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Opel Adam

Opel Adam

Eine kleine bunte Kugel für die Stadt

Anlässlich des 150-jährigen Firmenjubiläums ehrt der kleine Opel Adam seinen Urvater Adam Opel. Seit 2013 ist der zweitürige Kleinstwagen auf deutschen Straßen unterwegs und dabei ist keiner wie der andere: Aus Sicht von Opel ist der Adam „geprägt von Design und Personalisierung“ und soll sich bewusst von anderen Modellen abheben. Daher bringt das Modell unter anderem eine ganze Liste an Farbpaketen und Dekorelementen mit, die sich individuell kombinieren lassen. Weiterlesen

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Opel Adam - Außenfarbe

Mit dem Opel Adam schickt die Adam Opel AG (Opel Group GmbH) seit Januar 2013 einen neuen Vertreter der Kleinstwagenklasse ins Rennen – in Großbritannien wird er als Vauxhall Adam angeboten. Die eigentümlich persönliche Namensgebung Opel Adam führt auf den Firmengründer Adam Opel zurück – im Juni 2015 kam ein weiteres Modell mit dem Namen Opel Karl heraus, womit sich die Benennung an Carl von Opel, dem Gründersohn, richtet und somit ein weiteres Modell in der Familie blieb. Tatsächlich sind der Adam und der Karl auch technisch stark miteinander verwandt, was schon an den Abmessungen erkennbar ist: In Länge, Breite und Höhe ist der gerade einmal 3,70 Meter lange Adam jeweils nur ein bis drei Zentimeter größer als der Karl – wie der Vater, so der Sohn. Zudem ist der Adam ein Jubiläumsmodell: Der zweitürige Kleinstwagen wurde im September 2012 anlässlich der Feier des 150-jährigen Bestehens des Unternehmens der Öffentlichkeit vorgestellt. Sage und schreibe 190 Millionen Euro wurden investiert, um das Opelwerk in Eisenach für die Produktion vorzubereiten. Der Opel Adam basiert auf der verkürzten GM SCCS-Plattform, aus der unter anderem auch die Modelle Corsa D und Fiat Punto hervorgehen. Aus Sicht von Opel ist der Adam „geprägt von Design und Personalisierung“ und soll sich somit von anderen Modellen der Marke absetzen. Ob das stimmt, lesen Sie hier:

Die Motoren des Opel Adam

Der Opel Adam steht mit fünf verschiedenen Motoren zu insgesamt sieben Leistungsstufen zur Wahl – allesamt Benziner. Die einzige Gemeinsamkeit, die alle Varianten verbindet, ist der Vorderradantrieb. Die Basismotorisierung Adam 1.0 EDIT ist zusammen mit dem Topmodell Adam 1.4 Turbo (ecoFLEX) eine von zwei Varianten, die über einen Turbolader und ein Sechsgang-Schaltgetriebe verfügen. Das Aggregat des 1.0 Edit begnügt sich mit drei Zylindern zu einem Liter Hubraum und ist in zwei Leistungsstufen mit 66 kW (90 PS) oder 85 kW (115 PS) erhältlich. Das maximale Drehmoment von 170 Nm bleibt bei beiden Versionen gleich, von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Schwächere aber in 11,9 Sekunden, während der Stärkere doch ganze zwei Sekunden schneller ist. Von allen Varianten sind die beiden 1.0 EDIT die sparsamsten und kommen mit durchschnittlich 4,2 bzw. 4,7 Liter pro 100 Kilometer aus. Die beiden „nächsthöheren“ Varianten Adam 1.2 (ecoFLEX) mit vier Zylindern und einem Hubraum von 1.229 ccm sowie der Adam 1.4 (ecoFLEX) mit 1.398 ccm teilen sich die Saugrohreinspritzung, das Fünfgang-Schaltgetriebe sowie den Verbrauch von im Schnitt 5,3 Litern. Die 1,2-Liter-Version leistet bis zu 51 kW (69 PS) und ist mit 14,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und einer Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h die gemächlichste. Die 1,4-Liter-Version ist hingegen in drei verschiedenen Varianten verfügbar: Mit einer Leistung von 64 kW (87 PS) gibt es den Adam sowohl als klassischen Benziner, als auch mit Flüssiggasantrieb (LPG Autogas) – beide beschleunigen in etwa 12 bis 13 Sekunden von 0 auf 100 km/h, wobei die LPG-Version etwas langsamer ist und geringfügig mehr verbraucht. In dritter Instanz gibt es den gleichen Motor mit einer Leistung von 74 kW (100 PS), die Fahrleistungen ändern sich jedoch nicht wesentlich. Was bleibt, ist das erst im November 2014 hinzu gekommene, bereits erwähnte Topmodell Adam 1.4 Turbo (ecoFLEX). Es verfügt ebenfalls über einen Hubraum von 1,4 Litern – jedoch zu 1.364 ccm – und leistet dank Turbolader bis zu 110 kW (150 PS). Mit Sechsgang-Schaltgetriebe und einem maximalen Drehmoment von 220 Nm beschleunigt das Modell in 8,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und fährt bis zu 210 km/h Spitze. Der Verbrauch liegt mit durchschnittlich 5,9 Litern Super nur unwesentlich höher. Unterm Strich schneidet die dreizylindrige Version Adam 1.2 (ecoflex) mit guten Fahrleistungen und den zugleich niedrigsten Verbrauchswerten am besten ab. Die Abgasnorm Euro 6 erfüllen alle Modelle seit November 2014.

