BMW Coupe

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BMW 1er Coupé und BMW 2er Coupé

Ein BMW Coupé, ganz egal ob Oldtimer, junger Gebrauchter oder Neuwagen, begeistert junger wie alte Autofans gleichermaßen. Allein schon der Verzicht auf einen zweiten Satz Türen steigert den sportlichen Auftritt des Fahrzeugs ungemein, von der Aufwertung des eigenen Images als toller Hecht ganz zu schweigen: Familien fahren einen Kombi, einen Van, eine Limousine oder auch ein SUV, aber mit Sicherheit kein Coupé. Allein die Verrenkungen und gestoßene Hinterköpfe, die das Anschnallen der jungen Mitfahrer auf der Rückbank in einem Coupé erfordert, sind schon aus praktischen Erwägungen ein Grund gegen einen Zweitürer als Familienauto. Was ein neues oder gebrauchtes BMW Coupé aus der Sicht vieler so begehrenswert macht, ist die reichlich vorhandene Fahrdynamik, die die traditionell mit Längsmotor und Hinterradantrieb versehenen BMW Modellen innewohnt. Offenkundig wurde den Konstrukteuren untersagt zu vergessen, dass es die zweitürige BMW 02-Reihe war, die in den 1960er Jahren das wirtschaftlich mit dem Rücken an der Wand stehende Unternehmen wieder auf Erfolgskurs brachte: Komfort, moderne Motoren und satte Fahrdynamik verkauften sich damals schon bestens. Diesem Rezept blieb man fortan treu und bot das Einstiegsmodell stets als Zweitürer an; erst 1982 mit dem BMW 3er E30 gab es in der Basismodellreihe auch eine viertürige Limousine.Das 1er BMW Coupé rundete ab Ende 2007 die neue 1er-Familie ab, deren drei- und fünftürige Schrägheckvarianten zwar den üblichen Kompaktwagen-Käufern gefallen konnten, nicht aber zwangsläufig auch der BMW-Kundschaft, die mit Ausnahme der BMW X- und Z-Modelle immer ein mehr oder minder flott auslaufendes Stufenheck erwarten durfte. Das neue BWM Coupé wurde vonmachen als zu heiß gewaschener 3er verunglimpft, konnte diese Schmach aber durch sportliche Topleistungen vergessen machen: Im 135i wurden aus dem aufgeladenen Reihensechszylinder-Benziner aus 2979 cm³ Hubraum 225 kW/306 PS mobilisiert, aus im 1er M Coupé sogar 250 kW/340 PS. Letzteres Fahrzeug beschleunigt dadurch in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und in 17,3 Sekunden von 0 auf 200 km/h. Der rum strahlte natürlich auch auf die weniger potenten Ausführungen ab, sodass ein neues oder gebrauchtes BMW Coupé der 1er Reihe bei so manchem auf dem automobilen Wunschzettel ganz oben stand. Ende 2012 wurde die Coupé-Version der neuen 1er Reihe als BMW 2er vorgestellt, konstruktiv und gestalterisch blieb aber alles beim Alten. Zur Wahl stehen nun je drei Benziner und Diesel mit einer Leistungsspanne von 105 kW/143 PS bis 240 kW/326 PS wobei das Topmodell 235i nun auch als Allradversion 235ix verfügbar ist.

