Gebrauchte Opel Insignia Kombi bei AutoScout24 finden

Opel Insignia Kombi

Infotext Opel Insignia Kombi

Mit dem Insignia wertet Opel im Jahr 2008 seine Kombi-Baureihe aufInnerhalb einer Baureihe unterschiedliche Ausstattungspakete, Motorisierungen und vielleicht sogar Sondereditionen zu speziellen Anlässen anzubieten, gehört eigentlich für alle Volumenhersteller seit langem zum Tagesgeschäft. Denn auf diese Weise kann ein Modell innerhalb einer Fahrzeugklasse in etwas unterschiedlichen Preissegmenten positioniert werden und eine möglichst breite Käuferschicht ansprechen. Im Prinzip folgte auch die deutsche GM-Tochter Opel diesem Marketingkonzept, ließ sich jedoch Mitte der 1960er Jahre zugleich etwas einfallen, das die Modelle des Herstellers in der Mittel- und Oberklasse viele Jahre lang auszeichnete: Sie bekamen je nach Ausstattungsniveau und Motorwahl eine eigene Bezeichnung. In der Luxusklasse sprachen die Fachleute bald von der Opel KAD-Reihe, womit sie drei Schwestermodelle meinten, die zeitgleich und ohne große optische Veränderungen als Kapitän, Admiral und Diplomat in Rüsselsheim vom Band liefen. Eine ähnliche Strategie fuhr Opel später in der Mittelklasse, wo die höherwertigen Versionen des Opel Rekord als Commodore in den Handel kamen und als dynamischere Alternativen auch auf dem Markt für Gebrauchtwagen vor allem in der Karosserieversion der Kombis gesucht waren. Da die Fünftürer mit Komfortausstattung und starken Motoren gerne auch als Geschäftswagen eingesetzt wurden, bot der Hersteller in der letzten Generation seines Vectra in der Mittelklasse wieder ein optisch leicht verändertes und sportlicheres Schwestermodell an, das als Reisewagen über besondere Komfortmerkmale verfügte und unter dem Namen Signum ins Programm kam. Mit dem Baujahr 2008 führten die Rüsselsheimer die Baureihe wieder zusammen und präsentierten ihren aufgewerteten Mittelklasse-Kombi nun als Opel Insignia, der bereits mit seinem Namen deutlich machte, dass er sich eher als Nachfolger des Signum Topmodells verstand.

Mit dem Insignia Sports Tourer will Opel seine Kombis als Lifestyleautos etablieren

Mit dem Generationswechsel zum Insignia verschwand zugleich die von den Rüsselsheimern seit Jahrzehnten für ihre Kombis genutzte Bezeichnung Caravan. Der Grund: Mit dem Zusatz Sports Tourer sollten die Modelle klar machen, dass Opel nun im Zeitalter der Lifestyle-Kombis angekommen war. Und das war auch am veränderten Karosseriekonzept der Opel Insignia Kombis deutlich zu sehen. Anstelle des pragmatischen kastenförmig ausgestellten Hecks mit der steil abfallenden Klappe, erhielten die Kombis nun eine dynamischer angelegte Gestalt. Das Dach fiel leicht nach hinten ab, die Seitenfenster liefen schmaler aus und das Heck wölbte sich mächtig und breit. Dazu gab es einen Dachkantenspoiler und leicht ausgestellte Radhäuser. Im Jahr 2013 erhielten die Insignia Kombis ein Facelift, das vor allem Retuschen an Kühlergrill und Scheinwerferform mit sich brachte. Zudem gestalteten die Opel-Konstrukteure die Frontschürze des Kombis hochwertiger und setzten sichelförmige Chromspangen als Umrandungen ein.

Bis zu 1530 Liter Laderaum für die Opel Kombis der ersten Insignia-Generation

Der neue Name Insignia Sports Tourer und das sportlicher wirkende Design im Stil der Lifestyle-Kombis waren nicht die einzigen Veränderungen bei den Fünftürern der Opel-Mittelklasse. Bedingt durch die neue Karosserieform trat der Insignia mit gut 4,91 Metern in der Länge und 1,85 Metern in der Breite auch von den Dimensionen her deutlich aufgewertet auf dem Kombi-Markt an. Zum Vergleich: Der direkte Vorgänger der Signum-Baureihe lag gut fünf Zentimeter schmaler auf der Straße und fuhr mit einem rund 25 Zentimeter kürzeren Aufbau vor. Die größeren Abmessungen der ersten Insignia-Generation machten sich auch beim praktischen Nutzen des Kombis bemerkbar. So ließen sich in der Opel-Mittelklasse bei aufgestellter Rücksitzbank nun bis zu 540 Liter Gepäck verstauen. Maximal fasste das Ladeabteil bei umgelegten Rücksitzen 1530 Liter.

Die Cross-Varianten und Sportmodelle des Opel Insignia Kombis

Ein Sportkombi auf Basis des Insignia sollte die Opel-Mittelklasse im Jahr 2009 weiter aufwerten. Das Modell kam als Insignia OPC Sports Tourer mit Sportfahrwerk, Allradantrieb und veränderter Frontschürze ins Programm und war zu dieser Zeit mit einer Leistung von bis zu 239 kW (325 PS) das Flaggschiff der Baureihe. Passend zum Lifestyle-Konzept seines Mittelklasse-Kombis präsentierte Opel mit dem Modelljahr 2014 zudem eine Cross-Variante des Fünftürers, die gegen Ende des Jahres 2013 unter dem Namen Insignia Country Tourer (CT) in den Handel kam. Das CT-Modell der Kombi-Baureihe erhielt einige Anbauteile in der Optik von Offroadern, wie etwa mit Kunststoff verkleidete Radkästen oder einen optischen Unterfahrschutz an Front und Heck.

Die Motorisierungen der Opel Insignia Kombis

Zum Marktstart im Jahr 2008 bot Opel die Insignia Kombis in der Basisversion zunächst mit einem 1,6 Liter Benziner an, der eine Leistung von 85 kW (115 PS) abrufen konnte. In den Spitzenmodellen arbeitete ein V6-Aggregat, das den serienmäßig mit Allradantrieb ausgelieferten Fünftürern bis zu 191 kW (260 PS) bereitstellte. Mit dem Baujahr 2011 wechselte Opel bei den Einstiegsversionen zu kleineren 1,4 Liter Triebwerken mit bis zu 103 kW (140 PS), denen leistungsfähigere 1,6 Liter Maschinen mit 125 kW (170 PS) an die Seite gestellt wurden. Bei den Selbstzündern kamen CDTI-Aggregate zum Einsatz, die der Hersteller in der Hubraumklasse von 2,0 Litern in unterschiedlichen Leistungsstufen ab 81 kW (110 PS) ins Programm nahm. Spitzenmodell war der Kombi mit Biturbo-Dieselmotor und 143 kW (195 PS) Leistung, der ab Werk mit einem Allradantrieb ausgestattet war.