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Audi Sportwagen

Geschichte

Audi ist als traditioneller Teilnehmer des LeMans-24-Stunden Rennens freilich auch im Sportwagensegment vertreten. Obgleich es für fast alle Audi-Modelle eine S-line oder eine Quattro-Edition gibt, sind vor allem drei reinrassige Sportwagen zu nennen: nämlich der Audi Sport quattro, der Audi TT sowie der Audi R8.Die Geschichte jener Sportwagen zieht sich zwar nicht wie ein roter Faden durch das Modellsortiment Audis, beginnt allerdings schon im Jahre 1984, als man mit dem Audi Sport quattro ein deutsches Muscle Car auf den Markt brachte. Dieses Auto wurde jedoch nicht für die Rennstrecke, sondern vor allem als Rallyefahrzeug produziert - daher auch der Allradantrieb. Denn "quattro" steht bei Audifahrzeugen für diese spezielle Form des Antriebs. Mit dem Sport quattro wollte man vor allem die immer stärker werdende Konkurrenz - und vor allem Peugeot, die im Rallyesport eine feste Größe darstellen, auf Abstand halten. Doch der eigentliche Grund, weshalb man den Audi Sport verkaufte, war, dass man eine Mindeststückzahl absetzen musste, um mit dem Fahrzeug in die Gruppe B der FIA eingetragen zu werden.So ist es nicht weiter verwunderlich, dass das Fahrzeug bereits ein Jahr später vom Markt verschwand und es bis 1998 dauerte, bis Audi einen weiteren reinrassigen Sportwagen auf den Markt brachte - den TT. Aktuell ist der TT als überaus erfolgreicher Wagen bereits in der dritten Generation unterwegs.Seit 2006 entschied man sich überdies, den Audi R8 zu bauen und damit das Segment der Supersportwagen zu betreten. Der R8 wurde als direkter Konkurrent zu Lamborghini- und Ferrari-Modellen entwickelt und im Vorfeld ausgiebig auf dem Nürburgring getestet. Alle Audi Sportwagen sind gerade wegen ihres hohen Anschaffungspreises besonders als Gebrauchtwagen heiß begehrt.

Facelift

Vom Audi Sport quattro gab es in der sehr kurzen Verkaufszeit keine Updates, da man sich mit dem Verkauf des Wagens lediglich für eine Rennserie qualifizieren wollte.Beim Sportwagen Audi TT hingegen war man von Seiten des Herstellers gezwungen, das Fahrwerk aufzuwerten und das ESP zu einem serienmäßigen Equipment zu machen. Denn der TT fuhr sich zwar sicher, verhielt sich jedoch im Grenzbereich für den Durchschnittsfahrer unberechenbar, was in der Anfangszeit zu vielen Unfällen führte. Parallel zum neuen Fahrwerk der ersten Generation wurden auch zwei Motoren überarbeitet, so dass sie mehr Leistung erbrachten. Das Facelift der zweiten Generation umfasst geringe Veränderungen an den Scheinwerfern sowie kleinere Akzente im Innenraum. Neben der Individuallackierung wurden weitere Farben angeboten.Beim R8 unterscheiden sich die V8- und V10-Versionen leicht voneinander bei den Auspuffrohren und dem Kühlergrill. Beide Elemente wirken bei der V10-Version wuchtiger.

Motorisierung

Der 2,1-Liter-Motor des Audi Sport quattro brachte eine Leistung von 306 PS und ließ sich im Rennbetrieb durch Tuning leicht auf 100 PS mehr steigern. Der Audi TT wurde in seinen nunmehr drei Generationen mit überwiegend Ottomotoren mit einer Leistung ab 150 PS bis 360 PS angeboten, wobei ab der 2. Generation auch Dieselaggregate im Angebot sind. Der Dieselmotor der 2. Generation liefert 170 PS, der Motor der 3. Generation 135 PS. Hierbei handelt es sich um die Weiterentwicklung der 2-Liter-Maschine der zweiten Generation.