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Mahindra Reva
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Mahindra Reva - Elektrofahrzeuge nach einer Schweizer Idee

Im doppelten Sinn beruht der Herstellung von Elektroautos und anderen elektrisch angetriebenen Fahrzeugen durch das indische Unternehmen Mahindra auf einer Schweizer Idee. Denn zum einen stammt der Entwickler des Konzeptes aus der Schweiz, ist also Schweizer und zum anderen lautet auch sein Name Schweizer. Bereits seit den 1980er Jahren beschäftigt Paul Schweizer sich mit dem Elektroantrieb für Autos und arbeitet zu diesem Zweck seit Beginn der 1990er Jahre mit dem Kunststoffhersteller Max Horlacher zusammen, um Elektroautos mit geringem Gewicht und daher mit Kunststoffkarosserien zu entwickeln und herzustellen. Mit einem dieser Fahrzeuge ist Paul Schweizer sogar im Guinness Buch der Rekorde verewigt, denn er überbrückte mit nur einer Batterieladung eine Entfernung von 542 Kilometern. Aufgrund der dennoch geringen Resonanz in Europa arbeitet Paul Schweizer seit Mitte der 1990er Jahre mit dem indischen Maini Konzern zusammen und entwickelt für den Hersteller Mahindra Elektrofahrzeuge unter dem Markennamen Reva. Neben der Entwicklung des leistungsstarken und vergleichsweise preisgünstigen Elektroautos widmete sich Paul Schweizer auch dem Aufbau eines eigenen Diagnoseprogramms für diese Modelle, um Reparaturwerkstätten, die bisher nicht mit Elektroautos vertraut sind, eine schnelle Diagnose zu stellen.

Mahindra Reva i und L-ion - die ersten Serienmodelle

Die optische Erscheinung der ersten Serienmodelle des Reva, i mit Bleiakkumulatoren und L-ion mit Lithium-Ionen-Akkus mag für den europäischen Markt gewöhnungsbedürftig sein. Dennoch überzeugt dieser Kleinwagen mit seinen durchdachten Lösungen. Trotz seiner geringen Maße mit

  • 2,60 Meter Länge
  • 1,30 Meter Breite
  • 1,50 Meter Höhe

bietet das Auto mit seiner großen Heckklappe Platz für eine Familie mit zwei Kindern. Dank der umklappbaren Rücksitzbank steht bei Bedarf auch ein ausreichender Kofferraum für die Gepäckbeförderung zur Verfügung. Das Gewicht des Kleinwagens beträgt mit Bleiakkus 565 kg und mit Lithium-Ionen-Akkumulatoren sogar nur 425 kg. Ihre Leistung beziehen die 13 bis 14,5 kW (17,5 bis 19,7 PS) starken Motoren aus acht Akkus mit einer Kapazität von je 200 Ah. Dank der Rekuperationstechnik zur Bremsenergie-Rückgewinnung werden die Akkus auch während der Fahrt aufgeladen. Mahindra Reva bietet für das in Großbritannien unter der Bezeichnung G-Wiz angebotene Modell mehr als 2000 Ausstattungs- und Farbvarianten zur individuellen Gestaltung an.

Mahindra Reva NXG und NXR mit modernem Design und innovativer Technik

Deutlich moderner erscheint die zweite Generation der indischen Elektroautos. Das Design der Karosserie ist mit den Kleinwagen anderer europäischer und asiatischer Hersteller vergleichbar. Die Modelle Reva NXG und NXR sind Zweisitzer und mit einem Targa-Dach ausgestattet. Auch dieses Modell ist wahlweise mit Blei-Gel-Akkus und leistungsstarken Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet. Folgende Leistungsdaten zeichnen den Mahindra Reva NXR mit Lithium-Ionen-Akkus aus:

  • 160 Kilometer Reichweite zuzüglich Leistungsreserve für 40 Kilometer
  • 104 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • 8 Stunden Ladezeit, bei Schnellladefunktion auf 90 Minuten reduziert.

Mit dem Reva REVive-System ist sogar eine Fernaufladung geplant.

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