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Audi 80 Kombi

Der Audi 80 Kombi

Der gebrauchte Audi 80 Kombi gilt als absoluter Klassiker aus der Ingolstädter Autoschmiede. Gefragt ist dieses Fahrzeug vor allem bei jungen Familien, die knapp kalkulieren müssen. Denn nachdem das letzte Modell 1995 vom Band lief, sind die Preise für Gebrauchte inzwischen massiv gefallen. Vom Fahrkomfort und der Straßenlage her lässt er jedoch nach wie vor keine Wünsche offen.

Eingeführt wurde diese Baureihe, die als Audi 80 Kombi und Limousine erhältlich war, im Jahr 1972. Diese Fahrzeugklasse bildete bis Mitte der 1990er Jahre die Mittelklasse von Audi und folgte der Baureihe Audi F103 nach, bevor die Modellreihe schließlich vom A4 abgelöst wurde. Vorgestellt wurde die neue Serie offiziell im März 1973 auf dem Genfer Autosalon. Angeboten wurde das Fahrzeug der ersten Generation als Zwei- und Viertürer mit Frontantrieb und einem vierzylindrigen Ottomotor. Der Kombi vom Hersteller Audi erlebte im Laufe seiner Produktionsgeschichte gleich mehrere Facelifts.

Die verschiedenen Modelle des Audi 80 Kombi

Als der erste Audi 80 Kombi im Juni 1972 erstmals angeboten wurde, setzte er neue Maßstäbe für alle Marken aus dem VW Konzern. So wurden für den Kombi und die Limousine die neue Motorenreihe EA827 entwickelt, die erst 1993 durch das Nachfolgemodell abgelöst wurde. Diese Motoren wurden in verschiedene Modelle von Audi und VW eingebaut. Der Motor punktete vor allem mit einem niedrigen Benzinverbrauch, was ihn nach der Ölkrise 1973 zu einem absoluten Verkaufsschlager machte.

In der ersten Version wurde der Kühlergrill des Fahrzeugs aus Blech hergestellt. Außerdem wurden die Stoßstangen um die Kotflügel herum gezogen. Dies änderte sich mit dem ersten Facelift, das bereits im Frühling 1974 erfolgte. Es wurden die Stoßstangen verkürzt und erhielten an ihren Ecken schwarze Kappen aus Kunststoff. Auch der Kühlergrill wurde von nun an aus Kunststoff gefertigt.

Ein neues Modell des Audi 80 Kombi

Das Modell der ersten Generation wurde intern als "Typ 80" bezeichnet. Ein größeres Facelift erhielt er erstmals im August 1976. Dabei wurde das Design von Front- und Heckpartie an den Audi 100 angeglichen, die Motorisierung änderte sich jedoch nicht. Sie fuhren weiterhin mit einer Leistung von 40,5 bis 81 kW. Auch die Auswahlmöglichkeiten für die Ausstattung des Fahrzeugs wurden um mehrere Linien erweitert. Diese wurden durch die Modellbezeichnungen S, LS und GLS kenntlich gemacht. Die Bezeichnung, nämlich Audi 80 B 1, änderte sich jedoch nicht.

Die neuen Modellgenerationen

Die zweite Generation des Audi 80 Kombi wurde im Spätsommer 1978 auf den Markt gebracht und bis 1986 produziert. Diese Variante bildete die Basis für das Audi Coupé und den Audi Quattro. Bei der Technik setzte Audi bei dieser Modellgeneration auf Bewährtes, die Abmessungen wurden jedoch erweitert. Das Facelift des Kombi erfolgte zeitgleich mit dem Audi Coupé B2. Dabei wurden Seitenleisten und Stoßstangen verbreitert. Durch diese Modifikation wirkten Front und Heck wuchtiger. zudem wurden die Scheinwerfer und der Kühlergrill abgeschrägt, damit dieses Modell mehr Ähnlichkeit mit dem Audi 100/200 C3 erhielt, der zu dieser Zeit auf seine Aerodynamik hin optimiert wurde. Im Inneren wurden dem Modell neue Farben und Stoffe bei Armaturenbrett und Cockpit spendiert.

Eine neue Version des Fahrzeugs wurde erst wieder zwischen 1992 und 1995 produziert. Diese Version überzeugte vor allem durch den größeren Kofferraum, der jedoch auch einen größeren Radstand erforderlich machte. Auch in puncto Fahrsicherheit wurden deutliche Verbesserungen verwirklicht. Beispielsweise wurde der Fahrerairbag ab 1994 serienmäßig eingebaut. Schließlich wurde das Modell im Jahr 1995 durch den Audi A 4 abgelöst.

Motorisierung und Sondermodelle

Während der Audi 80 Kombi der ersten Generation ausschließlich mit Ottomotor in einer Leistungsklasse von 40 bis 81 kW ausgestattet war, lassen sich bei späteren Modellen diverse Gebrauchte finden. Die ersten 1,6-Liter-Dieselmotoren mit einer Leistung von 40 bis 51,5 kW wurden 1978 eingeführt. Erst in der letzten Baureihe war das Fahrzeug auch in einer Sechszylinder-Variante erhältlich. Diese unterschieden sich auch vom Äußeren. Es wurden Doppelscheinwerfer eingebaut, die zuvor auch schon beim Audi 90 verwendet worden waren. Außerdem waren die Blinkleuchten an der Front nunmehr in die Stoßstange integriert. Der Kombi wurde mit dem S2 sowie dem RS 2 auch in Variationen mit einer höheren Leistung angeboten. Letzteres Modell wurde in Zusammenarbeit mit Porsche entwickelt.

Ab 1994 wurde darüber hinaus das Sondermodell "Europa" angeboten, das sich in erster Linie durch eine umfangreichere Ausstattung auszeichnete. Für mehr Fahrkomfort sorgten unter anderem die elektrisch verstellbaren Außenspiegel, das elektrische Schiebedach oder die manuelle Klimaanlage. Dieses Modell ist auch heute als Gebrauchter in verschiedenen Sonderlackierungen erhältlich.