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Mahindra

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Informationen zu Mahindra

Mahindra ist Indiens führender Hersteller von Autos, Pickups, landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen und kugelsicheren Regierungsfahrzeugen. Der volle Firmenname lautet Mahindra & Mahindra Limited (M&M), womit das Unternehmen mit seinem Firmensitz in Indien Teil der Mahindra Group ist. Heute sind rund 11.600 Mitarbeiter in acht Produktionsstätten über eine Fläche von etwa einem halben Quadratkilometer sowie 49 Vertriebsbüros dort beschäftigt. Der Verkauf erfolgt über ein Netzwerk von mehr als 760 Einzelhändlern in ganz Indien, die ihre Produkte aus den folgenden Abteilungen der M&M beziehen:

Der Kfz-Bereich Automotive Division ist auf die vier indischen Städte Mumbai, Nashik, Igatpuri und Zaheerabad verteilt. Hier werden vor allem Pickups, leichte Nutzfahrzeuge und dreirädrige Fahrzeuge, sogenannte Threewheeler mit zwei Rädern vorne und einem angetriebenen Rad hinten, hergestellt.

Die landwirtschaftlichen Nutzfahrzeuge der Abteilung Farm Equipment Division entstehen in den zwei großen Produktionsstätten in Nagpur und ebenfalls Mumbai sowie in den beiden kleineren Fabriken in Rudrapur und Jaipur. Vom Band laufen dort vor allem Traktoren für Farmen und seit einigen Jahren auch industrielle Maschinen.

Für die Rüstungsgüter ist seit mehr als 50 Jahren die Abteilung Mahindra Defence Systems (MDS) verantwortlich und hat ihren Sitz in Neu-Delhi und somit dem achten der genannten Produktionsorte.

Die Geschichte zu Mahindra

Die Unternehmensgeschichte beginnt im Oktober 1945, als die Gebrüder J.C. und K.C. Mahindra sich mit dem späteren Generalgouverneur von Pakistan Ghulam Mohammed zusammenschlossen und eine Firma gründeten, die damals noch unter Mahindra & Mohammed lief. J.C. Mahindra war zuvor als Berater der Regierung tätig gewesen und belegte das Amt des ersten Ministers für Stahl und Eisen. Sein Bruder K.C. Mahindra arbeitete als Leiter der indischen Versorgungsmission in Washington. Ihre Vision vom Aufbau eines industriell unabhängigen Indiens verlegten sie mit der Firmengründung der M&M von der Politik zur Wirtschaft. Ghulam Mohammed blieb hingegen in der Politik tätig und verließ im Zuge seiner Ernennung zum Finanzmister Pakistans das Unternehmen bereits im Jahr 1947. So kam es zur Umbenennung in die bis heute bestehende Mahindra & Mahindra Limited.

Kurz nach der Gründung begann M&M mit dem Handel von galvanisiertem Stahl und verbuchte ab 1947 erste Erfolge für sich, so dass daraus die Unterabteilung M&M Steel Division entstand. Zum Kernprojekt entwickelte sich aber noch Ende desselben Jahres zunächst der Import von Jeep-Fahrzeugen des US-amerikanischen Herstellers Willys-Overland. Kurz darauf unterzeichnete Mahindra einen Lizenzvertrag und begann ab 1949 mit der Montage des Willys-Jeeps CJ – nun wurden also nicht mehr ganze Fahrzeuge, sondern nur noch die Teile von Willy-Overland aus den USA nach Indien importiert. Als 1953 dort der Jeep CJ-3B als Nachfolger des CJ-4 auf den Markt kam, begann auch bei Mahindra die Produktion des Modells, das zugleich als Basis für den ersten Mahindra Jeep CJ diente.

Da der Willy-Overland im Jahr 1953 an das ebenfalls US-amerikanische Automobilunternehmen Kaiser Motors ging, kam es 1954 zu einem neuen Lizenzvertrag, der nun mit Kaiser-Jeep und American Motors (AMC) abgeschlossen wurde. So konnte die Jeep-Produktion ungehindert fortgeführt und die Eigenproduktion der Teile sukzessive erhöht werden. 1962 erwarb Mahindra 55 Hektar (0,55 km²) Land bei Kandivil in der Nähe von Mumbai, um die Herstellung zu zentralisieren und erreichte bereits eine Quote von 70 Prozent der Jeep-Teile, die in eigenem Hause gefertigt wurden – weitere fünf Jahre später waren es bereits 97 Prozent der Teile. Ab 1965 liefen erstmals Lkw vom Band, außerdem kam der erste Mahindra Pickup zum Portfolio.

Ab 1967 hatten sich die Mahindra-Fahrzeuge soweit etabliert, dass die Modelle um zusätzliche Varianten ergänzt wurden. Außerdem konnte nun auch der Export ins Auge gefasst werden, der im Jahr 1969 anlief und sich bis 1970 weiter ausdehnte. Als die Jeep Corporation gänzlich an AMC überging, lag alsbald der nächste Vertrag zur Zusammenarbeit bei Mahindra auf dem Tisch. 1979 kamen endlich auch Dieselmotoren zum Angebot hinzu. Maßgeblich verantwortlich dafür war der zusätzliche Lizenzvertrag mit Peugeot, der zuvor abgeschlossen worden war. Damit eröffnete sich ein weiteres großes Geschäftsfeld für Mahindra, denn von nun kamen nach und nach auch Busse, Traktoren und Werkzeugmaschinen zum indischen Angebot hinzu. Zu bekannten Offroadern, die erstmals mit Dieselmotoren ausgestattet waren und bis heute als Oldtimer begehrt sind, zählen die Modelle Mahindra CJ 340 und CJ 540.

In den 80er Jahren war Mahindra so geläufig, dass die ersten Lizenzverträge mit anderen Firmen entstanden, die die Fahrzeuge montierten. So entstand auf Basis des Mahindra Jeeps beispielsweise der Tosan Commander Jeep beim iranischen Hersteller Pars Khodro in Teheran. Das Modell war somit der Nachfolger des ersten iranischen Pkw überhaupt, dem Jeep Shahbaz, der wie der Mahindra Jeep zu dieser Zeit auf dem Jeep CJ-5 basierte. Anfang der 90er Jahre wurde das Modell dann auch im sächsischen Werdau in Lizenz gefertigt.

Im Jahr 2002 erschien bei Mahindra schließlich der erste SUV in Form des Mahindra Scorpio, der nicht nur weltweit mit anhaltendem Erfolg exportiert wurde, sondern seit 2010 auch bei der Bavarian Auto Group im ägyptischen Kairo vom Band läuft – seit 2014 existiert das Modell bereits in der dritten Generation und verfügt über einen 2,1-Liter-Ottomotor und zwei Turbodieselmotoren zu 2,2 und 2,6 Litern. 2010 entstand auch erstmals eine Zusammenarbeit mit Renault, wodurch auf Basis der Limousine Dacia Logan der Mahindra Renault auf den Markt kam.

Heute gehören knapp 12.000 Mitarbeiter zum Mahindra-Konzern und ist komplett eigenständig in der Produktion seiner Produkte. Zu den bis heute aktuellen Erfolgsmodellen gehören der Mahindra Commander, der Mahindra CL 500 sowie der Kleintransporter Mahindra Voyager Range.