Opel Adam Cabrio

Opel Adam Cabrio

Ein Faltdach soll im Opel Adam Cabrio-Feeling aufkommen lassen

Zahlreiche Möglichkeiten zur Individualisierung, Zweifarblackierung sowie witzige oder praktische Gadgets an Bord gehören zu den charakteristischen Merkmalen der für den Stadtverkehr konzipierten Kleinstwagen, die als Fun Cars insbesondere auf den europäischen Märkten neue Akzente setzten. Technisch war das Spaß-Konzept der Autohersteller jedoch mit einen ernsten Anspruch verbunden: Mit ihren ultrakompakten Abmessungen und kleinen Motoren sollten die in der Regel als Zweitürer gebauten Modelle in den unter Staus und Luftverschmutzung leidenden Metropolen die Mobilität sichern, indem sie eine raum- und energiesparendere Alternative boten. Der deutsche Traditionshersteller Opel war seit dem Beginn des Jahres 2013 mit dem Modell Adam im Segment der City Cars präsent. Der Opel Adam markierte für die Rüsselsheimer einen Neubeginn hinsichtlich seines Markenauftritts sowie eine größere Unabhängigkeit von der Modellpolitik der US-Mutter General Motors (GM). Die gab auch grünes Licht für eine weitere Variante des Hoffnungsträgers mit verändertem Dachkonzept. Da die Entwicklung eines echten Cabrios vorerst aus Budgetgründen nicht infrage kam, realisierte Opel mit einer Faltdachversion des Adam einen Kompromiss. Mit dem Namenszusatz Adam Rocks feierte das auch optisch veränderte Modell im Jahr 2014 seine Premiere auf den Märkten und ließ im kleinen Opel Cabrio-Feeling aufkommen.

Das Faltdach des Opel Adam Rocks ist von klassischen Cabriolets inspiriert

Für die Konstruktion des Adam Rocks setzten die Opel-Ingenieure auf eine Mischung von Limousine, Cabriolet und Crossover. Vom den klassischen Cabrios inspiriert, bekam das in Deutschland und Großbritannien produzierte City Car ein mehrlagiges Stoffverdeck mit wasserfester Außenschicht. Zwar entfiel die bei den anderen Modellen der Baureihe mögliche Auswahl zwischen unterschiedlichen Dachhimmeln, die etwa mit einem Schachbrettmuster oder mit LED-Leuchtpunkten geordert werden konnten. Doch dafür bot das Faltdach des Viersitzers im zurückgeschobenen Zustand wie in einem Cabrio den freien Blick auf den echten Himmel. Das Faltdach des Opel Adam ließ sich mit einem Handgriff bis hinter die Vordersitze öffnen und war in unterschiedlichen Stofffarben in schwarz oder braun erhältlich. Der Vorteil der Faltdachkonstruktion: Anders als bei einem klassischen Cabrio mit versenkbarem Dach stand im offenen Adam genau so viel Laderaum zur Verfügung, wie in den Versionen in geschlossener Bauweise.

Das Design des Opel Adam vereint Designelemente von Cabrio und Offroader

Um dem von Cabrios inspirierten Adam Rocks einen eigenständigeren Auftritt zu geben, modifizierte Opel auch das Design der Karosserie seines Kleinstwagens. Der Konstrukteur legte das Fahrwerk höher und kleidete die Radkästen sowie die Seiten im unteren Bereich mit grauen Kunststoffelementen aus. Dazu bekam der Adam Rocks einen optischen Unterfahrschutz an Front und Heck. Auch die unlackierten Stoßfänger übernahm das Faltdach-Cabriolet von den Offroadern und Crossover-Modellen. Sportliche Akzente setzten die verbreiterten Radhäuser und die verchromten Endrohre der Auspuffanlage.

Die Motorisierungen des Opel Adam Rocks Faltdach-Cabriolets

Im Sommer 2014 stellten die Rüsselsheimer ihr Faltdach-Cabrio in einer neuen Einstiegsversion mit einem 1,0 Liter Dreizylindermotor vor, der dem Adam Rocks eine Leistung von 66 kW (90 PS) oder 85 kW (115 PS) zur Verfügung stellte. Darüber hinaus gab es das Faltdachmodell mit Motoren der 1,2 und 1,4 Liter Hubraumraumklasse mit bis zu 110 kW (150 PS) Leistungsvermögen.