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MINI Cooper Automatik

Unterwegs mit moderner Sechs-Stufen-Automatik

Der Mini ist Kult. Das ursprünglich von der Austin Motor Company und später von der Morris Motor Company gebaute Fahrzeug gehörte letztendlich zur britischen Marke Rover. Es wurde in seiner ursprünglichen Version von 1959 bis 2000 gebaut. Durch den Verkauf Rovers an BMW ging die Marke Mini an den bayerischen Autobauer über, der sie auch heute noch besitzt. Seit 2001 wurde der Kleinwagen also unter dem Dach der Bayerischen Motorenwerke weiter vertrieben und technisch verbessert. Von einem MINI Cooper Automatik konnte man bei dem Ur-MINI nur träumen. Erst im Jahr 1972 kam die Modellvariante Minimatic mit einem automatischen Getriebe zur Produktpalette dazu. Von einem erhöhten Fahrkomfort konnte hierbei allerdings noch nicht wirklich die Rede sein. Ganz anders sieht dies beim modernen MINI Cooper Automatik aus. Hier ist ein Automatikgetriebe für fast alle Modellvarianten verfügbar, vom Mini One mit 75 kW (102 PS) bis hin zum MINI Cooper SD mit 125 kW (170 PS) unter der Haube.

Wer sich heutzutage für einen MINI Cooper Automatik Gebrauchtwagen interessiert, der kann sich bei den neueren, von BMW gefertigten Modellen auf eine moderne Sechs-Stufen-Automatik freuen. Hierbei erwartet einen konkret ein sogenanntes CVT-Getriebe mit sechs Gängen, welches ohne einen Drehmomentwandler auskommt. Die Übersetzungen laufen stufenlos via Stahlantriebsriemen. Möchte man sich den MINI Cooper Automatik neu kaufen, muss man für das Automatikgetriebe mit 1400 Euro eine ganze Stange Geld extra auf den Tisch legen. Dieser deutliche Aufpreis wird sich natürlich auch beim Kauf eines MINI Cooper Automatik bemerkbar machen, wenn man sich in dieser Hinsicht umsehen möchte. Ob sich diese Investition wohl unter dem Strich rentiert?

Was das Automatikgetriebe des Mini auszeichnet

Tests haben gezeigt, dass das Automatikgetriebe des Mini insbesondere für die Fahrer interessant sein dürfte, die sich davon in erster Linie eine Bedienungserleichterung versprechen. Denn wer keine Lust auf Schalten hat, der fährt mit dieser Variante sicherlich nicht schlecht. Allerdings sollte man sich dessen bewusst sein, dass die Fahrleistungen des MINI Cooper Automatik längst nicht so dynamisch und überzeugend sind wie die der vergleichbaren Handschaltversion. In Sachen Beschleunigung gerät man hier schon deutlich ins Hintertreffen, was sich beispielsweise auf Steigungsstrecken auf der Autobahn oder auch beim Überholen negativ bemerkbar machen kann. Auch der Verbrauch liegt schon um einiges höher. Wobei es hier natürlich immer darauf ankommt, wie geübt man im Schalten ist, was den Vergleichswert angeht.

Praktisch: der Steptronic-Modus

Einen deutlichen Pluspunkt für den MINI Cooper Automatik stellt zweifellos der Steptronic-Modus dar, der einem bei dieser Art des Automatikgetriebes zur Verfügung steht. Was bedeutet das nun konkret? Es heißt, dass man alternativ zum Automatikmodus auch auf sechs manuell schaltbare Gänge zurückgreifen kann. Eine praktische Kombilösung also, wie sie auch von anderen Autobauern inzwischen angeboten wird. Wer beispielsweise im Stadtverkehr mit ständigem Anfahren und Bremsen lieber gemütlich im Automatikmodus vor sich hintuckern möchte, aber ansonsten dennoch Wert auf Dynamik und Fahrspaß legt, der kommt beim MINI Cooper Automatik auch auf seine Kosten. Alles in allem werden jüngere Fahrer vermutlich dennoch größtenteils zum normalen Schaltgetriebe tendieren, wohingegen der Automatik Mini sich insbesondere bei älteren Käufern größerer Beliebtheit erfreut.