Die Ausstattung des Opel Adam

Der größte Wermutstropfen beim Opel Adam ist die mangelnde Beinfreiheit im Fond sowie der fehlende Stauraum: Gerade einmal 170 Liter fasst der kleine Kofferraum und Mitfahrer auf den Rücksitzen dürften besser nicht zu groß sein, ansonsten gilt es, sich ein wenig zusammenzufalten.

Sicherheitselemente

Der Adam verfügt über je drei Airbags für Fahrer und Beifahrer. Im Euro-NCAP-Crashtest schwächelte das Modell ein wenig beim Kinder- und beim Fußgängerschutz und erhielt so nur vier von fünf Sternen. Konkret betrifft das vor allem den nur beschränkt möglichen Einbau eines Kindersitzes – dafür punktet das Modell beim Insassenschutz. Im Ganzen kann sich der Adam in Sachen Sicherheit sehen lassen. So hat er beispielsweise einen Toter-Winkel-Warnsystem sowie einen Parkassistenten an Bord: Zu letzterem gehört ein Parkpilot, die Einparkhilfe vorn und hinten sowie eine akustische Warnung. Bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h erkennt der Assistent Quer- und Längsparklücken und unterstützt den Fahrer vollautomatisch beim Einparken. Auf einem Display im Cockpit kann man sich selbst beim Einparken beobachten. Optional stehen ein MultiColor LED-Licht-Paket, eine Lenkrad- und Sitzheizung sowie ein LED-Tagfahrlicht und LED-Rückleuchten zur Verfügung.

Komfortelemente

Der Opel Adam bietet ein umfangreiches Repertoire an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten. Zum Einen gibt es natürlich die verschiedenen Ausstattungslinien – beim Adam sind es vier an der Zahl: Die Basisversion „Adam“ hat ein Radio, elektrische Fensterheber und Außenspiegel, Tagfahrlicht, ABS, ESP, geteilt umlegbare Rücksitze, Zentralverriegelung, Chromdekor im Innenraum sowie eine Servolenkung mit dem sogenannten City-Modus, bei dem die Lenkkraftunterstützung deutlich größer ist. Auch Schnittstellen zu aktuellen Smartphones sind serienmäßig integriert und im Bordcomputer aufgespielt. Die höherwertige Version „Jam“ zählen zusätzlich eine Klimaanlage, Tempomat, Bordcomputer, Lederlenkrad, höhen- und längseinstellbare Lenksäule, Aluräder sowie ein CD-Radio und eine Freisprecheinrichtung zur Serienausstattung. Die luxuriöse Version „Glam“ hat darüber hinaus serienmäßig eine Klimaautomatik, LED-Tagfahrlicht und ein Panorama-Glasdach mit an Bord. Parallel dazu steht die sportliche Version „Slam“ mit stark getönter Wärmeschutzverglasung im Fond, Teilleder, größeren Alurädern, LED-Rückleuchten sowie einem Sportfahrwerk. Das Panorama-Glasdach ist unabhängig von den Ausstattungslinien eine kostenpflichtige Sonderausstattung. Zum Anderen stehen drei verschiedene Farbpakete zur Wahl: erstens „Black“ mit schwarzem Dach, schwarzen Felgen und schwarzen Außenspiegeln, zweitens „White“ mit weißem Dach, weißen Rädern und weißen Außenspiegeln und drittens „Twisted“ mit farbigen Kombinationen für Spiegel, Grillspange und Interieur sowie jeweils dazu passenden Leichtmetallrädern. Auch der Dachhimmel ist in verschiedenen Dekoren verfügbar, wie zum Beispiel im wörtlichen Sinne als Himmel („Sky“), als Schachbrettmuster („Go“) oder auch als Sternenhimmel („Stars“), der durch 63 Leuchtdioden erzeugt wird. Darüber hinaus werden die Varianten Jam, Glam und Slam jeweils in einer speziellen Version namens „Extreme“ angeboten, die mit Dekorelementen unter anderem für Innen- und Außenspiegel, Grillspange, Räder und Innenraum aufwartet. Um neue Käuferkreise zu gewinnen, wurde außerdem ab September 2014 beim Kaffeehändler Tchibo eine auf 750 Fahrzeuge beschränkte Sonderedition im Cappuccino-Look angeboten: Zu einem Preis von 13.990 Euro war das Modell Jam mit 1,2-Liter-Ottomotor zu 55 kW (70 PS), Klimaanlage und Sonderzubehör in Kaffeebraun mit weißem Dach erhältlich. In der Basisversion kostet der Adam ohne Extras 11.950 Euro.

Fazit

Der Gründervertreter Opel Adam ist weder ein Familienauto, noch eines für große Reisen – dafür ist er schlichtweg zu klein. Geradezu ideal dürfte der Adam hingegen für die Stadt sein: Er passt in nahezu jede Parklücke, hat dafür auch noch diverse Assistenten an Bord und er ist durchweg mit kleinen, aber sparsamen Motoren ausgestattet.

Fahrzeugbewertungen zu Opel Adam

51 Bewertungen

4,6

Technische Daten Opel Adam

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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