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Mini Roadster

Der Mini Roadster ergänzt 2012 die Modellfamilie der Marke Mini

Als der bayerische Autobauer BMW im Jahr 2001 die Marke Mini mit einem Retromodell wiederbelebte, zeigten die Verkaufszahlen des optisch am Vorgänger der 1960er Jahre orientierten Kleinwagens, dass die sportlich ausgerichtete Lifestyle-Marke das Potential für weitere Neuentwicklungen haben würde. Auf Grundlage der Limousine konzipierten die Münchener mit ihrem britischen Tochterunternehmen in den folgenden Jahren daher eine ganze Fahrzeugfamilie. Den Anfang machte im Jahr 2004 eine in mehreren Leistungsstufen angebotene offene Variante. Auf das Mini Cabriolet folgte drei Jahre später eine auf Basis der zweiten Mini-Generation entstandene Kombivariante, die als Mini Clubman vermarktet wurde und mit dieser Bezeichnung ebenfalls auf die Geschichte des englischen Vorläufers verwies. Im Baujahr 2011 bauten die Bayern die Produktpalette durch ein Mini Coupé weiter aus. Mit diesem Modell wurde zugleich die Konstruktionsgrundlage für einen offenen Zweisitzer geschaffen, der im Jahr 2012 als Mini Roadster erstmals vom Band lief.

Die Roadster-Architektur des zweisitzigen offenen Minis

Für den Mini Roadster veränderten die Ingenieure die helmartige Dachkonstruktion des Mini Coupés, die sie durch ein halbautomatisch oder manuell zu öffnendes Stoffdach ersetzten. Der Schutz der Insassen wurde beim Roadster durch zwei hinter den Sitzen angebrachte Überrollbügel gewährleistet. Außerdem baute der Hersteller dort eine Torsionsverstärkung ein, um die Verwindungssteifigkeit der Karosserie zu erhöhen. Erhalten blieben bei dem offenen Zweisitzer die flacher als bei den Limousinen oder den viersitzigen Mini Cabrios gestaltete Front mit dem Lüftungseinlass sowie das verkürzte Heck. Besonderheit beim Mini Roadster: In der Heckkonstruktion war ein Spoiler verbaut, der erst bei einer Geschwindigkeit von gut 80 Stundenkilometern ausfuhr, um den Anpressdruck zu erhöhen.

240 Liter Kofferraum mit Durchlademöglichkeit für den Mini Roadster

Trotz der sportlich gestylten Heckpartie standen im Kofferraum des Mini Roadster noch gut 240 Liter Stauvolumen zur Verfügung. Denn um eine bessere Raumausnutzung zu ermöglichen, faltete sich das geöffnete Soft-Top nicht im Gepäckabteil zusammen. Stattdessen nutzten die Konstrukteure den Platz direkt hinter der Trennwand zu den Sitzen zur Unterbringung des Textildachs. Zum Verladen längerer Gepäckstücke ließ sich in der Trennwand eine Durchladeklappe öffnen, um zusätzlichen Stauraum zur Verfügung zu stellen.

Der Mini Roadster wird mit Benzin- und Dieselmotoren gebaut

Zum Marktstart des Mini Roadsters im Jahr 2012 standen für den Zweisitzer drei Motoren zur Auswahl. Im Einstiegsmodell verbaute der Hersteller ein Benzinaggregat mit 1,6 Litern Hubraum, das im Roadster eine Leistung von bis zu 90 kW (122 PS) entfalten konnte. Mit dieser Motorausstattung sprintete der Mini Roadster in 9,2 Sekunden aus dem Stand zur Hundertermarke. Den Verbrauch des kleinen Benziners gab der Hersteller mit kombinierten 5,7 Litern an. Das entsprach einem CO2-Ausstoß von 133 g/km. In der stärkeren Version Mini Cooper S arbeitete ein Benzinmotor mit Twin-Scroll-Turbo, der dem Roadster bis zu 135 kW (184 PS) zur Verfügung stellte und den offenen Zweisitzer auf eine Geschwindigkeit von gut 227 km/h brachte. In der Dieselversion gab es den Mini Roadster mit einem 2,0 Liter Selbstzünder und einem Leistungswert von 105 kW (143 PS). Mit diesem Aggregat konsumierte der Mini Roadster im Durchschnitt 4,5 Liter (118 g/km CO2).