. Unabhängig von der Motorisierung verbaute Audi bei den Limousinen außerdem ab Werk eine Start-Stopp-Automatik sowie ein System zur Rückgewinnung von Bremsenergie, um den Einsatz der Motoren effizienter zu machen. Für die sparsamsten Benziner und Diesel im Programm führte Audi in dieser A3-Generation die Bezeichnung Ultra ein, die auch als Emblem auf den Limousinen zu sehen war.

Der Audi S3 ist das Spitzenmodell der kompakten Limousinen-Baureihe

In der Basisversion statteten die Ingolstädter die A3 Limousine mit einem 1,4 Liter Benziner aus, der eine Leistung von 92 kW (125 PS) abrufen konnte und der auch in einer Ultra-Variante mit 110 kW (150 PS) im Programm stand. In Kombination mit dem größeren 1,8 Liter Triebwerk mit 132 kW (180 PS) gab es die Benziner optional auch mit einem Allradantrieb. Als Diesel waren die Viertürer in drei Leistungsstufen von 81 kW (110 PS) bis 135 kW (184 PS) zu haben. Topmodell und bald einer der gesuchtesten Gebrauchtwagen der Baureihe waren die Audi S-Modelle, die sich im Auftritt durch breiter ausgestellte Radhäuser, eine Diffusorplatte im Heck und vier ovale Endrohre von den schwächer motorisierten Varianten unterschieden. Der serienmäßig mit Allradantrieb gefertigte Audi S3 konnte eine Leistung von maximal 221 kW (300 PS) mobilisieren.
Mehr anzeigen