BMW 3er Coupé und BMW 4er Coupé

Seit der BMW 3er als Nachfolger der 02-Reihe im Jahr 1975 das Licht der Welt erblickte, gab es für sportlich ambitionierte und gleichermaßen einigermaßen solvente Kunden kein Halten mehr: Sie mussten ein solches BMW Coupé gebraucht oder neu haben, gerne auch etwas kräftiger motorisiert. Im Jahr 1985 zog eine wesentliche Neuerung ins Programm, nämlich der Allradantrieb für den 325ix. Zunächst gab es ausschließlich Reihenmotoren mit vier und sechs Zylindern; erst im Jahr 2000 gab es für den BMW M3, das BMW Coupé Topmodell der Baureihe E46, einen V8-Benziner. Dieselmotoren waren für das BMW Coupé ab dem Folgejahr erhältlich; zuvor wurden sie angesichts ihres mäßigen Temperaments als eines Coupés unwürdig erachtet. 2012 gab es eine weitere große Neuheit: BMW gliederte die 3er Reihe neu mit der Folge, dass Coupé und Cabrio künftig die BMW 4er Reihe bildeten. In diesem Zuge neu ins Programm kam das viertürige BMW 4er Gran Coupé. Wer sich ein solches Mittelklasse-BMW Coupé gebraucht zulegen will, sollte es, ganz gleich ob 3er oder 4er, genau prüfen: Umbauten jeder Art und Stilsicherheit, sogenannte Verbesserungen und solides Tuning sind in allen Baureihen weit verbreitet und können abhängig von Fähigkeiten der jeweils Hand anlegenden Person die Freude am Fahren noch weiter steigern oder für Freude über das Vorhandensein des öffentlichen Nahverkehrs sorgen.

BMW 6er Coupé und BWM 6er Gran Coupé

Nach einem erfolgreichen, 14-jährigen Leben wurde das BMW Coupé der erste 6er Reihe 1989 eingestellt und indirekt vom neuen 8er beerbt. Doch 2003 gab es ein Revival: Abermals diente der BMW 5er als Basis und stiftete auch alle Motoren, mit denen der neue BMW 6er ausgestattet werden konnte. Das Coupé der oberen Mittelklasse erhielt ausschließlich die stärkeren Triebwerke: In der von 2003 bis 2010 gebauten 6er E63-Reihe leisteten sie 190 kW/258 PS bis 270 kW/367 PS; Topmodell war der 373 kW/507 PS starke M6 mit Hochdrehzahl-V10. Der M6 der nachfolgenden Baureihe kam mit 412 kW/560 PS starkem Biturbo V8; daneben gibt es einen 3,0-l-Reichensechszylinder mit 235 kW/320 PS, einen 4,4-l-V8 mit 300 kW/408 PS und 330 kW/450 PS sowie einen Sechszylinder-Diesel mit 230 kW/313 PS. Mit ausnahme des M6 ist für alle Versionen der Allradantrieb xDrive erhältlich; die Kraftübertragung erfolgt stets per Achtstufen-Automatik. Im Mai 2012 wurde zudem das viertürige 6er Gran Coupé lanciert. Egal ob zwei oder vier Türen: Wer solch ein BMW Coupé gebraucht ersteht, kommt in den Genuss beispielhafter Fahrdynamik und außergewöhnlichen Komforts - denn der BMW 6er wurde anders als manche 5er nur selten als Buchhaltermodell ohne Extras geordert. Deswegen sollte man die Folgekosten auch nicht unterschätzen, wenn eine der meist zahlreichen Annehmlichkeiten das Zeitliche segnet.

BMW 8er Coupé

Dieses BMW Coupé sollte in der Oberklasse eine dynamische Alternative zum Mercedes SEC beziehungsweise Mercedes CL darstellen. Obgleich BMW in den 8er alles steckte, was gut und teuer war wie etwa diverse V12-Benziner mit bis zu oder eine mitlenkende Hinterachse, konnte der Luxussportler zwischen 1989 und 1999 lediglich rund 30.000 Kunden überzeugen. Das war für die Bayern freilich eine Schlappe, für heutige Genießer natürlich ein ausgemachter Glücksfall, kommen sie doch in den Genuss eines seltenen und damit sehr exklusiven Fahrzeugs. Wer ein solches BMW Coupé gebraucht erwirbt, egal ob 830i oder 850 CSi, sollte nicht nur den Kaufpreis, sondern auch noch reichlich Instandhaltungsgeld in der Tasche haben: Oberklasse-Auto heißt auch Oberklasse-Preise bei Werkstatt und Ersatzteilen. Und es gibt reichlich Elektronik und Komfortfeatures, die allesamt kaputtgehen können... Dennoch - Wertzuwachs ist so gut wie garantiert!